СДАМ ГИА: РЕШУ ЦТ
Образовательный портал для подготовки к экзаменам
Немецкий язык
немецкий язык
сайты - меню - вход - новости


Каталог заданий.
Частичное. Выбор завершения предложения

Пройти тестирование по этим заданиям
Вернуться к каталогу заданий
Версия для печати и копирования в MS Word
1
Задание 38 № 38

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

In der letzten Zeit ist es üblich, ...


Bald nur noch „Du“?

I. „Jetzt sag Du“, ist auf dem Stein zu lesen. Er steht am Wanderweg zum Hochberghaus bei Grünau im Almtal (Österreich), genau auf 1000 Metern. In den Alpen sagen Bergsteiger nämlich ab dieser Höhe „Du“ zueinander. Der „Du-Stein“ ist ein klares Zeichen und das Bergsteiger-Du eine einfache Regel. Aber im Deutschen ist es sonst nie ganz einfach zu wissen, ob man andere Menschen duzen oder doch lieber siezen soll.

II. Schwierig ist es auch deshalb, weil es immer öfter üblich ist, dass man „Du“ sagt – auch zu Menschen, mit denen man nicht verwandt oder befreundet ist, und die in der Hierarchie höher stehen. Selbst manche Firmenchefs wollen jetzt, dass ihre Mitarbeiter sie duzen. Nicht nur in kleinen Start-ups, sondern auch in traditionellen und größeren Firmen – zum Beispiel bei der Otto-Group mit ihren 54 000 Mitarbeitern.

III. Trotzdem gibt es auch noch Branchen, die konservativer sind: In Anwaltskanzleien oder an Universitätskliniken sagen noch viele Kollegen „Sie“ und nennen oft die Titel mit, „Frau Doktor“ und „Herr Professor“. In vielen anderen deutschen Büros hören neue Kollegen aber sehr schnell Sätze wie „Wir sagen hier alle Du“. Auch Kinder duzen die Freunde ihrer Eltern heute automatisch.

IV. Es gibt schon erste Stimmen, die fragen: Stirbt das „Sie“ im Deutschen aus? „Nein, das „Sie“ stirbt nicht aus!“, sagt der Berliner Philologe Horst Simon. „Nicht, solange wir leben.“ Der Professor für Historische Sprachwissenschaften untersucht nicht nur Deutsche, sondern auch andere Sprachen. Simon hat sich mit dem „Du“ und dem „Sie“ in vielen Sprachen beschäftigt. Er sagt: „Menschen wollen mit der Anrede eine Differenz ausdrücken. Und es gibt ein menschliches Grundbedürfnis, höflich sein zu können.“

V. Deshalb haben fast alle Sprachen solche Formen der Anrede. Die einzigen europäischen Sprachen ohne Höflichkeitsform sind das Englische und das Gälische. Auch in den skandinavischen Sprachen ist das „Sie“ kaum mehr da, das „Du“ ist dort sehr verbreitet. Aber Forscher Simon hat herausgefunden, dass die Menschen sich zumindest im Englischen einen sprachlichen Ersatz suchen: in den Nomen, mit denen sie das „You“ ergänzen. Mit „Madame“ oder „Sir“ im Geschäftlichen etwa. Oder mit „Mate“ in der Bar, mit „Sweetie“ oder „Darling“ bei Freunden. So zeigen sie, wie sie zu jemandem stehen.

VI. Ob man jemanden duzt, der an der gleichen Universität studiert, im selben Büro arbeitet oder im selben Sportverein ist – das ist wahrscheinlich, kommt aber auf die genaue Situation an. Sicher ist: Das „Du“ ist heute viel üblicher als noch vor 20 Jahren. Auch, weil die Arbeitswelt internationaler wird. Wie sprechen sich Arbeitskollegen an, die sich auf internationalen Konferenzen mit „You“ und dem Vornamen anreden? Fallen sie im Deutschen wieder auf „Frau Müller“ und „Sie“ zurück? Populär ist auch eine Variante, … dem Englischen sehr ähnlich ist: Man sagt den Vornamen und „Sie“, das sogenannte „Hamburger Du“.

1) auch zu fast unbekannten Menschen „Du“ zu sagen.
2) alle Anwälte nur mit „Du“ anzureden.
3) die Freunde der Eltern zu siezen.
4) alle Bergsteiger zu duzen.

2
Задание 39 № 39

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Meinung des Professors nach stirbt das „Sie“ im Deutschen nicht aus, weil ...


Bald nur noch „Du“?

I. „Jetzt sag Du“, ist auf dem Stein zu lesen. Er steht am Wanderweg zum Hochberghaus bei Grünau im Almtal (Österreich), genau auf 1000 Metern. In den Alpen sagen Bergsteiger nämlich ab dieser Höhe „Du“ zueinander. Der „Du-Stein“ ist ein klares Zeichen und das Bergsteiger-Du eine einfache Regel. Aber im Deutschen ist es sonst nie ganz einfach zu wissen, ob man andere Menschen duzen oder doch lieber siezen soll.

II. Schwierig ist es auch deshalb, weil es immer öfter üblich ist, dass man „Du“ sagt – auch zu Menschen, mit denen man nicht verwandt oder befreundet ist, und die in der Hierarchie höher stehen. Selbst manche Firmenchefs wollen jetzt, dass ihre Mitarbeiter sie duzen. Nicht nur in kleinen Start-ups, sondern auch in traditionellen und größeren Firmen – zum Beispiel bei der Otto-Group mit ihren 54 000 Mitarbeitern.

III. Trotzdem gibt es auch noch Branchen, die konservativer sind: In Anwaltskanzleien oder an Universitätskliniken sagen noch viele Kollegen „Sie“ und nennen oft die Titel mit, „Frau Doktor“ und „Herr Professor“. In vielen anderen deutschen Büros hören neue Kollegen aber sehr schnell Sätze wie „Wir sagen hier alle Du“. Auch Kinder duzen die Freunde ihrer Eltern heute automatisch.

IV. Es gibt schon erste Stimmen, die fragen: Stirbt das „Sie“ im Deutschen aus? „Nein, das „Sie“ stirbt nicht aus!“, sagt der Berliner Philologe Horst Simon. „Nicht, solange wir leben.“ Der Professor für Historische Sprachwissenschaften untersucht nicht nur Deutsche, sondern auch andere Sprachen. Simon hat sich mit dem „Du“ und dem „Sie“ in vielen Sprachen beschäftigt. Er sagt: „Menschen wollen mit der Anrede eine Differenz ausdrücken. Und es gibt ein menschliches Grundbedürfnis, höflich sein zu können.“

V. Deshalb haben fast alle Sprachen solche Formen der Anrede. Die einzigen europäischen Sprachen ohne Höflichkeitsform sind das Englische und das Gälische. Auch in den skandinavischen Sprachen ist das „Sie“ kaum mehr da, das „Du“ ist dort sehr verbreitet. Aber Forscher Simon hat herausgefunden, dass die Menschen sich zumindest im Englischen einen sprachlichen Ersatz suchen: in den Nomen, mit denen sie das „You“ ergänzen. Mit „Madame“ oder „Sir“ im Geschäftlichen etwa. Oder mit „Mate“ in der Bar, mit „Sweetie“ oder „Darling“ bei Freunden. So zeigen sie, wie sie zu jemandem stehen.

VI. Ob man jemanden duzt, der an der gleichen Universität studiert, im selben Büro arbeitet oder im selben Sportverein ist – das ist wahrscheinlich, kommt aber auf die genaue Situation an. Sicher ist: Das „Du“ ist heute viel üblicher als noch vor 20 Jahren. Auch, weil die Arbeitswelt internationaler wird. Wie sprechen sich Arbeitskollegen an, die sich auf internationalen Konferenzen mit „You“ und dem Vornamen anreden? Fallen sie im Deutschen wieder auf „Frau Müller“ und „Sie“ zurück? Populär ist auch eine Variante, … dem Englischen sehr ähnlich ist: Man sagt den Vornamen und „Sie“, das sogenannte „Hamburger Du“.

1) es auch im Englischen existiert.
2) es in allen europäischen Sprachen gibt.
3) es schwierig ist, ohne diese Form zu kommunizieren.
4) es den Menschen eigen ist, höflich zu sein.

3
Задание 40 № 40

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Welche Form der Anrede man gebraucht, hängt ...


Bald nur noch „Du“?

I. „Jetzt sag Du“, ist auf dem Stein zu lesen. Er steht am Wanderweg zum Hochberghaus bei Grünau im Almtal (Österreich), genau auf 1000 Metern. In den Alpen sagen Bergsteiger nämlich ab dieser Höhe „Du“ zueinander. Der „Du-Stein“ ist ein klares Zeichen und das Bergsteiger-Du eine einfache Regel. Aber im Deutschen ist es sonst nie ganz einfach zu wissen, ob man andere Menschen duzen oder doch lieber siezen soll.

II. Schwierig ist es auch deshalb, weil es immer öfter üblich ist, dass man „Du“ sagt – auch zu Menschen, mit denen man nicht verwandt oder befreundet ist, und die in der Hierarchie höher stehen. Selbst manche Firmenchefs wollen jetzt, dass ihre Mitarbeiter sie duzen. Nicht nur in kleinen Start-ups, sondern auch in traditionellen und größeren Firmen – zum Beispiel bei der Otto-Group mit ihren 54 000 Mitarbeitern.

III. Trotzdem gibt es auch noch Branchen, die konservativer sind: In Anwaltskanzleien oder an Universitätskliniken sagen noch viele Kollegen „Sie“ und nennen oft die Titel mit, „Frau Doktor“ und „Herr Professor“. In vielen anderen deutschen Büros hören neue Kollegen aber sehr schnell Sätze wie „Wir sagen hier alle Du“. Auch Kinder duzen die Freunde ihrer Eltern heute automatisch.

IV. Es gibt schon erste Stimmen, die fragen: Stirbt das „Sie“ im Deutschen aus? „Nein, das „Sie“ stirbt nicht aus!“, sagt der Berliner Philologe Horst Simon. „Nicht, solange wir leben.“ Der Professor für Historische Sprachwissenschaften untersucht nicht nur Deutsche, sondern auch andere Sprachen. Simon hat sich mit dem „Du“ und dem „Sie“ in vielen Sprachen beschäftigt. Er sagt: „Menschen wollen mit der Anrede eine Differenz ausdrücken. Und es gibt ein menschliches Grundbedürfnis, höflich sein zu können.“

V. Deshalb haben fast alle Sprachen solche Formen der Anrede. Die einzigen europäischen Sprachen ohne Höflichkeitsform sind das Englische und das Gälische. Auch in den skandinavischen Sprachen ist das „Sie“ kaum mehr da, das „Du“ ist dort sehr verbreitet. Aber Forscher Simon hat herausgefunden, dass die Menschen sich zumindest im Englischen einen sprachlichen Ersatz suchen: in den Nomen, mit denen sie das „You“ ergänzen. Mit „Madame“ oder „Sir“ im Geschäftlichen etwa. Oder mit „Mate“ in der Bar, mit „Sweetie“ oder „Darling“ bei Freunden. So zeigen sie, wie sie zu jemandem stehen.

VI. Ob man jemanden duzt, der an der gleichen Universität studiert, im selben Büro arbeitet oder im selben Sportverein ist – das ist wahrscheinlich, kommt aber auf die genaue Situation an. Sicher ist: Das „Du“ ist heute viel üblicher als noch vor 20 Jahren. Auch, weil die Arbeitswelt internationaler wird. Wie sprechen sich Arbeitskollegen an, die sich auf internationalen Konferenzen mit „You“ und dem Vornamen anreden? Fallen sie im Deutschen wieder auf „Frau Müller“ und „Sie“ zurück? Populär ist auch eine Variante, … dem Englischen sehr ähnlich ist: Man sagt den Vornamen und „Sie“, das sogenannte „Hamburger Du“.

1) von der Familie ab.
2) von der konkreten Situation ab.
3) von den Regeln der internationalen Arbeitswelt ab.
4) von den Regeln ab, die im Englischen existieren.

4
Задание 40 № 100

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Daniela Hartmann und ihre Freundin ...


Heimatgefühle

 

I. Ortsnamen wie Rostock zählen in Namibia zu den Relikten der Kolonialzeit. 90 Jahre nach deren Ende ist „Deutsch“ für manche Bürger des westafrikanischen Staates immer noch ein Lebensgefühl.

II. In den großen Ferien auf eine große Fahrt zugehen, das war der Plan. Sie würden vier Wochen Zeit haben, ohne Schule, ohne Eltern. Daniela Hartmann und ihre Freundin mussten sich nicht überlegen, wohin die Reise gehen sollte, sie waren sich sicher: In dieses Land im Norden wollten sie fahren, das ihnen so fremd und so vertraut war, das sie so gut kannten, ohne jemals dort gewesen zu sein – Deutschland. Kaum 17.Jahre alt, stiegen beide im Mai 2007 ins Flugzeug el I.

III. Es war Danielas erster Besuch in dem Land, das ihre Vorfahren einmal Heimatgenannt hatten und das sie auch für ihre Heimat hielt. Was das Schönste, das Spannendste dort für sie war? „Bahnfahren“, sagt Daniela Hartmann und muss lachen. Einfach in einen Zug zu steigen und schon wenige Stunden später in einer anderen Stadt auszusteigen, das kannten sie nicht. In Namibia gibt es kaum Zugverkehr, und ... Daniela Hartmann das Bahnfahren aus Fernsehen und Büchern vertraut erschien, war dieses Erlebnis völlig neu. Sie sieht es als Beispiel für ihre seltsame Beziehung zu Deutschland: Sie kennt das Land genau – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann sagt, sie sei eine stolze Namibierin. Zugleich zählt sie in ihrer Heimat mit 19 Jahren bereits zu den bekanntesten Vertretern der deutschen Kultur: Sie ist Schülersprecherin an der „Deutschen Höheren Privatschule“ in Windhoek. Im ganzen Land gilt das Kürzel DHPS als Markenzeichen für eine der besten Bildungseinrichtungen und eine der ältesten deutschen Institutionen: Seit 1909 lernen Schüler hier.

IV. Auch in der Schülermitverwaltung der DHPS ist Daniela Hartmann engagiert. Sie mag die Arbeit. Sie kümmert sich um das Sozialprojekt „Guten Tag!“, das Weihnachtsgeschenke für Obdachlose stiftet, hat ein Sportfest organisiert, und vor einiger Zeit war die deutsche Bildungsministerin zu Besuch. Daniela Hartmann hat sie begrüßt. Es kam ihr seltsam vor: „Eine deutsche Ministerin bei uns zu Gast, ein komisches Gefühl.“

V. Während des Empfangs wurde die Atmosphäre lockerer, Daniela Hartmann sprach mit Besuchern aus Berlin, hörte, was diese von Deutschland und seinen weltbekannten Universitäten erzählten. Es hat sie interessiert – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann, eine stolze Namibierin, weiß, was sie nach dem Schulabschluss machen wird: studieren. In Südafrika.

1) waren vor 5 Jahren in Deutschland, dem Land ihrer Vorfahren.
2) brauchten nicht lange das Reiseziel zu wählen.
3) kannten 2007 Deutschland nicht so gut, weil sie dort noch nie gewesen waren.
4) sind heute 17Jahre alt.

5
Задание 41 № 101

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Schülerin Daniela Hartmann...


Heimatgefühle

 

I. Ortsnamen wie Rostock zählen in Namibia zu den Relikten der Kolonialzeit. 90 Jahre nach deren Ende ist „Deutsch“ für manche Bürger des westafrikanischen Staates immer noch ein Lebensgefühl.

II. In den großen Ferien auf eine große Fahrt zugehen, das war der Plan. Sie würden vier Wochen Zeit haben, ohne Schule, ohne Eltern. Daniela Hartmann und ihre Freundin mussten sich nicht überlegen, wohin die Reise gehen sollte, sie waren sich sicher: In dieses Land im Norden wollten sie fahren, das ihnen so fremd und so vertraut war, das sie so gut kannten, ohne jemals dort gewesen zu sein – Deutschland. Kaum 17.Jahre alt, stiegen beide im Mai 2007 ins Flugzeug el I.

III. Es war Danielas erster Besuch in dem Land, das ihre Vorfahren einmal Heimatgenannt hatten und das sie auch für ihre Heimat hielt. Was das Schönste, das Spannendste dort für sie war? „Bahnfahren“, sagt Daniela Hartmann und muss lachen. Einfach in einen Zug zu steigen und schon wenige Stunden später in einer anderen Stadt auszusteigen, das kannten sie nicht. In Namibia gibt es kaum Zugverkehr, und ... Daniela Hartmann das Bahnfahren aus Fernsehen und Büchern vertraut erschien, war dieses Erlebnis völlig neu. Sie sieht es als Beispiel für ihre seltsame Beziehung zu Deutschland: Sie kennt das Land genau – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann sagt, sie sei eine stolze Namibierin. Zugleich zählt sie in ihrer Heimat mit 19 Jahren bereits zu den bekanntesten Vertretern der deutschen Kultur: Sie ist Schülersprecherin an der „Deutschen Höheren Privatschule“ in Windhoek. Im ganzen Land gilt das Kürzel DHPS als Markenzeichen für eine der besten Bildungseinrichtungen und eine der ältesten deutschen Institutionen: Seit 1909 lernen Schüler hier.

IV. Auch in der Schülermitverwaltung der DHPS ist Daniela Hartmann engagiert. Sie mag die Arbeit. Sie kümmert sich um das Sozialprojekt „Guten Tag!“, das Weihnachtsgeschenke für Obdachlose stiftet, hat ein Sportfest organisiert, und vor einiger Zeit war die deutsche Bildungsministerin zu Besuch. Daniela Hartmann hat sie begrüßt. Es kam ihr seltsam vor: „Eine deutsche Ministerin bei uns zu Gast, ein komisches Gefühl.“

V. Während des Empfangs wurde die Atmosphäre lockerer, Daniela Hartmann sprach mit Besuchern aus Berlin, hörte, was diese von Deutschland und seinen weltbekannten Universitäten erzählten. Es hat sie interessiert – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann, eine stolze Namibierin, weiß, was sie nach dem Schulabschluss machen wird: studieren. In Südafrika.

1) hat deutsche Wurzeln, aber sie ist eine namibische Staatsangehörige, die stolz auf ihr Land ist.
2) gehört in der deutschen Heimat zu den berühmtesten Vertretern der namibischen Kultur.
3) reist lieber mit dem Zug als mit dem Flugzeug.
4) kauft sich meistens Markenartikel.

6
Задание 42 № 102

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Beim Empfang zu Ehren der deutschen Delegation ...


Heimatgefühle

 

I. Ortsnamen wie Rostock zählen in Namibia zu den Relikten der Kolonialzeit. 90 Jahre nach deren Ende ist „Deutsch“ für manche Bürger des westafrikanischen Staates immer noch ein Lebensgefühl.

II. In den großen Ferien auf eine große Fahrt zugehen, das war der Plan. Sie würden vier Wochen Zeit haben, ohne Schule, ohne Eltern. Daniela Hartmann und ihre Freundin mussten sich nicht überlegen, wohin die Reise gehen sollte, sie waren sich sicher: In dieses Land im Norden wollten sie fahren, das ihnen so fremd und so vertraut war, das sie so gut kannten, ohne jemals dort gewesen zu sein – Deutschland. Kaum 17.Jahre alt, stiegen beide im Mai 2007 ins Flugzeug el I.

III. Es war Danielas erster Besuch in dem Land, das ihre Vorfahren einmal Heimatgenannt hatten und das sie auch für ihre Heimat hielt. Was das Schönste, das Spannendste dort für sie war? „Bahnfahren“, sagt Daniela Hartmann und muss lachen. Einfach in einen Zug zu steigen und schon wenige Stunden später in einer anderen Stadt auszusteigen, das kannten sie nicht. In Namibia gibt es kaum Zugverkehr, und ... Daniela Hartmann das Bahnfahren aus Fernsehen und Büchern vertraut erschien, war dieses Erlebnis völlig neu. Sie sieht es als Beispiel für ihre seltsame Beziehung zu Deutschland: Sie kennt das Land genau – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann sagt, sie sei eine stolze Namibierin. Zugleich zählt sie in ihrer Heimat mit 19 Jahren bereits zu den bekanntesten Vertretern der deutschen Kultur: Sie ist Schülersprecherin an der „Deutschen Höheren Privatschule“ in Windhoek. Im ganzen Land gilt das Kürzel DHPS als Markenzeichen für eine der besten Bildungseinrichtungen und eine der ältesten deutschen Institutionen: Seit 1909 lernen Schüler hier.

IV. Auch in der Schülermitverwaltung der DHPS ist Daniela Hartmann engagiert. Sie mag die Arbeit. Sie kümmert sich um das Sozialprojekt „Guten Tag!“, das Weihnachtsgeschenke für Obdachlose stiftet, hat ein Sportfest organisiert, und vor einiger Zeit war die deutsche Bildungsministerin zu Besuch. Daniela Hartmann hat sie begrüßt. Es kam ihr seltsam vor: „Eine deutsche Ministerin bei uns zu Gast, ein komisches Gefühl.“

V. Während des Empfangs wurde die Atmosphäre lockerer, Daniela Hartmann sprach mit Besuchern aus Berlin, hörte, was diese von Deutschland und seinen weltbekannten Universitäten erzählten. Es hat sie interessiert – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann, eine stolze Namibierin, weiß, was sie nach dem Schulabschluss machen wird: studieren. In Südafrika.

1) sagten die Gäste zu den Gastgebern Guten Tag.
2) fand Daniela das, was die Gäste von Deutschland berichteten, interessant und erstaunlicherweise auch nicht.
3) beschloss Daniela nach der Schule in Deutschland zu studieren.
4) wurden Weihnachtsgeschenke an Obdachlose verteilt.

7
Задание 39 № 219

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

In Deutschland ...


Rauchverbot in Europa

 

I. Alle paar Jahre wird in Deutschland ein Rauchverbot besprochen. Ziel ist, in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäusern oder Schulen das Rauchen zu verbieten. Im Jahr 2006 haben mehrere Länder in Europa solche Rauchverbote erlassen. Auch die Regierung von Deutschland wollte so etwas beschließen.

II. Aber für diesen Bereich sind die Regierungen der 16 Bundesländer verantwortlich. Anfang 2007 haben sie begonnen, über mögliche Regeln zu sprechen. Der Vorschlag, Regeln für das Rauchen festzulegen, kommt vom Gesundheitskommissar der Europäischen Kommission. Er will ein Rauchverbot in geschlossenen Räumen in möglichst allen Ländern der Europäischen Union erreichen.

III. Rauchverbotegibt es in Europabislang zum Beispielin Frankreich, Schweden, Italien und Malta. Die EU-Kommission versuchtauch, für alle Länder, die zur Europäischen Union gehören, ein Gesetz zu erlassen. Aber das kann einlanger Prozess werden. ... hofft der EU-Gesundheitskommissar, dass die Länder von selbst Gesetze gegen das Rauchen erlassen.

IV. Nicht nur die Europäische Kommission oder die Regierungen der Bundesländer haben zum Thema Rauchverbot eine Meinung. Die unterschiedlichstengesellschaftlichen Gruppen melden sich bei diesem Thema zu Wort. Die Deutsche Krebshilfekennt dieschädlichen Folgendes Rauchens sehrgenau und findet das Rauchverbot nötig. Die Zigarettenfirmen sind natürlich nicht begeistert, aber das sagen sie nicht so laut.

V. Jedenfalls hat nicht jeder nur die Gesundheit im Kopf. In Deutschland besteht ein Teil des Zigarettenpreises aus der Tabaksteuer. Von jeder verkauften Zigarette bekommt die Bundesregierung einen Teil des Preises als Steuer. Wird weniger geraucht, dann hat die Regierung weniger Geld. Das kann die Entscheidung über ein Rauchverbot für manchen Politiker schwierig machen.

VI. Rauchen ist sehr schädlich. Für die Gesundheit des Rauchers und auch für den, der den Rauch nur einatmet. Trotzdem waren die Menschen lange der Meinung, dass es eher etwas Privates ist. Und mit Gesetzen für Privates war man zurückhaltend. Das scheint sich zu ändern. Auch für die private Lebensführung will man Gesetze machen. Wenn es ums Rauchen geht, scheint das eine gute Sache zu sein, schließlich kann es sehr krank machen. Vielleicht sind diese guten Gesetze aber auch der Anfang dafür, dass künftig vieles von Gesetzen bestimmt wird, wie wir leben sollen.

1) diskutiert man über das mögliche Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden.
2) rauchen zu viele Kinder in den Schulen und Patienten in den Kliniken.
3) gilt das Rauchverbot seit 2006.
4) streitet man zum ersten Mal über das Rauchverbot.

8
Задание 40 № 220

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Rauchverbot...


Rauchverbot in Europa

 

I. Alle paar Jahre wird in Deutschland ein Rauchverbot besprochen. Ziel ist, in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäusern oder Schulen das Rauchen zu verbieten. Im Jahr 2006 haben mehrere Länder in Europa solche Rauchverbote erlassen. Auch die Regierung von Deutschland wollte so etwas beschließen.

II. Aber für diesen Bereich sind die Regierungen der 16 Bundesländer verantwortlich. Anfang 2007 haben sie begonnen, über mögliche Regeln zu sprechen. Der Vorschlag, Regeln für das Rauchen festzulegen, kommt vom Gesundheitskommissar der Europäischen Kommission. Er will ein Rauchverbot in geschlossenen Räumen in möglichst allen Ländern der Europäischen Union erreichen.

III. Rauchverbotegibt es in Europabislang zum Beispielin Frankreich, Schweden, Italien und Malta. Die EU-Kommission versuchtauch, für alle Länder, die zur Europäischen Union gehören, ein Gesetz zu erlassen. Aber das kann einlanger Prozess werden. ... hofft der EU-Gesundheitskommissar, dass die Länder von selbst Gesetze gegen das Rauchen erlassen.

IV. Nicht nur die Europäische Kommission oder die Regierungen der Bundesländer haben zum Thema Rauchverbot eine Meinung. Die unterschiedlichstengesellschaftlichen Gruppen melden sich bei diesem Thema zu Wort. Die Deutsche Krebshilfekennt dieschädlichen Folgendes Rauchens sehrgenau und findet das Rauchverbot nötig. Die Zigarettenfirmen sind natürlich nicht begeistert, aber das sagen sie nicht so laut.

V. Jedenfalls hat nicht jeder nur die Gesundheit im Kopf. In Deutschland besteht ein Teil des Zigarettenpreises aus der Tabaksteuer. Von jeder verkauften Zigarette bekommt die Bundesregierung einen Teil des Preises als Steuer. Wird weniger geraucht, dann hat die Regierung weniger Geld. Das kann die Entscheidung über ein Rauchverbot für manchen Politiker schwierig machen.

VI. Rauchen ist sehr schädlich. Für die Gesundheit des Rauchers und auch für den, der den Rauch nur einatmet. Trotzdem waren die Menschen lange der Meinung, dass es eher etwas Privates ist. Und mit Gesetzen für Privates war man zurückhaltend. Das scheint sich zu ändern. Auch für die private Lebensführung will man Gesetze machen. Wenn es ums Rauchen geht, scheint das eine gute Sache zu sein, schließlich kann es sehr krank machen. Vielleicht sind diese guten Gesetze aber auch der Anfang dafür, dass künftig vieles von Gesetzen bestimmt wird, wie wir leben sollen.

1) interessiert nur Politiker.
2) findet Unterstützung auch bei Produzenten der Zigaretten.
3) ist laut der Deutschen Krebshilfe wichtig.
4) wird negative Folgen für die Gesundheit haben.

9
Задание 41 № 221

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Rauchverbot ...


Rauchverbot in Europa

 

I. Alle paar Jahre wird in Deutschland ein Rauchverbot besprochen. Ziel ist, in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäusern oder Schulen das Rauchen zu verbieten. Im Jahr 2006 haben mehrere Länder in Europa solche Rauchverbote erlassen. Auch die Regierung von Deutschland wollte so etwas beschließen.

II. Aber für diesen Bereich sind die Regierungen der 16 Bundesländer verantwortlich. Anfang 2007 haben sie begonnen, über mögliche Regeln zu sprechen. Der Vorschlag, Regeln für das Rauchen festzulegen, kommt vom Gesundheitskommissar der Europäischen Kommission. Er will ein Rauchverbot in geschlossenen Räumen in möglichst allen Ländern der Europäischen Union erreichen.

III. Rauchverbotegibt es in Europabislang zum Beispielin Frankreich, Schweden, Italien und Malta. Die EU-Kommission versuchtauch, für alle Länder, die zur Europäischen Union gehören, ein Gesetz zu erlassen. Aber das kann einlanger Prozess werden. ... hofft der EU-Gesundheitskommissar, dass die Länder von selbst Gesetze gegen das Rauchen erlassen.

IV. Nicht nur die Europäische Kommission oder die Regierungen der Bundesländer haben zum Thema Rauchverbot eine Meinung. Die unterschiedlichstengesellschaftlichen Gruppen melden sich bei diesem Thema zu Wort. Die Deutsche Krebshilfekennt dieschädlichen Folgendes Rauchens sehrgenau und findet das Rauchverbot nötig. Die Zigarettenfirmen sind natürlich nicht begeistert, aber das sagen sie nicht so laut.

V. Jedenfalls hat nicht jeder nur die Gesundheit im Kopf. In Deutschland besteht ein Teil des Zigarettenpreises aus der Tabaksteuer. Von jeder verkauften Zigarette bekommt die Bundesregierung einen Teil des Preises als Steuer. Wird weniger geraucht, dann hat die Regierung weniger Geld. Das kann die Entscheidung über ein Rauchverbot für manchen Politiker schwierig machen.

VI. Rauchen ist sehr schädlich. Für die Gesundheit des Rauchers und auch für den, der den Rauch nur einatmet. Trotzdem waren die Menschen lange der Meinung, dass es eher etwas Privates ist. Und mit Gesetzen für Privates war man zurückhaltend. Das scheint sich zu ändern. Auch für die private Lebensführung will man Gesetze machen. Wenn es ums Rauchen geht, scheint das eine gute Sache zu sein, schließlich kann es sehr krank machen. Vielleicht sind diese guten Gesetze aber auch der Anfang dafür, dass künftig vieles von Gesetzen bestimmt wird, wie wir leben sollen.

1) verletzt nicht die Freiheiten der Menschen.
2) wird die Raucher vor allen Krankheiten retten.
3) ist die einzige Möglichkeit, den Menschen zu helfen.
4) bedeutet eigentlich, dass sich der Staat in das Privatleben der Menschen einmischt.

10
Задание 38 № 278

Выберите правильный вариант ответа на вопрос.

 

Humboldt interessierte sich ...


Entdecker – große Abenteurer

 

I. Die Weltgeschichte kennt Menschen, die so wissbegierig waren, dass sie auf weite Reisen gingen und unglaublich viele Länder besuchten. Einer von ihnen war Alexander von Humboldt. Die Reiseberichte von Alexander von Humboldt erinnern ein bisschen an einen Indiana Jones Film: Der Forscher schlägt sich durch den Dschungel, umgeben von gefährlichen Tieren und Insekten, und zum Essen gibt es nichts außer Ameisen und Affen.

II. Humboldt wollte herausfinden, wie die Lebewesen und ihre Umwelt zusammenhängen. Dafür ist er vor über 200 Jahren nach Südamerika gereist. Über fünf Jahre hat er die Tiere und Pflanzen des Dschungels untersucht. Über 60 000 Pflanzen hat er mit zurück nach Europa gebracht. Er hat sich aber nicht nur für Tiere und Pflanzen interessiert: In jede Höhle wollte er reingehen, in jeden Vulkan schauen, auf jeden Berg klettern und jeden Stern am Himmel beobachten. Humboldt war ein echtes Genie und beschränkte sich nicht nur auf eine Wissenschaft, er wollte am liebsten alles erforschen.

III. Ein anderer Forscher, James Cook, wollte Schiffskapitän werden. 1755 meldete sich der aus einer armen englischen Familie stammende junge Mann James zur Seefahrt. Die königliche englische Marine erkannte bald sein Talent beim Zeichnen von Seekarten, ... erhielt Cook den Auftrag, die Weltmeere zu erforschen und Karten zu zeichnen.

IV. Bei seinen vielen Reisen entdeckte er, dass das Meer viel größer war, als man damals vermutete. Zudem rettete James Cook vielen Matrosen das Leben. Wegendereinseitigen Ernährung auf See wurden sie sehr schlecht mit Vitamin C versorgt. Dadurch bekamen die Männer an Bord eine tödliche Krankheit, beider man ein hohes Fieber bekommt und die Zähne ausfallen können. Cook gab seinen Männern Obst zu essen und Zitronensaft zu trinken. So konnten viele gerettet werden.

V. Die mutigen Männer bereisten nicht nur die Erde, sondern waren auch auf dem Mond. Der erste Mensch auf dem Mond war Neil Armstrong. Sein wichtigster Körperteil ist der linke Fuß. Mit diesem Fußberührte er nämlich am 21. Juli 1969 nachts um genau 356 Uhr unserer Zeit den Mond. Vier Tage zuvor war er mit dem Raumschiff APOLLO 11 in den Weltraum gestartet.

VI. Allerdings hat ihn die amerikanische Regierung nicht wegen seiner schönen Füße zum Kommandanten von APOLLO 11 gemacht: Neil Armstrong war einer der besten Piloten, die Amerika damals hatte. Außerdem war er auch Professor für Mathematik; man muss also schon mehr als einen linken Fuß haben, um ein richtiger Abenteurer zu werden.

1) nur für Tiere und Pflanzen im Dschungel.
2) für verschiedene Wissenschaften.
3) besonders für körperliche Arbeit.
4) für verschiedene Sportarten.

11
Задание 39 № 279

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

James Cook rettete vielen Matrosen das Leben, weil er ...


Entdecker – große Abenteurer

 

I. Die Weltgeschichte kennt Menschen, die so wissbegierig waren, dass sie auf weite Reisen gingen und unglaublich viele Länder besuchten. Einer von ihnen war Alexander von Humboldt. Die Reiseberichte von Alexander von Humboldt erinnern ein bisschen an einen Indiana Jones Film: Der Forscher schlägt sich durch den Dschungel, umgeben von gefährlichen Tieren und Insekten, und zum Essen gibt es nichts außer Ameisen und Affen.

II. Humboldt wollte herausfinden, wie die Lebewesen und ihre Umwelt zusammenhängen. Dafür ist er vor über 200 Jahren nach Südamerika gereist. Über fünf Jahre hat er die Tiere und Pflanzen des Dschungels untersucht. Über 60 000 Pflanzen hat er mit zurück nach Europa gebracht. Er hat sich aber nicht nur für Tiere und Pflanzen interessiert: In jede Höhle wollte er reingehen, in jeden Vulkan schauen, auf jeden Berg klettern und jeden Stern am Himmel beobachten. Humboldt war ein echtes Genie und beschränkte sich nicht nur auf eine Wissenschaft, er wollte am liebsten alles erforschen.

III. Ein anderer Forscher, James Cook, wollte Schiffskapitän werden. 1755 meldete sich der aus einer armen englischen Familie stammende junge Mann James zur Seefahrt. Die königliche englische Marine erkannte bald sein Talent beim Zeichnen von Seekarten, ... erhielt Cook den Auftrag, die Weltmeere zu erforschen und Karten zu zeichnen.

IV. Bei seinen vielen Reisen entdeckte er, dass das Meer viel größer war, als man damals vermutete. Zudem rettete James Cook vielen Matrosen das Leben. Wegendereinseitigen Ernährung auf See wurden sie sehr schlecht mit Vitamin C versorgt. Dadurch bekamen die Männer an Bord eine tödliche Krankheit, beider man ein hohes Fieber bekommt und die Zähne ausfallen können. Cook gab seinen Männern Obst zu essen und Zitronensaft zu trinken. So konnten viele gerettet werden.

V. Die mutigen Männer bereisten nicht nur die Erde, sondern waren auch auf dem Mond. Der erste Mensch auf dem Mond war Neil Armstrong. Sein wichtigster Körperteil ist der linke Fuß. Mit diesem Fußberührte er nämlich am 21. Juli 1969 nachts um genau 356 Uhr unserer Zeit den Mond. Vier Tage zuvor war er mit dem Raumschiff APOLLO 11 in den Weltraum gestartet.

VI. Allerdings hat ihn die amerikanische Regierung nicht wegen seiner schönen Füße zum Kommandanten von APOLLO 11 gemacht: Neil Armstrong war einer der besten Piloten, die Amerika damals hatte. Außerdem war er auch Professor für Mathematik; man muss also schon mehr als einen linken Fuß haben, um ein richtiger Abenteurer zu werden.

1) sehr gute Karten zeichnete.
2) ein Talent als Kapitän hatte.
3) sie mit Vitamin C versorgte.
4) die Meere genau erforschte.

12
Задание 40 № 280

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Neil Armstrong...


Entdecker – große Abenteurer

 

I. Die Weltgeschichte kennt Menschen, die so wissbegierig waren, dass sie auf weite Reisen gingen und unglaublich viele Länder besuchten. Einer von ihnen war Alexander von Humboldt. Die Reiseberichte von Alexander von Humboldt erinnern ein bisschen an einen Indiana Jones Film: Der Forscher schlägt sich durch den Dschungel, umgeben von gefährlichen Tieren und Insekten, und zum Essen gibt es nichts außer Ameisen und Affen.

II. Humboldt wollte herausfinden, wie die Lebewesen und ihre Umwelt zusammenhängen. Dafür ist er vor über 200 Jahren nach Südamerika gereist. Über fünf Jahre hat er die Tiere und Pflanzen des Dschungels untersucht. Über 60 000 Pflanzen hat er mit zurück nach Europa gebracht. Er hat sich aber nicht nur für Tiere und Pflanzen interessiert: In jede Höhle wollte er reingehen, in jeden Vulkan schauen, auf jeden Berg klettern und jeden Stern am Himmel beobachten. Humboldt war ein echtes Genie und beschränkte sich nicht nur auf eine Wissenschaft, er wollte am liebsten alles erforschen.

III. Ein anderer Forscher, James Cook, wollte Schiffskapitän werden. 1755 meldete sich der aus einer armen englischen Familie stammende junge Mann James zur Seefahrt. Die königliche englische Marine erkannte bald sein Talent beim Zeichnen von Seekarten, ... erhielt Cook den Auftrag, die Weltmeere zu erforschen und Karten zu zeichnen.

IV. Bei seinen vielen Reisen entdeckte er, dass das Meer viel größer war, als man damals vermutete. Zudem rettete James Cook vielen Matrosen das Leben. Wegendereinseitigen Ernährung auf See wurden sie sehr schlecht mit Vitamin C versorgt. Dadurch bekamen die Männer an Bord eine tödliche Krankheit, beider man ein hohes Fieber bekommt und die Zähne ausfallen können. Cook gab seinen Männern Obst zu essen und Zitronensaft zu trinken. So konnten viele gerettet werden.

V. Die mutigen Männer bereisten nicht nur die Erde, sondern waren auch auf dem Mond. Der erste Mensch auf dem Mond war Neil Armstrong. Sein wichtigster Körperteil ist der linke Fuß. Mit diesem Fußberührte er nämlich am 21. Juli 1969 nachts um genau 356 Uhr unserer Zeit den Mond. Vier Tage zuvor war er mit dem Raumschiff APOLLO 11 in den Weltraum gestartet.

VI. Allerdings hat ihn die amerikanische Regierung nicht wegen seiner schönen Füße zum Kommandanten von APOLLO 11 gemacht: Neil Armstrong war einer der besten Piloten, die Amerika damals hatte. Außerdem war er auch Professor für Mathematik; man muss also schon mehr als einen linken Fuß haben, um ein richtiger Abenteurer zu werden.

1) hatte nur einen Fuß.
2) ist wegen seiner schönen Füße bekannt.
3) hat als erster den Mond betreten.
4) verbrachte vier Tage auf dem Mond.

13
Задание 38 № 338

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Viren ...


Erkältung und Grippe — Körperpolizeigegen Viren

I. Kaum fallen die Blätter von den Bäumen, sind Kinder und Lehrer erkältet. Warum? Es gibt über 100 verschiedene Erkältungsviren, die unseren Körper ein bisschen durcheinanderbringen und Hals und Nase entzünden. Ein Virus ist der kleinste Krankheitserreger, der Menschen und Tiere krank machen kann. Ein Virus kann ohne einen anderen Organismus nicht leben, er braucht einen sogenannten „Wirt“.

II. Erkältungen haben wir sehr oft – vier bis neunmal im Jahr. Und das ist auch gut so, denn an den einfachen Erkältungsviren kann unsere Körperpolizei üben, wie sie eine Krankheit bekämpfen kann. Eins haben Erkältung und Grippe nämlich gemeinsam: An beiden Krankheiten sind Viren schuld. Natürlich nicht die gleichen: Eine Erkältung kriegen wir durch Erkältungsviren, eine Grippe durch Grippeviren.

III. Wenn man eine Grippe bekommt, dann hat man innerhalb von kurzer Zeit starke Kopfschmerzen und meistens auch trockenen Husten. Typisch für eine Grippe ist aber vor allem ein sehr hohes Fieber, das schnellkommt und meistens über 39 °C ansteigt – und dabei fühlt man sich schlecht.

IV. Zum Glück kann nicht jeder Virus einfach so bei uns reinmarschieren! Unser Körper kann sich gegen Eindringlingewehren, dafür hat er das Immunsystem. Unser Immunsystem ist wie die Feuerwehr und Polizei in einem. Es bekämpft alles, was von draußen reinkommt und uns krank machen kann. Das Immunsystem startet sofort ErsteHilfe-Maßnahmen und versucht, die Eindringlinge zu bekämpfen.

V. Hilf deinem Jmmunsystem! ... es draußen kalt ist und du rausgehst, sollst du auf jeden Fall deine Jacke zumachen. Ein Schal, Handschuhe und eine Mütze halten dich zusätzlich warm. Gerade über den Kopf wird im Winter ganz viel Körperwärme abgegeben. Man sollte auch viele Vitamine essen. Die stecken in Obst und Gemüse. Sie stärken unser Immunsystem und so wird es fit für seinen täglichen Kampf gegen Viren.

VI. Nach dem Naseputzen soll man das benutzte Papiertaschentuch sofort wegwerfen. Die Viren überleben mehrere Stunden. Wenn man beim nächsten Naseputzen das benutzte Taschentuch wieder nimmt, bringt man sie dann wieder an Mund und Nase. Wer eine richtige Grippe hat, muss sofort zum Arzt. Der Arzt kann dann ein Medikament verschreiben, das gegen die Grippeviren hilft. Übrigens kann aus einer Erkältung keine Grippe werden. Wenn aber die Körperpolizei gerade in dieser Zeit gegen Erkältungsviren kämpfen muss, ist sie zu schwach. Wenn man dann auch noch Grippeviren bekommt, kann man zusätzlich an Grippe erkranken.

1) können nur in einem anderen Körper existieren.
2) können 100 verschiedene Erkrankungen hervorrufen.
3) sind Erreger aller Krankheiten.
4) sind nur für Menschen gefährlich.

14
Задание 39 № 339

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Eine Erkältung ist für den Menschen gut, ...


Erkältung und Grippe — Körperpolizeigegen Viren

I. Kaum fallen die Blätter von den Bäumen, sind Kinder und Lehrer erkältet. Warum? Es gibt über 100 verschiedene Erkältungsviren, die unseren Körper ein bisschen durcheinanderbringen und Hals und Nase entzünden. Ein Virus ist der kleinste Krankheitserreger, der Menschen und Tiere krank machen kann. Ein Virus kann ohne einen anderen Organismus nicht leben, er braucht einen sogenannten „Wirt“.

II. Erkältungen haben wir sehr oft – vier bis neunmal im Jahr. Und das ist auch gut so, denn an den einfachen Erkältungsviren kann unsere Körperpolizei üben, wie sie eine Krankheit bekämpfen kann. Eins haben Erkältung und Grippe nämlich gemeinsam: An beiden Krankheiten sind Viren schuld. Natürlich nicht die gleichen: Eine Erkältung kriegen wir durch Erkältungsviren, eine Grippe durch Grippeviren.

III. Wenn man eine Grippe bekommt, dann hat man innerhalb von kurzer Zeit starke Kopfschmerzen und meistens auch trockenen Husten. Typisch für eine Grippe ist aber vor allem ein sehr hohes Fieber, das schnellkommt und meistens über 39 °C ansteigt – und dabei fühlt man sich schlecht.

IV. Zum Glück kann nicht jeder Virus einfach so bei uns reinmarschieren! Unser Körper kann sich gegen Eindringlingewehren, dafür hat er das Immunsystem. Unser Immunsystem ist wie die Feuerwehr und Polizei in einem. Es bekämpft alles, was von draußen reinkommt und uns krank machen kann. Das Immunsystem startet sofort ErsteHilfe-Maßnahmen und versucht, die Eindringlinge zu bekämpfen.

V. Hilf deinem Jmmunsystem! ... es draußen kalt ist und du rausgehst, sollst du auf jeden Fall deine Jacke zumachen. Ein Schal, Handschuhe und eine Mütze halten dich zusätzlich warm. Gerade über den Kopf wird im Winter ganz viel Körperwärme abgegeben. Man sollte auch viele Vitamine essen. Die stecken in Obst und Gemüse. Sie stärken unser Immunsystem und so wird es fit für seinen täglichen Kampf gegen Viren.

VI. Nach dem Naseputzen soll man das benutzte Papiertaschentuch sofort wegwerfen. Die Viren überleben mehrere Stunden. Wenn man beim nächsten Naseputzen das benutzte Taschentuch wieder nimmt, bringt man sie dann wieder an Mund und Nase. Wer eine richtige Grippe hat, muss sofort zum Arzt. Der Arzt kann dann ein Medikament verschreiben, das gegen die Grippeviren hilft. Übrigens kann aus einer Erkältung keine Grippe werden. Wenn aber die Körperpolizei gerade in dieser Zeit gegen Erkältungsviren kämpfen muss, ist sie zu schwach. Wenn man dann auch noch Grippeviren bekommt, kann man zusätzlich an Grippe erkranken.

1) weiler dann nicht zur Schule oder zur Arbeitgehen muss.
2) weiler danach nicht an Grippe erkrankt.
3) weil der Körper so gegen die Krankheiten kämpfen lernt.
4) deshalb lässt die Körperpolizei sie nicht zu.

15
Задание 40 № 340

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Bei Grippe...


Erkältung und Grippe — Körperpolizeigegen Viren

I. Kaum fallen die Blätter von den Bäumen, sind Kinder und Lehrer erkältet. Warum? Es gibt über 100 verschiedene Erkältungsviren, die unseren Körper ein bisschen durcheinanderbringen und Hals und Nase entzünden. Ein Virus ist der kleinste Krankheitserreger, der Menschen und Tiere krank machen kann. Ein Virus kann ohne einen anderen Organismus nicht leben, er braucht einen sogenannten „Wirt“.

II. Erkältungen haben wir sehr oft – vier bis neunmal im Jahr. Und das ist auch gut so, denn an den einfachen Erkältungsviren kann unsere Körperpolizei üben, wie sie eine Krankheit bekämpfen kann. Eins haben Erkältung und Grippe nämlich gemeinsam: An beiden Krankheiten sind Viren schuld. Natürlich nicht die gleichen: Eine Erkältung kriegen wir durch Erkältungsviren, eine Grippe durch Grippeviren.

III. Wenn man eine Grippe bekommt, dann hat man innerhalb von kurzer Zeit starke Kopfschmerzen und meistens auch trockenen Husten. Typisch für eine Grippe ist aber vor allem ein sehr hohes Fieber, das schnellkommt und meistens über 39 °C ansteigt – und dabei fühlt man sich schlecht.

IV. Zum Glück kann nicht jeder Virus einfach so bei uns reinmarschieren! Unser Körper kann sich gegen Eindringlingewehren, dafür hat er das Immunsystem. Unser Immunsystem ist wie die Feuerwehr und Polizei in einem. Es bekämpft alles, was von draußen reinkommt und uns krank machen kann. Das Immunsystem startet sofort ErsteHilfe-Maßnahmen und versucht, die Eindringlinge zu bekämpfen.

V. Hilf deinem Jmmunsystem! ... es draußen kalt ist und du rausgehst, sollst du auf jeden Fall deine Jacke zumachen. Ein Schal, Handschuhe und eine Mütze halten dich zusätzlich warm. Gerade über den Kopf wird im Winter ganz viel Körperwärme abgegeben. Man sollte auch viele Vitamine essen. Die stecken in Obst und Gemüse. Sie stärken unser Immunsystem und so wird es fit für seinen täglichen Kampf gegen Viren.

VI. Nach dem Naseputzen soll man das benutzte Papiertaschentuch sofort wegwerfen. Die Viren überleben mehrere Stunden. Wenn man beim nächsten Naseputzen das benutzte Taschentuch wieder nimmt, bringt man sie dann wieder an Mund und Nase. Wer eine richtige Grippe hat, muss sofort zum Arzt. Der Arzt kann dann ein Medikament verschreiben, das gegen die Grippeviren hilft. Übrigens kann aus einer Erkältung keine Grippe werden. Wenn aber die Körperpolizei gerade in dieser Zeit gegen Erkältungsviren kämpfen muss, ist sie zu schwach. Wenn man dann auch noch Grippeviren bekommt, kann man zusätzlich an Grippe erkranken.

1) sinkt die Temperatur des Körpers sehr stark.
2) erhöht sich die Körpertemperatur sehr schnell.
3) hat man kein hohes Fieber.
4) muss man husten und dadurch bekommt man Kopfschmerzen.

16
Задание 38 № 398

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Ob ein Kind schon in die Schule gehen darf, ...


Grundschule — wer darfschon in die Schule?

I. Mit ungefähr sechs Jahren ist es in Deutschland so weit: Man kommt in die Grundschule. Immer wieder wird gestritten und diskutiert, ... das der richtige Weg ist. Soll die Grundschule vielleicht länger dauern? Oder sollen die Kinder vielleicht schon früher in die Schule gehen? Diesen Vorschlag hat Johanna Wanka, die Ministerin für Bildung und Forschung, gemacht.

II. Nicht allein das Alter entscheidet, ob ein Kind „schulreif“ ist. Was ein Kind alles können soll, bevor es in die Schule kommt, darüber haben sich schon viele Wissenschaftler den Kopfzerbrochen. Jungen und Mädchen sollen zum Beispiel ganz praktische Sachen wie Schuhe binden und Knöpfe zumachen können. Man soll balancieren können, einen Ballfangen, malen und mit einer Schere schneiden können.

III. Als Schulkindsollman kleine Geschichten nacherzählen können und die Zahlen von 1 bis 20 kennen. Außerdem sollen sie so mutig sein, dass sie keine Angst haben, in einer größeren Gruppe zu reden. Sie sollen auch andere ausreden lassen. Sich längere Zeit konzentrieren zu können, ist natürlich auch wichtig. Und besonders wichtig ist natürlich, ob ein Kind Lust auf die Schule hat.

IV. Wenn die Eltern glauben, dass ihr Kind noch nicht reif für die Schule ist, können sie es ein Jahr später in die Schuleschicken. Andersrum ist es natürlich auch möglich: Es könnte auch schon ein Vierjähriger zur Schule gehen – da müssen jedoch nicht nur die Eltern davon überzeugt sein, dass ihr Kind das schafft. Das wird noch mal von Ärzten und anderen Experten geprüft. In Großbritannien ist man mit fünf Jahren schulpflichtig, in Finnland und Schweden mit sieben Jahren. Und in den Niederlanden sitzen schon die Vierjährigen auf der Schulbank.

V. Viele Politiker möchten gerne, dass die Kinder in Deutschland möglichst früh in die Schule kommen. Sie sagen, dass sie dann eine größere Chance haben, viel zu lernen und später mal einen guten Beruf zu bekommen. Außerdem sagen sie, viele Kinderlangweilen sich im Kindergarten und sollen lieber schon früher in die Schule gehen. Viele Kinder haben nämlich schon mit vier oder fünf Jahren einen richtigen „Lern-Hunger“.

VI. Aber Studien zeigen auch, dass Kinder, die sehr früh eingeschult werden, öfter sitzen bleiben. Vielleicht, weil sieeinfach noch nicht ganz „schulreif“ waren. Manche Eltern wollen ihre Kinder auch nicht so früh in die Schuleschicken, weil sie ihnen noch ein bisschen mehr Zeit zum Spielen geben wollen, bevor der „Ernst des Lebens“ beginnt.

1) hängt nur vom Alter ab.
2) hängt von mehreren Faktoren ab.
3) interessiert die Eltern und Arzte nicht.
4) können nur die Eltern wissen.

17
Задание 39 № 399

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Mit 5 Jahren in die Schule gehen...


Grundschule — wer darfschon in die Schule?

I. Mit ungefähr sechs Jahren ist es in Deutschland so weit: Man kommt in die Grundschule. Immer wieder wird gestritten und diskutiert, ... das der richtige Weg ist. Soll die Grundschule vielleicht länger dauern? Oder sollen die Kinder vielleicht schon früher in die Schule gehen? Diesen Vorschlag hat Johanna Wanka, die Ministerin für Bildung und Forschung, gemacht.

II. Nicht allein das Alter entscheidet, ob ein Kind „schulreif“ ist. Was ein Kind alles können soll, bevor es in die Schule kommt, darüber haben sich schon viele Wissenschaftler den Kopfzerbrochen. Jungen und Mädchen sollen zum Beispiel ganz praktische Sachen wie Schuhe binden und Knöpfe zumachen können. Man soll balancieren können, einen Ballfangen, malen und mit einer Schere schneiden können.

III. Als Schulkindsollman kleine Geschichten nacherzählen können und die Zahlen von 1 bis 20 kennen. Außerdem sollen sie so mutig sein, dass sie keine Angst haben, in einer größeren Gruppe zu reden. Sie sollen auch andere ausreden lassen. Sich längere Zeit konzentrieren zu können, ist natürlich auch wichtig. Und besonders wichtig ist natürlich, ob ein Kind Lust auf die Schule hat.

IV. Wenn die Eltern glauben, dass ihr Kind noch nicht reif für die Schule ist, können sie es ein Jahr später in die Schuleschicken. Andersrum ist es natürlich auch möglich: Es könnte auch schon ein Vierjähriger zur Schule gehen – da müssen jedoch nicht nur die Eltern davon überzeugt sein, dass ihr Kind das schafft. Das wird noch mal von Ärzten und anderen Experten geprüft. In Großbritannien ist man mit fünf Jahren schulpflichtig, in Finnland und Schweden mit sieben Jahren. Und in den Niederlanden sitzen schon die Vierjährigen auf der Schulbank.

V. Viele Politiker möchten gerne, dass die Kinder in Deutschland möglichst früh in die Schule kommen. Sie sagen, dass sie dann eine größere Chance haben, viel zu lernen und später mal einen guten Beruf zu bekommen. Außerdem sagen sie, viele Kinderlangweilen sich im Kindergarten und sollen lieber schon früher in die Schule gehen. Viele Kinder haben nämlich schon mit vier oder fünf Jahren einen richtigen „Lern-Hunger“.

VI. Aber Studien zeigen auch, dass Kinder, die sehr früh eingeschult werden, öfter sitzen bleiben. Vielleicht, weil sieeinfach noch nicht ganz „schulreif“ waren. Manche Eltern wollen ihre Kinder auch nicht so früh in die Schuleschicken, weil sie ihnen noch ein bisschen mehr Zeit zum Spielen geben wollen, bevor der „Ernst des Lebens“ beginnt.

1) darf man nur in Großbritannien und den Niederlanden.
2) dürfen die deutschen Kinder, wenn die Eltern das wollen.
3) ist für die deutschen Kinder unvorstellbar.
4) dürfen die Kinder in Deutschland nach einer Expertenberatung.

18
Задание 40 № 400

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die zu früh eingeschulten Kinder...


Grundschule — wer darfschon in die Schule?

I. Mit ungefähr sechs Jahren ist es in Deutschland so weit: Man kommt in die Grundschule. Immer wieder wird gestritten und diskutiert, ... das der richtige Weg ist. Soll die Grundschule vielleicht länger dauern? Oder sollen die Kinder vielleicht schon früher in die Schule gehen? Diesen Vorschlag hat Johanna Wanka, die Ministerin für Bildung und Forschung, gemacht.

II. Nicht allein das Alter entscheidet, ob ein Kind „schulreif“ ist. Was ein Kind alles können soll, bevor es in die Schule kommt, darüber haben sich schon viele Wissenschaftler den Kopfzerbrochen. Jungen und Mädchen sollen zum Beispiel ganz praktische Sachen wie Schuhe binden und Knöpfe zumachen können. Man soll balancieren können, einen Ballfangen, malen und mit einer Schere schneiden können.

III. Als Schulkindsollman kleine Geschichten nacherzählen können und die Zahlen von 1 bis 20 kennen. Außerdem sollen sie so mutig sein, dass sie keine Angst haben, in einer größeren Gruppe zu reden. Sie sollen auch andere ausreden lassen. Sich längere Zeit konzentrieren zu können, ist natürlich auch wichtig. Und besonders wichtig ist natürlich, ob ein Kind Lust auf die Schule hat.

IV. Wenn die Eltern glauben, dass ihr Kind noch nicht reif für die Schule ist, können sie es ein Jahr später in die Schuleschicken. Andersrum ist es natürlich auch möglich: Es könnte auch schon ein Vierjähriger zur Schule gehen – da müssen jedoch nicht nur die Eltern davon überzeugt sein, dass ihr Kind das schafft. Das wird noch mal von Ärzten und anderen Experten geprüft. In Großbritannien ist man mit fünf Jahren schulpflichtig, in Finnland und Schweden mit sieben Jahren. Und in den Niederlanden sitzen schon die Vierjährigen auf der Schulbank.

V. Viele Politiker möchten gerne, dass die Kinder in Deutschland möglichst früh in die Schule kommen. Sie sagen, dass sie dann eine größere Chance haben, viel zu lernen und später mal einen guten Beruf zu bekommen. Außerdem sagen sie, viele Kinderlangweilen sich im Kindergarten und sollen lieber schon früher in die Schule gehen. Viele Kinder haben nämlich schon mit vier oder fünf Jahren einen richtigen „Lern-Hunger“.

VI. Aber Studien zeigen auch, dass Kinder, die sehr früh eingeschult werden, öfter sitzen bleiben. Vielleicht, weil sieeinfach noch nicht ganz „schulreif“ waren. Manche Eltern wollen ihre Kinder auch nicht so früh in die Schuleschicken, weil sie ihnen noch ein bisschen mehr Zeit zum Spielen geben wollen, bevor der „Ernst des Lebens“ beginnt.

1) langweilen sich in der Schule.
2) müssen später oft ein Schuljahr wiederholen.
3) haben mehr Zeit zum Spielen.
4) wollen oft zurück in den Kindergarten.

19
Задание 38 № 458

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Vor der Geburt können Babys...


Sprache für klein und groß

I. Um sprechen zu lernen, braucht man vor allem einen geeigneten Sprechapparat: den Mund, die Zunge, die Zähne und natürlich auch den Hals und die Atmung. Außerdem braucht man die Ohren zum Hören der Sprache und das Gehirn, wo sie verarbeitet wird.

II. Eigentlich beginnt das Sprechenlernen schon, bevor wir überhaupt geboren werden, also im Bauch unserer Mama. Schon etwa zwei Monate vor unserer Geburt hören wir, was rundum uns herum passiert. Im Bauch gibt's natürlich eine Menge verschiedener Geräusche, aber durch diese Geräuschsuppe hören wir auch die Stimme unserer Mama. Und schon fangen wiran, etwas über Sprache zu lernen.

III. Wenn wir dann auf der Welt sind, hören wir Sprache erst mal wie einen einzigen langen Satz. Am besten kann man sich das vorstellen, wenn man sich eine fremde Sprache anhört, von der man kein Wort versteht. Erst ganz langsam erkennen wir dann: Was sich wie eine Melodie anhört, sind viele einzelne, aneinander gehängte Wörter. Sobald ein Baby das verstanden hat, versucht es ein Wort selber nachzumachen, aber das ist gar nicht so einfach. Deshalb fangen Babys auch nicht mit Wörtern wie „Schuhkarton“ oder „Butterbrot“ an, wenn sie — etwa mit einem Jahr — ihr erstes Wort sagen. Aber woran liegt das?

IV. Wenn man „Mama“ sagt, muss man den Munderstmal für das „M“ zumachen und dann wieder ganz weit für das „A“ aufmachen. Das geht noch ziemlich leicht. Bevor man aber so etwas wie „Schule“ sagen kann, muss man erst einmal das Zusammenspiel von Lippen, Zunge und Zähnen üben. Und das dauert!

V. Warum können Hundeeigentlich nichtsprechenlernen, obwohl sie doch viele Wörter verstehen? Hundekönnen nichtsprechen, weil sie einen anderen Sprechapparat haben und ihr Gehirn anders entwickelt ist als das des Menschen. Sie verständigen sich durch ihre Körperhaltung und durch Laute. Das ist auch eine Art von Sprache, aber eben keine Menschensprache. Und deshalb wird ein Hund, auch wenn wir ihm täglich dasselbe Lied vorsingen, niemals mitsingen!

VI. Aber warum will wohlso ein kleines Baby unbedingt sprechen lernen, anstatt einfach nur zu spielen und auf das nächste Essen zu warten? Es will einfach mitreden! Kleine Kindersehen von ihrer Geburt an, ... die Menschen um sie herum den ganzen Tag sprechen. Und das, was aus den Mündern rauskommt, scheint wichtig zu sein! Das ist für Babys eine ganz große Motivation, auch etwas sagen zu wollen.

1) alles verstehen, was andere Menschen sagen.
2) weder hören noch sprechen.
3) die Worte ihrer Mütter hören.
4) mit den Müttern sprechen.

20
Задание 39 № 459

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Zuerst...


Sprache für klein und groß

I. Um sprechen zu lernen, braucht man vor allem einen geeigneten Sprechapparat: den Mund, die Zunge, die Zähne und natürlich auch den Hals und die Atmung. Außerdem braucht man die Ohren zum Hören der Sprache und das Gehirn, wo sie verarbeitet wird.

II. Eigentlich beginnt das Sprechenlernen schon, bevor wir überhaupt geboren werden, also im Bauch unserer Mama. Schon etwa zwei Monate vor unserer Geburt hören wir, was rundum uns herum passiert. Im Bauch gibt's natürlich eine Menge verschiedener Geräusche, aber durch diese Geräuschsuppe hören wir auch die Stimme unserer Mama. Und schon fangen wiran, etwas über Sprache zu lernen.

III. Wenn wir dann auf der Welt sind, hören wir Sprache erst mal wie einen einzigen langen Satz. Am besten kann man sich das vorstellen, wenn man sich eine fremde Sprache anhört, von der man kein Wort versteht. Erst ganz langsam erkennen wir dann: Was sich wie eine Melodie anhört, sind viele einzelne, aneinander gehängte Wörter. Sobald ein Baby das verstanden hat, versucht es ein Wort selber nachzumachen, aber das ist gar nicht so einfach. Deshalb fangen Babys auch nicht mit Wörtern wie „Schuhkarton“ oder „Butterbrot“ an, wenn sie — etwa mit einem Jahr — ihr erstes Wort sagen. Aber woran liegt das?

IV. Wenn man „Mama“ sagt, muss man den Munderstmal für das „M“ zumachen und dann wieder ganz weit für das „A“ aufmachen. Das geht noch ziemlich leicht. Bevor man aber so etwas wie „Schule“ sagen kann, muss man erst einmal das Zusammenspiel von Lippen, Zunge und Zähnen üben. Und das dauert!

V. Warum können Hundeeigentlich nichtsprechenlernen, obwohl sie doch viele Wörter verstehen? Hundekönnen nichtsprechen, weil sie einen anderen Sprechapparat haben und ihr Gehirn anders entwickelt ist als das des Menschen. Sie verständigen sich durch ihre Körperhaltung und durch Laute. Das ist auch eine Art von Sprache, aber eben keine Menschensprache. Und deshalb wird ein Hund, auch wenn wir ihm täglich dasselbe Lied vorsingen, niemals mitsingen!

VI. Aber warum will wohlso ein kleines Baby unbedingt sprechen lernen, anstatt einfach nur zu spielen und auf das nächste Essen zu warten? Es will einfach mitreden! Kleine Kindersehen von ihrer Geburt an, ... die Menschen um sie herum den ganzen Tag sprechen. Und das, was aus den Mündern rauskommt, scheint wichtig zu sein! Das ist für Babys eine ganz große Motivation, auch etwas sagen zu wollen.

1) empfinden Babys die Sprache wie eine laute Musik.
2) können Babys die fremde Rede nicht in einzelne Wörter teilen.
3) fällt den Kindern die Sprache leicht.
4) können die Kinder die Sprache ohne Probleme verstehen.

21
Задание 40 № 460

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

In fast allen Sprachen ist das erste Wort „Mama“, weil...


Sprache für klein und groß

I. Um sprechen zu lernen, braucht man vor allem einen geeigneten Sprechapparat: den Mund, die Zunge, die Zähne und natürlich auch den Hals und die Atmung. Außerdem braucht man die Ohren zum Hören der Sprache und das Gehirn, wo sie verarbeitet wird.

II. Eigentlich beginnt das Sprechenlernen schon, bevor wir überhaupt geboren werden, also im Bauch unserer Mama. Schon etwa zwei Monate vor unserer Geburt hören wir, was rundum uns herum passiert. Im Bauch gibt's natürlich eine Menge verschiedener Geräusche, aber durch diese Geräuschsuppe hören wir auch die Stimme unserer Mama. Und schon fangen wiran, etwas über Sprache zu lernen.

III. Wenn wir dann auf der Welt sind, hören wir Sprache erst mal wie einen einzigen langen Satz. Am besten kann man sich das vorstellen, wenn man sich eine fremde Sprache anhört, von der man kein Wort versteht. Erst ganz langsam erkennen wir dann: Was sich wie eine Melodie anhört, sind viele einzelne, aneinander gehängte Wörter. Sobald ein Baby das verstanden hat, versucht es ein Wort selber nachzumachen, aber das ist gar nicht so einfach. Deshalb fangen Babys auch nicht mit Wörtern wie „Schuhkarton“ oder „Butterbrot“ an, wenn sie — etwa mit einem Jahr — ihr erstes Wort sagen. Aber woran liegt das?

IV. Wenn man „Mama“ sagt, muss man den Munderstmal für das „M“ zumachen und dann wieder ganz weit für das „A“ aufmachen. Das geht noch ziemlich leicht. Bevor man aber so etwas wie „Schule“ sagen kann, muss man erst einmal das Zusammenspiel von Lippen, Zunge und Zähnen üben. Und das dauert!

V. Warum können Hundeeigentlich nichtsprechenlernen, obwohl sie doch viele Wörter verstehen? Hundekönnen nichtsprechen, weil sie einen anderen Sprechapparat haben und ihr Gehirn anders entwickelt ist als das des Menschen. Sie verständigen sich durch ihre Körperhaltung und durch Laute. Das ist auch eine Art von Sprache, aber eben keine Menschensprache. Und deshalb wird ein Hund, auch wenn wir ihm täglich dasselbe Lied vorsingen, niemals mitsingen!

VI. Aber warum will wohlso ein kleines Baby unbedingt sprechen lernen, anstatt einfach nur zu spielen und auf das nächste Essen zu warten? Es will einfach mitreden! Kleine Kindersehen von ihrer Geburt an, ... die Menschen um sie herum den ganzen Tag sprechen. Und das, was aus den Mündern rauskommt, scheint wichtig zu sein! Das ist für Babys eine ganz große Motivation, auch etwas sagen zu wollen.

1) es am leichtesten auszusprechen ist.
2) die Mutter nur einfache Wörter gebraucht.
3) es am schwersten auszusprechen ist.
4) die Kinder komplizierte Wörter noch nicht brauchen.

22
Задание 38 № 578

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Auf dem Bildschirm eines Scanngeräts sieht man heute...


Körperscanner — „ausgezogen“ in den Flughäfen?

I. „Händehoch und ich scannel“heißt es seitdem 27. September 2015 am Hamburger Flughafen. Ein Körperscanner sollanzeigen, ob die Passagiere Waffen oder sonst etwas Verbotenes bei sich führen. Über solche Scanner ist viel geredet worden. Am Hamburger Flughafen werden die Geräte jetzt seit Monaten getestet.

II. Vielleicht kennst du ja einen „Scanner“? Die gibt es manchmal in Büros. Man legt einen Text ein, drückt auf „scannen“ und danach kann man eine Kopie davon auf dem angeschlossenen Computerbildschirm sehen. Beim Körperscanner funktioniert es ähnlich: Auch hier sieht man nach dem Scann-Prozess ein Bild, also eine Art Kopie des Menschen auf dem Bildschirm.

III. Die Scanner funktionieren mit so genannten Millimeterwellen, ... durch die Kleidung der Passagiere dringen. Der menschliche Körper wirft diese Wellen anders zurück als Gegenstände wie beispielsweise ein Handy oder eben auch Waffen. Experten sagen, diese Art von Strahlung ist anders als Röntgenstrahlen und ist für die Gesundheit nicht schädlich.

IV. Als die ersten Körperscanner vorgestellt wurden, sahen die Menschen auf den Abbildern wirklich „nackt“ aus. „Das geht zu weit!“, haben viele Leute gesagt, „wie jemand nackt aussieht, geht auch keinen Sicherheitsbeamten am Flughafen was an.“ Die Unternehmen, die Personenscanner herstellen, haben weiter gearbeitet und sind jetzt zu einer anderen Lösung gekommen: Die gescannten Leute werden als eine Art Kontur des echten Menschen dargestellt.

V. Seit es im Dezember 2010 einem Mann gelungen war, einen am Körper befestigten Bombenstoff an Bord eines Flugzeugs zu holen, wurde viel über die Körperscanner diskutiert. Viele Politiker wollten die Geräte kaufen, damit man die Passagiere genauer überprüfen und mögliche Terroranschläge verhindern kann. Bisher wurden die Passagiere auch überprüft. Die „Detektoren“, die an fast allen Flughäfenstanden, konnten jedoch nur metallische Gegenstände erkennen.

VI. Die Gegner der Körperscanner sagen, dass die Geräte sehr teuer sind: Eines kostet im Moment zwischen 120 000 und 150 000 Euro. Wenn es jedoch nur wenige Geräte gibt, müssen die Passagiere mit langen Schlangen und Wartezeiten rechnen. Ob bald in ganz Deutschland Körperscanner stehen, wird der Versuch in Hamburg vielleicht zeigen. An italienischen Flughäfen sind die Geräte wieder abgeschafft worden. Der Chef der italienischen Flugbehörde war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, vor allem dauere das Scannen viel länger als das herkömmliche Abtasten.

1) einen nackten Menschen.
2) die Konturen eines Menschenkörpers.
3) nur Waffen und andere verbotene Gegenstände.
4) die Kleidung der Passagiere.

23
Задание 39 № 579

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Mit alten Geräten konnte man bei der Überprüfung der Passagiere...


Körperscanner — „ausgezogen“ in den Flughäfen?

I. „Händehoch und ich scannel“heißt es seitdem 27. September 2015 am Hamburger Flughafen. Ein Körperscanner sollanzeigen, ob die Passagiere Waffen oder sonst etwas Verbotenes bei sich führen. Über solche Scanner ist viel geredet worden. Am Hamburger Flughafen werden die Geräte jetzt seit Monaten getestet.

II. Vielleicht kennst du ja einen „Scanner“? Die gibt es manchmal in Büros. Man legt einen Text ein, drückt auf „scannen“ und danach kann man eine Kopie davon auf dem angeschlossenen Computerbildschirm sehen. Beim Körperscanner funktioniert es ähnlich: Auch hier sieht man nach dem Scann-Prozess ein Bild, also eine Art Kopie des Menschen auf dem Bildschirm.

III. Die Scanner funktionieren mit so genannten Millimeterwellen, ... durch die Kleidung der Passagiere dringen. Der menschliche Körper wirft diese Wellen anders zurück als Gegenstände wie beispielsweise ein Handy oder eben auch Waffen. Experten sagen, diese Art von Strahlung ist anders als Röntgenstrahlen und ist für die Gesundheit nicht schädlich.

IV. Als die ersten Körperscanner vorgestellt wurden, sahen die Menschen auf den Abbildern wirklich „nackt“ aus. „Das geht zu weit!“, haben viele Leute gesagt, „wie jemand nackt aussieht, geht auch keinen Sicherheitsbeamten am Flughafen was an.“ Die Unternehmen, die Personenscanner herstellen, haben weiter gearbeitet und sind jetzt zu einer anderen Lösung gekommen: Die gescannten Leute werden als eine Art Kontur des echten Menschen dargestellt.

V. Seit es im Dezember 2010 einem Mann gelungen war, einen am Körper befestigten Bombenstoff an Bord eines Flugzeugs zu holen, wurde viel über die Körperscanner diskutiert. Viele Politiker wollten die Geräte kaufen, damit man die Passagiere genauer überprüfen und mögliche Terroranschläge verhindern kann. Bisher wurden die Passagiere auch überprüft. Die „Detektoren“, die an fast allen Flughäfenstanden, konnten jedoch nur metallische Gegenstände erkennen.

VI. Die Gegner der Körperscanner sagen, dass die Geräte sehr teuer sind: Eines kostet im Moment zwischen 120 000 und 150 000 Euro. Wenn es jedoch nur wenige Geräte gibt, müssen die Passagiere mit langen Schlangen und Wartezeiten rechnen. Ob bald in ganz Deutschland Körperscanner stehen, wird der Versuch in Hamburg vielleicht zeigen. An italienischen Flughäfen sind die Geräte wieder abgeschafft worden. Der Chef der italienischen Flugbehörde war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, vor allem dauere das Scannen viel länger als das herkömmliche Abtasten.

1) immer eine Bombe finden.
2) mit dem Fluggast nur sprechen.
3) nur den Inhalt ihres Gepäcks sehen.
4) nur die Sachen aus Metall identifizieren.

24
Задание 40 № 580

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Man ist mit dem neuen Scanngerät nicht ganz zufrieden, ...


Körperscanner — „ausgezogen“ in den Flughäfen?

I. „Händehoch und ich scannel“heißt es seitdem 27. September 2015 am Hamburger Flughafen. Ein Körperscanner sollanzeigen, ob die Passagiere Waffen oder sonst etwas Verbotenes bei sich führen. Über solche Scanner ist viel geredet worden. Am Hamburger Flughafen werden die Geräte jetzt seit Monaten getestet.

II. Vielleicht kennst du ja einen „Scanner“? Die gibt es manchmal in Büros. Man legt einen Text ein, drückt auf „scannen“ und danach kann man eine Kopie davon auf dem angeschlossenen Computerbildschirm sehen. Beim Körperscanner funktioniert es ähnlich: Auch hier sieht man nach dem Scann-Prozess ein Bild, also eine Art Kopie des Menschen auf dem Bildschirm.

III. Die Scanner funktionieren mit so genannten Millimeterwellen, ... durch die Kleidung der Passagiere dringen. Der menschliche Körper wirft diese Wellen anders zurück als Gegenstände wie beispielsweise ein Handy oder eben auch Waffen. Experten sagen, diese Art von Strahlung ist anders als Röntgenstrahlen und ist für die Gesundheit nicht schädlich.

IV. Als die ersten Körperscanner vorgestellt wurden, sahen die Menschen auf den Abbildern wirklich „nackt“ aus. „Das geht zu weit!“, haben viele Leute gesagt, „wie jemand nackt aussieht, geht auch keinen Sicherheitsbeamten am Flughafen was an.“ Die Unternehmen, die Personenscanner herstellen, haben weiter gearbeitet und sind jetzt zu einer anderen Lösung gekommen: Die gescannten Leute werden als eine Art Kontur des echten Menschen dargestellt.

V. Seit es im Dezember 2010 einem Mann gelungen war, einen am Körper befestigten Bombenstoff an Bord eines Flugzeugs zu holen, wurde viel über die Körperscanner diskutiert. Viele Politiker wollten die Geräte kaufen, damit man die Passagiere genauer überprüfen und mögliche Terroranschläge verhindern kann. Bisher wurden die Passagiere auch überprüft. Die „Detektoren“, die an fast allen Flughäfenstanden, konnten jedoch nur metallische Gegenstände erkennen.

VI. Die Gegner der Körperscanner sagen, dass die Geräte sehr teuer sind: Eines kostet im Moment zwischen 120 000 und 150 000 Euro. Wenn es jedoch nur wenige Geräte gibt, müssen die Passagiere mit langen Schlangen und Wartezeiten rechnen. Ob bald in ganz Deutschland Körperscanner stehen, wird der Versuch in Hamburg vielleicht zeigen. An italienischen Flughäfen sind die Geräte wieder abgeschafft worden. Der Chef der italienischen Flugbehörde war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, vor allem dauere das Scannen viel länger als das herkömmliche Abtasten.

1) obwohl es ziemlich billig ist.
2) obwohl es in Italien erfolgreich genutzt wird.
3) weil der Scann-Prozess lange dauert.
4) trotzdem werden diese Geräte bald überall stehen.

25
Задание 39 № 639

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Im Fußballverein ...


Gehörlos — wie lebt man da?

I. Markus ist zwölf Jahre alt und geht in die sechste Klasse. Er spielt Fußball, chattet am Computer mit seinen Freunden und schaut gerne Filme. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen Markus und den meisten anderen Kindern in seinem Alter: Markus ist gehörlos.

II. Markus ist taub geboren worden. Warum es so ist, das weiß man nicht. Auch seine beiden Geschwister und seine Eltern können nichts hören. Und weil Markus nicht hören kann, kann er auch nicht sprechen, ... alles mit seiner Stimme in Ordnung ist. Stattdessen verständigt sich Markus mit Gebärdensprache. Dabei formt man die Worte und Sätze mit den Händen. Auch die Mundbewegungen und der Gesichtsausdruck spielen dabei eine wichtige Rolle.

III. Markus besucht die einzige Realschule für Gehörlose, die es in Bayern gibt. Die Fächer sind dieselben wie auf anderen Schulen, außer Musik natürlich. Obwohl Markus Musik schon wahrnehmen kann, nur hören kann er sie nicht. Wenn er eine CD einlegt und die Lautstärke ganz hochdreht, dann kann er sie etwas spüren.

IV. In seiner Freizeit macht Markus viel Sport: Er geht im Winter snowboarden, macht Leichtathletik und spielt Fußball als Stürmer. In seinem Fußballverein sind auch Kinder, die hören können. Die können keine Gebärdensprache, genauso wenig wieder Trainer. Aber das macht nichts: Wichtige Spielregeln schreibt der Trainer für Markus auf. Während des Spiels kann er sich mit seinen Mitspielern durch Zeichen verständigen. Die anderen Kinder haben auch schon ein paar wichtige Gesten von Markus gelernt.

V. Außerhalb des Sportplatzes sind die meisten von seinen Freunden gehörlos, weiles einfach viel leichter ist, sich untereinander zu verständigen, wenn alle die Gebärdensprache können. Markus hat viele Freunde aus ganz Deutschland. Es gibt viele Freizeitangebote für Gehörlose, bei denen sie sich kennenlernen können. Auch diesen Sommer wird Markus wieder für ein paar Wochen mit anderen gehörlosen Kindern in ein Ferienlager fahren. Und dank Internet ist es ganz leicht, mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben. -

VI. Markus ist oft am Computer, schreibt Mails und chattet. Er kann auch telefonieren: Die meisten Gehörlosen haben ein Bildtelefon, bei dem sie sich während der Unterhaltung sehen können. Markus ist nicht traurig, weiler nichts hören kann. Er hat nicht das Gefühl, dass ihm etwas fehlt. Eigentlich wächst er genauso auf, wie andere Kinder auch, findeter. Nur dass es in seiner Welt eben ganz still ist.

1) sind nur taube Kinder.
2) kann Markus mit anderen Kindern durch Zeichen kommunizieren.
3) kann sich Markus nur mit dem Trainer verständigen.
4) fühlt sich Markus nicht wohl.

26
Задание 40 № 640

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die meisten Freunde von Markus ...


Gehörlos — wie lebt man da?

I. Markus ist zwölf Jahre alt und geht in die sechste Klasse. Er spielt Fußball, chattet am Computer mit seinen Freunden und schaut gerne Filme. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen Markus und den meisten anderen Kindern in seinem Alter: Markus ist gehörlos.

II. Markus ist taub geboren worden. Warum es so ist, das weiß man nicht. Auch seine beiden Geschwister und seine Eltern können nichts hören. Und weil Markus nicht hören kann, kann er auch nicht sprechen, ... alles mit seiner Stimme in Ordnung ist. Stattdessen verständigt sich Markus mit Gebärdensprache. Dabei formt man die Worte und Sätze mit den Händen. Auch die Mundbewegungen und der Gesichtsausdruck spielen dabei eine wichtige Rolle.

III. Markus besucht die einzige Realschule für Gehörlose, die es in Bayern gibt. Die Fächer sind dieselben wie auf anderen Schulen, außer Musik natürlich. Obwohl Markus Musik schon wahrnehmen kann, nur hören kann er sie nicht. Wenn er eine CD einlegt und die Lautstärke ganz hochdreht, dann kann er sie etwas spüren.

IV. In seiner Freizeit macht Markus viel Sport: Er geht im Winter snowboarden, macht Leichtathletik und spielt Fußball als Stürmer. In seinem Fußballverein sind auch Kinder, die hören können. Die können keine Gebärdensprache, genauso wenig wieder Trainer. Aber das macht nichts: Wichtige Spielregeln schreibt der Trainer für Markus auf. Während des Spiels kann er sich mit seinen Mitspielern durch Zeichen verständigen. Die anderen Kinder haben auch schon ein paar wichtige Gesten von Markus gelernt.

V. Außerhalb des Sportplatzes sind die meisten von seinen Freunden gehörlos, weiles einfach viel leichter ist, sich untereinander zu verständigen, wenn alle die Gebärdensprache können. Markus hat viele Freunde aus ganz Deutschland. Es gibt viele Freizeitangebote für Gehörlose, bei denen sie sich kennenlernen können. Auch diesen Sommer wird Markus wieder für ein paar Wochen mit anderen gehörlosen Kindern in ein Ferienlager fahren. Und dank Internet ist es ganz leicht, mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben. -

VI. Markus ist oft am Computer, schreibt Mails und chattet. Er kann auch telefonieren: Die meisten Gehörlosen haben ein Bildtelefon, bei dem sie sich während der Unterhaltung sehen können. Markus ist nicht traurig, weiler nichts hören kann. Er hat nicht das Gefühl, dass ihm etwas fehlt. Eigentlich wächst er genauso auf, wie andere Kinder auch, findeter. Nur dass es in seiner Welt eben ganz still ist.

1) lernen die Gebärdensprache, um mit ihm zu sprechen.
2) kommen aus der ganzen Welt.
3) lernte er in einem Ferienlager kennen.
4) sind wie er gehörlos.

27
Задание 41 № 641

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Markus ...


Gehörlos — wie lebt man da?

I. Markus ist zwölf Jahre alt und geht in die sechste Klasse. Er spielt Fußball, chattet am Computer mit seinen Freunden und schaut gerne Filme. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen Markus und den meisten anderen Kindern in seinem Alter: Markus ist gehörlos.

II. Markus ist taub geboren worden. Warum es so ist, das weiß man nicht. Auch seine beiden Geschwister und seine Eltern können nichts hören. Und weil Markus nicht hören kann, kann er auch nicht sprechen, ... alles mit seiner Stimme in Ordnung ist. Stattdessen verständigt sich Markus mit Gebärdensprache. Dabei formt man die Worte und Sätze mit den Händen. Auch die Mundbewegungen und der Gesichtsausdruck spielen dabei eine wichtige Rolle.

III. Markus besucht die einzige Realschule für Gehörlose, die es in Bayern gibt. Die Fächer sind dieselben wie auf anderen Schulen, außer Musik natürlich. Obwohl Markus Musik schon wahrnehmen kann, nur hören kann er sie nicht. Wenn er eine CD einlegt und die Lautstärke ganz hochdreht, dann kann er sie etwas spüren.

IV. In seiner Freizeit macht Markus viel Sport: Er geht im Winter snowboarden, macht Leichtathletik und spielt Fußball als Stürmer. In seinem Fußballverein sind auch Kinder, die hören können. Die können keine Gebärdensprache, genauso wenig wieder Trainer. Aber das macht nichts: Wichtige Spielregeln schreibt der Trainer für Markus auf. Während des Spiels kann er sich mit seinen Mitspielern durch Zeichen verständigen. Die anderen Kinder haben auch schon ein paar wichtige Gesten von Markus gelernt.

V. Außerhalb des Sportplatzes sind die meisten von seinen Freunden gehörlos, weiles einfach viel leichter ist, sich untereinander zu verständigen, wenn alle die Gebärdensprache können. Markus hat viele Freunde aus ganz Deutschland. Es gibt viele Freizeitangebote für Gehörlose, bei denen sie sich kennenlernen können. Auch diesen Sommer wird Markus wieder für ein paar Wochen mit anderen gehörlosen Kindern in ein Ferienlager fahren. Und dank Internet ist es ganz leicht, mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben. -

VI. Markus ist oft am Computer, schreibt Mails und chattet. Er kann auch telefonieren: Die meisten Gehörlosen haben ein Bildtelefon, bei dem sie sich während der Unterhaltung sehen können. Markus ist nicht traurig, weiler nichts hören kann. Er hat nicht das Gefühl, dass ihm etwas fehlt. Eigentlich wächst er genauso auf, wie andere Kinder auch, findeter. Nur dass es in seiner Welt eben ganz still ist.

1) kann Kontakte mit Freunden nicht pflegen.
2) bleibt in Kontakt mit den Freunden per Internet.
3) fühlt sich oft unglücklich.
4) verbringt seine ganze Zeit allein vor dem Computer.

28
Задание 39 № 699

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Problem des Wassermangels ...


Wasser — Streit ums blaue Gold

I. Die Erde ist zu mehr als 70 Prozent mit Wasser bedeckt und trotzdem ist Wassermangel eines der größten Probleme. In der türkischen Stadt Istanbul haben sich deshalb über 20000 Wissenschaftler, Politiker und Fachleute getroffen, um zu beraten, wie alle Menschen an genügend sauberes Wasser kommen können.

II. Alle drei Jahre treffen sich die Experten, um über das Problem Trinkwasser zu sprechen. Das allermeiste Wasser, das auf der Erde verbraucht wird, fließt in die Landwirtschaft. Über die Hälfte des blauen Goldes wird auf Felder gespritzt und Tiere werden damit getränkt. Ein weiterer riesiger „Wasser-Fresser“ sind die Stromkraftwerke. Sie brauchen jede Menge Kühlwasser, weil bei der Stromerzeugung viel Wärme entsteht.

III. Auf der Erde gibt es zwar viel Wasser, aber das meiste davon ist Salzwasser. Man kann es nicht trinken, man kann damit keine Tiere tränken, keine Feldergießen und waschen kann man damit auch nicht! Über eine Milliarde Menschen haben kein sauberes Trinkwasser. Und sie haben nicht nur oft Durst – sie müssen auch Angst vor Krankheiten haben, die durch Viren, die im dreckigen Wasser sind, übertragen werden.

IV. Es gibt also nicht genug Süßwasser. Experten warnen deshalb davor, dass es immer mehr Kriege um Süßwasser geben wird. Jede Regierung will natürlich genug Wasser für die Bewohner ihres Landes haben, ... werden an vielen Orten Staudämme gebaut. Ein Fluss wird durch eine riesige dicke Mauer gestoppt. Dadurch fließt das Wasser nicht einfach durch das Land, sondern wird zu einem See zusammengebracht. Aus diesem See wird das Wasser dann ins ganze Land gepumpt. In dem Land, in das der Fluss fließt, kommt viel weniger Wasser an als früher, deshalb gibt es viel Ärger!

V. Wasser muss man also sparen: Duschen anstatt zu baden zum Beispiel. Den Wasserhahn beim Zähneputzen nicht laufen lassen! Und das Auto kann man ja auch mit dem Regenwasser waschen. Trotzdem wird das nicht reichen, damit alle Menschen auf der Erde sauberes Trinkwasser haben.

VI. Wissenschaftler arbeiten an Maschinen, die Salzwasser zu Trinkwasser machen oder an Tabletten, die aus dreckigem Wasser sauberes Wasser machen. Aber alle diese Erfindungen kosten Geld. Die Länder, die wenig Wasser haben, haben aber meist kein Geld. Den reichen Ländern in Europa und Nordamerika wird also nichts anderes übrigbleiben, als erstens: Wasser zusparen; zweitens: den armen Ländern Geld zugeben und drittens: an neuen Erfindungen hart zu arbeiten.

1) interessiert die Menschen nicht.
2) ist nur für die Türkei aktuell.
3) existiert nicht, weil 70 % der Erde mit Wasser bedeckt sind.
4) beunruhigt Wasserexperten und Politiker.

29
Задание 40 № 700

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Man empfiehlt den Menschen, Wasser zu sparen und ...


Wasser — Streit ums blaue Gold

I. Die Erde ist zu mehr als 70 Prozent mit Wasser bedeckt und trotzdem ist Wassermangel eines der größten Probleme. In der türkischen Stadt Istanbul haben sich deshalb über 20000 Wissenschaftler, Politiker und Fachleute getroffen, um zu beraten, wie alle Menschen an genügend sauberes Wasser kommen können.

II. Alle drei Jahre treffen sich die Experten, um über das Problem Trinkwasser zu sprechen. Das allermeiste Wasser, das auf der Erde verbraucht wird, fließt in die Landwirtschaft. Über die Hälfte des blauen Goldes wird auf Felder gespritzt und Tiere werden damit getränkt. Ein weiterer riesiger „Wasser-Fresser“ sind die Stromkraftwerke. Sie brauchen jede Menge Kühlwasser, weil bei der Stromerzeugung viel Wärme entsteht.

III. Auf der Erde gibt es zwar viel Wasser, aber das meiste davon ist Salzwasser. Man kann es nicht trinken, man kann damit keine Tiere tränken, keine Feldergießen und waschen kann man damit auch nicht! Über eine Milliarde Menschen haben kein sauberes Trinkwasser. Und sie haben nicht nur oft Durst – sie müssen auch Angst vor Krankheiten haben, die durch Viren, die im dreckigen Wasser sind, übertragen werden.

IV. Es gibt also nicht genug Süßwasser. Experten warnen deshalb davor, dass es immer mehr Kriege um Süßwasser geben wird. Jede Regierung will natürlich genug Wasser für die Bewohner ihres Landes haben, ... werden an vielen Orten Staudämme gebaut. Ein Fluss wird durch eine riesige dicke Mauer gestoppt. Dadurch fließt das Wasser nicht einfach durch das Land, sondern wird zu einem See zusammengebracht. Aus diesem See wird das Wasser dann ins ganze Land gepumpt. In dem Land, in das der Fluss fließt, kommt viel weniger Wasser an als früher, deshalb gibt es viel Ärger!

V. Wasser muss man also sparen: Duschen anstatt zu baden zum Beispiel. Den Wasserhahn beim Zähneputzen nicht laufen lassen! Und das Auto kann man ja auch mit dem Regenwasser waschen. Trotzdem wird das nicht reichen, damit alle Menschen auf der Erde sauberes Trinkwasser haben.

VI. Wissenschaftler arbeiten an Maschinen, die Salzwasser zu Trinkwasser machen oder an Tabletten, die aus dreckigem Wasser sauberes Wasser machen. Aber alle diese Erfindungen kosten Geld. Die Länder, die wenig Wasser haben, haben aber meist kein Geld. Den reichen Ländern in Europa und Nordamerika wird also nichts anderes übrigbleiben, als erstens: Wasser zusparen; zweitens: den armen Ländern Geld zugeben und drittens: an neuen Erfindungen hart zu arbeiten.

1) die Zähne nicht zu putzen.
2) mit dem schmutzigen Auto zu fahren.
3) Regenwasser zu trinken.
4) nicht zu baden, sondern zu duschen.

30
Задание 41 № 701

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die reichen Länder ...


Wasser — Streit ums blaue Gold

I. Die Erde ist zu mehr als 70 Prozent mit Wasser bedeckt und trotzdem ist Wassermangel eines der größten Probleme. In der türkischen Stadt Istanbul haben sich deshalb über 20000 Wissenschaftler, Politiker und Fachleute getroffen, um zu beraten, wie alle Menschen an genügend sauberes Wasser kommen können.

II. Alle drei Jahre treffen sich die Experten, um über das Problem Trinkwasser zu sprechen. Das allermeiste Wasser, das auf der Erde verbraucht wird, fließt in die Landwirtschaft. Über die Hälfte des blauen Goldes wird auf Felder gespritzt und Tiere werden damit getränkt. Ein weiterer riesiger „Wasser-Fresser“ sind die Stromkraftwerke. Sie brauchen jede Menge Kühlwasser, weil bei der Stromerzeugung viel Wärme entsteht.

III. Auf der Erde gibt es zwar viel Wasser, aber das meiste davon ist Salzwasser. Man kann es nicht trinken, man kann damit keine Tiere tränken, keine Feldergießen und waschen kann man damit auch nicht! Über eine Milliarde Menschen haben kein sauberes Trinkwasser. Und sie haben nicht nur oft Durst – sie müssen auch Angst vor Krankheiten haben, die durch Viren, die im dreckigen Wasser sind, übertragen werden.

IV. Es gibt also nicht genug Süßwasser. Experten warnen deshalb davor, dass es immer mehr Kriege um Süßwasser geben wird. Jede Regierung will natürlich genug Wasser für die Bewohner ihres Landes haben, ... werden an vielen Orten Staudämme gebaut. Ein Fluss wird durch eine riesige dicke Mauer gestoppt. Dadurch fließt das Wasser nicht einfach durch das Land, sondern wird zu einem See zusammengebracht. Aus diesem See wird das Wasser dann ins ganze Land gepumpt. In dem Land, in das der Fluss fließt, kommt viel weniger Wasser an als früher, deshalb gibt es viel Ärger!

V. Wasser muss man also sparen: Duschen anstatt zu baden zum Beispiel. Den Wasserhahn beim Zähneputzen nicht laufen lassen! Und das Auto kann man ja auch mit dem Regenwasser waschen. Trotzdem wird das nicht reichen, damit alle Menschen auf der Erde sauberes Trinkwasser haben.

VI. Wissenschaftler arbeiten an Maschinen, die Salzwasser zu Trinkwasser machen oder an Tabletten, die aus dreckigem Wasser sauberes Wasser machen. Aber alle diese Erfindungen kosten Geld. Die Länder, die wenig Wasser haben, haben aber meist kein Geld. Den reichen Ländern in Europa und Nordamerika wird also nichts anderes übrigbleiben, als erstens: Wasser zusparen; zweitens: den armen Ländern Geld zugeben und drittens: an neuen Erfindungen hart zu arbeiten.

1) wollen den armen Ländern nicht helfen.
2) haben keine guten Wissenschaftler.
3) müssen kein Wasser sparen.
4) müssen neue Technologien auf diesem Gebiet entwickeln.

31
Задание 39 № 759

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Wenn die Menschen lachen, dann ...


Lachen — eine ganz ernste Sache

I. Auch wenn es so leicht und lustig scheint, Lachen ist für den Körper vor allem eine schwere Arbeit. Denn zum Lachen brauchter sehr viele Muskeln. Die ganze Atem-Muskulatur, die Gesichtsmuskeln sowieso und auch die Schultern und der Oberkörper machen mit. Und auch der Bauch bewegt sich. Bis zu achtzig Muskeln sind da im Einsatz! Hast du das gewusst? Siebzehn Muskeln im Gesicht und bis zu achtzig im ganzen Körper bewegen wir, wenn wir lachen.

II. Und warum der ganze Stress? Klar, weil es eben so zum Lachen ist, wenn was lustig ist. Dann kann man ja eigentlich auch gar nicht anders, dann muss man einfach lachen. Natürlich findet jeder etwas anderes lustig, ... die meisten Menschen können über Witze, Grimassen, Scherzfragen oder lustige Filme lachen.

III. Immer, wenn wir was lustig finden, ist unser Körper glücklich. Dann nämlich werden von ganz vielen Stellen im Körper Glückshormone losgeschickt. Und je lustiger was ist, desto glücklicher sind wir. Bis es kaum noch auszuhalten ist! Wissenschaftler glauben, dass wir lachen, um uns von diesem riesigen Glücksgefühl zu befreien. Deshalb können wir manchmal vor Lachen fast platzen. Lachen ist eine besondere Form vom Atmen.

IV. Wie sich das Lachen anhört, hängt davon ab, ob ein großer Mensch mit einem großen Brustkorb und einem dicken Bauch lacht, dann gibt es ein ganz dunkles „hohoho“-Lachen, oder ob eine ganz dünne Person lacht, die sowieso schon eine helle Stimme hat, dann klingt es mehr nach „hihihi“.

V. Lachen ist gesund! Und weil wir beim Lachen tiefer atmen, wird der ganze Körper besser mit Sauerstoff versorgt. Das stärkt das Immunsystem, die Körperpolizei, die unseren Körper gegen Eindringlinge wie Bakterien und Viren schützt. Lachen macht also gesund und lässt uns sogar auch besser denken. Denn auch das Gehirn freut sich über eine Extra-Portion Sauerstoff!

VI. Ob du das lächerlich findest oder nicht: Es gibt sogar eine Wissenschaft vom Lachen, die Gelotologie. Die Forscher meinen, Lachen ist angeboren und die Menschen haben schon gelacht, noch bevor sie überhaupt gesprochen haben. Lachen steckt an und verbindet die Menschen miteinander. Wer viel lacht, streitet weniger. Manchmal klappt es auch gar nicht mit dem Lachen: Lachen auf Befehl ist zum Beispiel sehr schwer. Kinder lachen übrigens mehr als Erwachsene. Warum, das wissen die Wissenschaftler noch nicht. Aber sie sagen, Kinderlachen bis zu vierhundert Mal am Tag, Erwachsene nur zwanzig Mal! Ganz wenig, oder?

1) lachen sie immer sehr lange.
2) fühlen sie sich glücklich.
3) platzen sie wie Luftballons.
4) atmen sie nicht.

32
Задание 40 № 760

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Lachen ist gesund, ...


Lachen — eine ganz ernste Sache

I. Auch wenn es so leicht und lustig scheint, Lachen ist für den Körper vor allem eine schwere Arbeit. Denn zum Lachen brauchter sehr viele Muskeln. Die ganze Atem-Muskulatur, die Gesichtsmuskeln sowieso und auch die Schultern und der Oberkörper machen mit. Und auch der Bauch bewegt sich. Bis zu achtzig Muskeln sind da im Einsatz! Hast du das gewusst? Siebzehn Muskeln im Gesicht und bis zu achtzig im ganzen Körper bewegen wir, wenn wir lachen.

II. Und warum der ganze Stress? Klar, weil es eben so zum Lachen ist, wenn was lustig ist. Dann kann man ja eigentlich auch gar nicht anders, dann muss man einfach lachen. Natürlich findet jeder etwas anderes lustig, ... die meisten Menschen können über Witze, Grimassen, Scherzfragen oder lustige Filme lachen.

III. Immer, wenn wir was lustig finden, ist unser Körper glücklich. Dann nämlich werden von ganz vielen Stellen im Körper Glückshormone losgeschickt. Und je lustiger was ist, desto glücklicher sind wir. Bis es kaum noch auszuhalten ist! Wissenschaftler glauben, dass wir lachen, um uns von diesem riesigen Glücksgefühl zu befreien. Deshalb können wir manchmal vor Lachen fast platzen. Lachen ist eine besondere Form vom Atmen.

IV. Wie sich das Lachen anhört, hängt davon ab, ob ein großer Mensch mit einem großen Brustkorb und einem dicken Bauch lacht, dann gibt es ein ganz dunkles „hohoho“-Lachen, oder ob eine ganz dünne Person lacht, die sowieso schon eine helle Stimme hat, dann klingt es mehr nach „hihihi“.

V. Lachen ist gesund! Und weil wir beim Lachen tiefer atmen, wird der ganze Körper besser mit Sauerstoff versorgt. Das stärkt das Immunsystem, die Körperpolizei, die unseren Körper gegen Eindringlinge wie Bakterien und Viren schützt. Lachen macht also gesund und lässt uns sogar auch besser denken. Denn auch das Gehirn freut sich über eine Extra-Portion Sauerstoff!

VI. Ob du das lächerlich findest oder nicht: Es gibt sogar eine Wissenschaft vom Lachen, die Gelotologie. Die Forscher meinen, Lachen ist angeboren und die Menschen haben schon gelacht, noch bevor sie überhaupt gesprochen haben. Lachen steckt an und verbindet die Menschen miteinander. Wer viel lacht, streitet weniger. Manchmal klappt es auch gar nicht mit dem Lachen: Lachen auf Befehl ist zum Beispiel sehr schwer. Kinder lachen übrigens mehr als Erwachsene. Warum, das wissen die Wissenschaftler noch nicht. Aber sie sagen, Kinderlachen bis zu vierhundert Mal am Tag, Erwachsene nur zwanzig Mal! Ganz wenig, oder?

1) obwohl man beim Lachen nicht gut atmen kann.
2) weil es das Immunsystem stärker macht.
3) obwohl verschiedene Viren beim Lachen in den Körper eindringen können.
4) obwohl nur dumme Menschen viel lachen.

33
Задание 41 № 761

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Wissenschaftler meinen, dass ...


Lachen — eine ganz ernste Sache

I. Auch wenn es so leicht und lustig scheint, Lachen ist für den Körper vor allem eine schwere Arbeit. Denn zum Lachen brauchter sehr viele Muskeln. Die ganze Atem-Muskulatur, die Gesichtsmuskeln sowieso und auch die Schultern und der Oberkörper machen mit. Und auch der Bauch bewegt sich. Bis zu achtzig Muskeln sind da im Einsatz! Hast du das gewusst? Siebzehn Muskeln im Gesicht und bis zu achtzig im ganzen Körper bewegen wir, wenn wir lachen.

II. Und warum der ganze Stress? Klar, weil es eben so zum Lachen ist, wenn was lustig ist. Dann kann man ja eigentlich auch gar nicht anders, dann muss man einfach lachen. Natürlich findet jeder etwas anderes lustig, ... die meisten Menschen können über Witze, Grimassen, Scherzfragen oder lustige Filme lachen.

III. Immer, wenn wir was lustig finden, ist unser Körper glücklich. Dann nämlich werden von ganz vielen Stellen im Körper Glückshormone losgeschickt. Und je lustiger was ist, desto glücklicher sind wir. Bis es kaum noch auszuhalten ist! Wissenschaftler glauben, dass wir lachen, um uns von diesem riesigen Glücksgefühl zu befreien. Deshalb können wir manchmal vor Lachen fast platzen. Lachen ist eine besondere Form vom Atmen.

IV. Wie sich das Lachen anhört, hängt davon ab, ob ein großer Mensch mit einem großen Brustkorb und einem dicken Bauch lacht, dann gibt es ein ganz dunkles „hohoho“-Lachen, oder ob eine ganz dünne Person lacht, die sowieso schon eine helle Stimme hat, dann klingt es mehr nach „hihihi“.

V. Lachen ist gesund! Und weil wir beim Lachen tiefer atmen, wird der ganze Körper besser mit Sauerstoff versorgt. Das stärkt das Immunsystem, die Körperpolizei, die unseren Körper gegen Eindringlinge wie Bakterien und Viren schützt. Lachen macht also gesund und lässt uns sogar auch besser denken. Denn auch das Gehirn freut sich über eine Extra-Portion Sauerstoff!

VI. Ob du das lächerlich findest oder nicht: Es gibt sogar eine Wissenschaft vom Lachen, die Gelotologie. Die Forscher meinen, Lachen ist angeboren und die Menschen haben schon gelacht, noch bevor sie überhaupt gesprochen haben. Lachen steckt an und verbindet die Menschen miteinander. Wer viel lacht, streitet weniger. Manchmal klappt es auch gar nicht mit dem Lachen: Lachen auf Befehl ist zum Beispiel sehr schwer. Kinder lachen übrigens mehr als Erwachsene. Warum, das wissen die Wissenschaftler noch nicht. Aber sie sagen, Kinderlachen bis zu vierhundert Mal am Tag, Erwachsene nur zwanzig Mal! Ganz wenig, oder?

1) das Lachen zu Konflikten führen kann.
2) die Menschen, die viel lachen, auch mehr streiten.
3) Erwachsene öfter als Kinderlachen.
4) das Lachen gut auf die Beziehungen zwischen Menschen wirkt.

34
Задание 39 № 819

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Seit über 50 Jahren ...


Tibet – Unruhen und Proteste gegen China

I. März 2008: Die Menschen in Tibet protestieren gegen die Herrschaft von China in ihrem Land. Sie demonstrieren, tibetische Mönche treten in den Hungerstreik und es gibt schwere Unruhen. Die chinesischen Soldaten schlagen die Demonstrationen mit Gewalt nieder. Es gibt auch viele Tote. Wie schlimm die Unruhen wirklich sind, weiß man bei uns aber nicht so genau, denn China hat ausländische Journalisten aus dem Land geschickt.

II. China herrscht in Tibet schon seit mehr als fünfzig Jahren und es gab dagegen immer wieder Proteste. 2008 fanden in China die Olympischen Sommerspiele statt – und bei Olympischen Spielen sollte eigentlich Frieden herrschen: der Olympische Frieden! Deswegen haben Menschen auf der ganzen Welt am 31. März 2008 für die Freiheit Tibets und gegen die Herrschaft von China demonstriert.

III. Tibet ist ein Hochland im Himalaya-Gebirge in Zentralasien. Tibet ist die höchstgelegene Region der Welt und wird auch „Dach der Welt“ genannt. Vor über fünfzig Jahren sind chinesische Soldaten in Tibet einmarschiert, haben das Land besetzt und einen Teil Chinas daraus gemacht. Seit dieser Zeit bestimmt die chinesische Regierung darüber, was in Tibet passiert. Die Tibeter selbst werden unterdrückt und können in ihrem Land nicht freientscheiden.

IV. Die Chinesen behaupten, Tibet gehört schon seit mehr als 700 Jahren zu China! Sie versuchen, das auch mit alten Karten zu belegen. China ist vor allem deswegen so sehr an Tibet interessiert, weil es dort sehr viele wertvolle Rohstoffe gibt, vor allem Salz, Kupfer, Uran und Gold. Derzeit ist Tibet die ärmste Provinz Chinas.

V. Auch im Rest der Welt ist man sich über die Stellung von Tibet nicht einig. Viele Länder sehen es nicht als unabhängig an, sondern als chinesisches Herrschaftsgebiet. Auch in Deutschland gilt Tibet als Teil des chinesischen Staates. Allerdings sagen die deutschen Politiker, dass Tibet die Fragen von Kultur und Religion selbständig entscheiden soll. Aber natürlich sind sich alle Länder einig, dass die Gewalt von China gegenüber den Tibetern aufhören muss!

VI. China verhält sich Tibet gegenüber nicht friedlich! Deswegen wünschten sich viele Menschen auf der Welt, dass die einzelnen Länder ihre Teilnahme an den Spielen 2008 in China absagten. Sie wollten den olympischen Fackellauf behindern und damit auf die Lage Tibets aufmerksam machen. Andere Länder sagten, ... der Konflikt in Tibet lieber auf politischem Weg gelöst werden sollte. Denn schon 1980 wurden Olympische Spiele – damals in Moskau – boykottiert, aber das war nur wenig erfolgreich.

1) hat Tibet die höchste Lage über dem Meeresspiegel.
2) ist Tibet von China besetzt.
3) hat Tibet den Namen „Dach der Welt“.
4) gehört China zu Tibet.

35
Задание 40 № 820

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Chinesen sind an Tibet interessiert, weil ...


Tibet – Unruhen und Proteste gegen China

I. März 2008: Die Menschen in Tibet protestieren gegen die Herrschaft von China in ihrem Land. Sie demonstrieren, tibetische Mönche treten in den Hungerstreik und es gibt schwere Unruhen. Die chinesischen Soldaten schlagen die Demonstrationen mit Gewalt nieder. Es gibt auch viele Tote. Wie schlimm die Unruhen wirklich sind, weiß man bei uns aber nicht so genau, denn China hat ausländische Journalisten aus dem Land geschickt.

II. China herrscht in Tibet schon seit mehr als fünfzig Jahren und es gab dagegen immer wieder Proteste. 2008 fanden in China die Olympischen Sommerspiele statt – und bei Olympischen Spielen sollte eigentlich Frieden herrschen: der Olympische Frieden! Deswegen haben Menschen auf der ganzen Welt am 31. März 2008 für die Freiheit Tibets und gegen die Herrschaft von China demonstriert.

III. Tibet ist ein Hochland im Himalaya-Gebirge in Zentralasien. Tibet ist die höchstgelegene Region der Welt und wird auch „Dach der Welt“ genannt. Vor über fünfzig Jahren sind chinesische Soldaten in Tibet einmarschiert, haben das Land besetzt und einen Teil Chinas daraus gemacht. Seit dieser Zeit bestimmt die chinesische Regierung darüber, was in Tibet passiert. Die Tibeter selbst werden unterdrückt und können in ihrem Land nicht freientscheiden.

IV. Die Chinesen behaupten, Tibet gehört schon seit mehr als 700 Jahren zu China! Sie versuchen, das auch mit alten Karten zu belegen. China ist vor allem deswegen so sehr an Tibet interessiert, weil es dort sehr viele wertvolle Rohstoffe gibt, vor allem Salz, Kupfer, Uran und Gold. Derzeit ist Tibet die ärmste Provinz Chinas.

V. Auch im Rest der Welt ist man sich über die Stellung von Tibet nicht einig. Viele Länder sehen es nicht als unabhängig an, sondern als chinesisches Herrschaftsgebiet. Auch in Deutschland gilt Tibet als Teil des chinesischen Staates. Allerdings sagen die deutschen Politiker, dass Tibet die Fragen von Kultur und Religion selbständig entscheiden soll. Aber natürlich sind sich alle Länder einig, dass die Gewalt von China gegenüber den Tibetern aufhören muss!

VI. China verhält sich Tibet gegenüber nicht friedlich! Deswegen wünschten sich viele Menschen auf der Welt, dass die einzelnen Länder ihre Teilnahme an den Spielen 2008 in China absagten. Sie wollten den olympischen Fackellauf behindern und damit auf die Lage Tibets aufmerksam machen. Andere Länder sagten, ... der Konflikt in Tibet lieber auf politischem Weg gelöst werden sollte. Denn schon 1980 wurden Olympische Spiele – damals in Moskau – boykottiert, aber das war nur wenig erfolgreich.

1) es sehr schöne Berge hat.
2) es an natürlichen Ressourcen reich ist.
3) sie den armen Menschen dort helfen wollen.
4) es ein sehr großes Land ist.

36
Задание 41 № 821

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Position der anderen Länder zu diesem Konflikt ist so: ...


Tibet – Unruhen und Proteste gegen China

I. März 2008: Die Menschen in Tibet protestieren gegen die Herrschaft von China in ihrem Land. Sie demonstrieren, tibetische Mönche treten in den Hungerstreik und es gibt schwere Unruhen. Die chinesischen Soldaten schlagen die Demonstrationen mit Gewalt nieder. Es gibt auch viele Tote. Wie schlimm die Unruhen wirklich sind, weiß man bei uns aber nicht so genau, denn China hat ausländische Journalisten aus dem Land geschickt.

II. China herrscht in Tibet schon seit mehr als fünfzig Jahren und es gab dagegen immer wieder Proteste. 2008 fanden in China die Olympischen Sommerspiele statt – und bei Olympischen Spielen sollte eigentlich Frieden herrschen: der Olympische Frieden! Deswegen haben Menschen auf der ganzen Welt am 31. März 2008 für die Freiheit Tibets und gegen die Herrschaft von China demonstriert.

III. Tibet ist ein Hochland im Himalaya-Gebirge in Zentralasien. Tibet ist die höchstgelegene Region der Welt und wird auch „Dach der Welt“ genannt. Vor über fünfzig Jahren sind chinesische Soldaten in Tibet einmarschiert, haben das Land besetzt und einen Teil Chinas daraus gemacht. Seit dieser Zeit bestimmt die chinesische Regierung darüber, was in Tibet passiert. Die Tibeter selbst werden unterdrückt und können in ihrem Land nicht freientscheiden.

IV. Die Chinesen behaupten, Tibet gehört schon seit mehr als 700 Jahren zu China! Sie versuchen, das auch mit alten Karten zu belegen. China ist vor allem deswegen so sehr an Tibet interessiert, weil es dort sehr viele wertvolle Rohstoffe gibt, vor allem Salz, Kupfer, Uran und Gold. Derzeit ist Tibet die ärmste Provinz Chinas.

V. Auch im Rest der Welt ist man sich über die Stellung von Tibet nicht einig. Viele Länder sehen es nicht als unabhängig an, sondern als chinesisches Herrschaftsgebiet. Auch in Deutschland gilt Tibet als Teil des chinesischen Staates. Allerdings sagen die deutschen Politiker, dass Tibet die Fragen von Kultur und Religion selbständig entscheiden soll. Aber natürlich sind sich alle Länder einig, dass die Gewalt von China gegenüber den Tibetern aufhören muss!

VI. China verhält sich Tibet gegenüber nicht friedlich! Deswegen wünschten sich viele Menschen auf der Welt, dass die einzelnen Länder ihre Teilnahme an den Spielen 2008 in China absagten. Sie wollten den olympischen Fackellauf behindern und damit auf die Lage Tibets aufmerksam machen. Andere Länder sagten, ... der Konflikt in Tibet lieber auf politischem Weg gelöst werden sollte. Denn schon 1980 wurden Olympische Spiele – damals in Moskau – boykottiert, aber das war nur wenig erfolgreich.

1) Tibet ist ein Teil Chinas und muss es bleiben.
2) Alle geben den Tibetern recht.
3) Die Chinesen dürfen Tibet nicht besetzen.
4) Den Konflikt zwischen Tibet und China muss man friedlich lösen.

37
Задание 39 № 879

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Friedensnobelpreis 1971 ...


Der Brückenbauer

I. Es war der 20. Oktober 1971. Im Kanzleramt türmten sich die Glückwunschtelegramme. Gerade hatte das norwegische Nobelkomitee bekannt gegeben, dass Willy Brandt den Friedensnobelpreis erhält. Der Preis war die Anerkennung für einen Politiker, der sich im Kalten Krieg um Entspannung und Versöhnung bemühte, für einen deutschen Politiker, dessen Aufrichtigkeit in der ganzen Welt Anerkennung fand. Obwohl er selbst als Emigrant gegen Hitler gekämpft hatte, war dieser Kanzler dazu bereit, 1970 das Denkmal für die Opfer des Aufstandes im Warschauer Ghetto zu besuchen und davor niederzuknien.

II. Dabei hatte es lange Zeit so ausgesehen, als ob Brandt nie den Sprung an die Macht schaffen würde. In den Bundestagswahlen von 1961 und 1965 erlitt der Kanzlerkandidat der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) eine Niederlage. Seine Gegner hatten über ihn viele Lügen verbreitet: Er sei ein Kommunist und Spion. Man hielt ihm seine uneheliche Geburt vor. Tief getroffen dachte Brandt daran, sich aus der Politik zurückzuziehen. Er suchte Trost im Alkohol und erlitt 1966 einen körperlichen Zusammenbruch. Doch der gebürtige Lübecker schaffte sein Ziel. Brandt setzte sich im dritten Versuch 1969 durch und bildete mit der FDP (Freie Demokratische Partei) eine Koalition. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik stellte die SPD den Regierungschef.

III. Obwohl die Koalition nur über eine knappe Mehrheit verfügte, war der Anspruch des Kanzlers Brandt nicht bescheiden. Er wollte vor allem der Kanzler der inneren Reformen sein. So wurde das Wahlalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt, ein neues Gesetz stärkte die Rechte der Arbeitnehmer. Auch soziale Ungerechtigkeiten sollten beseitigt werden. Die Lohnfortzahlung für Arbeiter im Krankheitsfall wurde gesetzlich festgeschrieben, kleine Einkommen wurden steuerlich entlastet, die Renten erhöht und die flexible Altersgrenze eingeführt. Vieles blieb dennoch in Anfängen stecken, ... im Zuge einer weltweiten Wirtschaftskrise fehlte das Geld, manchmal auch der Mut zur Veränderung.

IV. Stürmisch hingegen war der außenpolitische Wandel in diesen Jahren. Um die innerdeutschen Beziehungen zu verbessern, reiste Brandt als erster deutscher Regierungschef in die DDR. Die Bilder von seinem Besuch in Erfurt gingen um die Welt. Auch die Beziehungen zur Sowjetunion trieb Brandt voran. Am 12. August 1970 unterzeichnete er in Moskau den „Vertrag über Gewaltverzicht und Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen“. Am 7. Dezember 1970 setzte Brandt seine Unterschrift unter den Warschauer Vertrag – faktisch die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als Westgrenze Polens.

1) ging an einen norwegischen Politiker.
2) war die Anerkennung Willy Brandts, der im Kalten Krieg für Entspannung und Versöhnung gesorgt hatte.
3) wurde dem deutschen Politiker Willy Brand verliehen, als er Bundespräsident wurde.
4) ging an die Freie Demokratische Partei Deutschlands.

38
Задание 40 № 880

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Willy Brandt ...


Der Brückenbauer

I. Es war der 20. Oktober 1971. Im Kanzleramt türmten sich die Glückwunschtelegramme. Gerade hatte das norwegische Nobelkomitee bekannt gegeben, dass Willy Brandt den Friedensnobelpreis erhält. Der Preis war die Anerkennung für einen Politiker, der sich im Kalten Krieg um Entspannung und Versöhnung bemühte, für einen deutschen Politiker, dessen Aufrichtigkeit in der ganzen Welt Anerkennung fand. Obwohl er selbst als Emigrant gegen Hitler gekämpft hatte, war dieser Kanzler dazu bereit, 1970 das Denkmal für die Opfer des Aufstandes im Warschauer Ghetto zu besuchen und davor niederzuknien.

II. Dabei hatte es lange Zeit so ausgesehen, als ob Brandt nie den Sprung an die Macht schaffen würde. In den Bundestagswahlen von 1961 und 1965 erlitt der Kanzlerkandidat der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) eine Niederlage. Seine Gegner hatten über ihn viele Lügen verbreitet: Er sei ein Kommunist und Spion. Man hielt ihm seine uneheliche Geburt vor. Tief getroffen dachte Brandt daran, sich aus der Politik zurückzuziehen. Er suchte Trost im Alkohol und erlitt 1966 einen körperlichen Zusammenbruch. Doch der gebürtige Lübecker schaffte sein Ziel. Brandt setzte sich im dritten Versuch 1969 durch und bildete mit der FDP (Freie Demokratische Partei) eine Koalition. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik stellte die SPD den Regierungschef.

III. Obwohl die Koalition nur über eine knappe Mehrheit verfügte, war der Anspruch des Kanzlers Brandt nicht bescheiden. Er wollte vor allem der Kanzler der inneren Reformen sein. So wurde das Wahlalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt, ein neues Gesetz stärkte die Rechte der Arbeitnehmer. Auch soziale Ungerechtigkeiten sollten beseitigt werden. Die Lohnfortzahlung für Arbeiter im Krankheitsfall wurde gesetzlich festgeschrieben, kleine Einkommen wurden steuerlich entlastet, die Renten erhöht und die flexible Altersgrenze eingeführt. Vieles blieb dennoch in Anfängen stecken, ... im Zuge einer weltweiten Wirtschaftskrise fehlte das Geld, manchmal auch der Mut zur Veränderung.

IV. Stürmisch hingegen war der außenpolitische Wandel in diesen Jahren. Um die innerdeutschen Beziehungen zu verbessern, reiste Brandt als erster deutscher Regierungschef in die DDR. Die Bilder von seinem Besuch in Erfurt gingen um die Welt. Auch die Beziehungen zur Sowjetunion trieb Brandt voran. Am 12. August 1970 unterzeichnete er in Moskau den „Vertrag über Gewaltverzicht und Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen“. Am 7. Dezember 1970 setzte Brandt seine Unterschrift unter den Warschauer Vertrag – faktisch die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als Westgrenze Polens.

1) gelang es, in den Bundestagswahlen von 1961 zu siegen.
2) zog sich 1965 wegen der falschen Behauptungen aus der Politik zurück.
3) kehrte nicht mehr in die Politik zurück.
4) konnte 1969 der erste SPD-Kanzler werden.

39
Задание 41 № 881

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Als Willy Brandt zum Regierungschef wurde, ...


Der Brückenbauer

I. Es war der 20. Oktober 1971. Im Kanzleramt türmten sich die Glückwunschtelegramme. Gerade hatte das norwegische Nobelkomitee bekannt gegeben, dass Willy Brandt den Friedensnobelpreis erhält. Der Preis war die Anerkennung für einen Politiker, der sich im Kalten Krieg um Entspannung und Versöhnung bemühte, für einen deutschen Politiker, dessen Aufrichtigkeit in der ganzen Welt Anerkennung fand. Obwohl er selbst als Emigrant gegen Hitler gekämpft hatte, war dieser Kanzler dazu bereit, 1970 das Denkmal für die Opfer des Aufstandes im Warschauer Ghetto zu besuchen und davor niederzuknien.

II. Dabei hatte es lange Zeit so ausgesehen, als ob Brandt nie den Sprung an die Macht schaffen würde. In den Bundestagswahlen von 1961 und 1965 erlitt der Kanzlerkandidat der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) eine Niederlage. Seine Gegner hatten über ihn viele Lügen verbreitet: Er sei ein Kommunist und Spion. Man hielt ihm seine uneheliche Geburt vor. Tief getroffen dachte Brandt daran, sich aus der Politik zurückzuziehen. Er suchte Trost im Alkohol und erlitt 1966 einen körperlichen Zusammenbruch. Doch der gebürtige Lübecker schaffte sein Ziel. Brandt setzte sich im dritten Versuch 1969 durch und bildete mit der FDP (Freie Demokratische Partei) eine Koalition. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik stellte die SPD den Regierungschef.

III. Obwohl die Koalition nur über eine knappe Mehrheit verfügte, war der Anspruch des Kanzlers Brandt nicht bescheiden. Er wollte vor allem der Kanzler der inneren Reformen sein. So wurde das Wahlalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt, ein neues Gesetz stärkte die Rechte der Arbeitnehmer. Auch soziale Ungerechtigkeiten sollten beseitigt werden. Die Lohnfortzahlung für Arbeiter im Krankheitsfall wurde gesetzlich festgeschrieben, kleine Einkommen wurden steuerlich entlastet, die Renten erhöht und die flexible Altersgrenze eingeführt. Vieles blieb dennoch in Anfängen stecken, ... im Zuge einer weltweiten Wirtschaftskrise fehlte das Geld, manchmal auch der Mut zur Veränderung.

IV. Stürmisch hingegen war der außenpolitische Wandel in diesen Jahren. Um die innerdeutschen Beziehungen zu verbessern, reiste Brandt als erster deutscher Regierungschef in die DDR. Die Bilder von seinem Besuch in Erfurt gingen um die Welt. Auch die Beziehungen zur Sowjetunion trieb Brandt voran. Am 12. August 1970 unterzeichnete er in Moskau den „Vertrag über Gewaltverzicht und Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen“. Am 7. Dezember 1970 setzte Brandt seine Unterschrift unter den Warschauer Vertrag – faktisch die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als Westgrenze Polens.

1) wurden große Löhne und Gehälter steuerlich entlastet.
2) wurden alle beschlossenen Reformen verwirklicht.
3) unterzeichnete er viele wichtige internationale Verträge.
4) baute er in Berlin eine neue Brücke.

40
Задание 39 № 939

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Als 1953 die britische Everest-Expedition vorbereitet wurde, ...


Das Kreuz auf dem Everest

I. Anfang 1953, als die britische Everest-Expedition mit dem erfahrenen Bergsteiger Edmund Hillary nach Indien aufbrach, sandteich dem Expeditionsleiter John Hunt ein kleines Kreuz mit der Bitte, es an der höchsten Stelle abzulegen. Ich war ihm nie persönlich begegnet, glaubte aber, dass er zustimmen würde.

II. Das Kreuz stammte von Papst Pius XII. Kurz nach dem Einmarsch der alliierten Truppen in Rom hatte mein Vater in einer Audienz beim Papst je einen Rosenkranz für jedes Familienmitglied erhalten. Hunt schrieb mir bald:

III. „Ihr Brief hat mich sehr bewegt. Ich glaube wie Sie, ... dieses Unternehmen einer tieferen Inspiration folgt, als die meisten von uns offen zugeben. Es wird uns eine Ehre sein, Ihr Kreuz zum höchsten Punkt hinaufzutragen, den wir erreichen können, ja, vielleicht sogar zum Gipfel selbst.“

IV. Der Hauptaufstieg zum Gipfel begann am 27. Mai. John Hunt, der drei Tage auf einer Höhe von 7986 Metern verbracht hatte, war total erschöpft und ließ sich schließlich zum Abstieg überreden. Vor seinem Aufbruch führte er ein kurzes Gespräch mit Hillary. Hillary beschreibt es in seinem Buch „Ich stand auf dem Everest“ so:

V. „Während John seine paar Sachen zusammen suchte, redeten wir miteinander. Er sprach von seiner tiefen Überzeugung, dass es unsere Pflicht ist, den Berg zu bezwingen. Dass so viele Tausende von Menschen ihren Glauben und ihre Hoffnungen auf uns gesetzt haben, die wir nicht enttäuschen dürfen. Also, Ed, Hauptsache, wir kommen sicher wieder runter. Aber ich weiß, Sie werden den Gipfel schaffen!' In verlegener Manier gab er mir einen kleinen Umschlags und fragte mich, ob ich den da ganz oben ablegen kann. Ich öffnete das Kuvert und fand darin ein kleines weißes Kreuz. Das entsprach so sehr Jons idealistischer Natur. Ich steckte es in die Tasche meiner Windjacke.“

VI. Zwei Tage später, am 29. Mai um 11.30 Uhr vormittags, erreichten Hillary und der Sherpa Tenzing Norgay den Gipfel. Hillary erinnerte sich: „Wir schüttelten einander die Hände, und dann legte mir Tenzing die Arme um die Schultern, und wir klopften einander auf den Rücken, bis wir kaum noch Luft kriegten. Dann machte Tenzing ein Loch in den Schnee und legte Proviant hinein – Kleinigkeiten, und doch zumindest ein symbolisches Opfer für die Götter. Auch ich machte ein Loch in den Schnee und legte das Kreuz zu Tenzings Gaben.“

VII. So brachten bei der Erstersteigung des höchsten Berges der Erde Tenzing und Hillary – Repräsentanten von Osten und Westen – ihre Dankesgaben dar.

1) marschierten die alliierten Truppen in Rom ein.
2) schrieb der Alpinist Edmund Hillary an den Expeditionsleiter John Hunt einen Brief.
3) bekam John Hunt per Post ein kleines Kreuz mit der Bitte, es zum höchsten Punkt der Erde mitzunehmen.
4) lernte John Hunt den Mann mit dem Kreuz beim Papst kennen.

41
Задание 40 № 940

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

John Hunt...


Das Kreuz auf dem Everest

I. Anfang 1953, als die britische Everest-Expedition mit dem erfahrenen Bergsteiger Edmund Hillary nach Indien aufbrach, sandteich dem Expeditionsleiter John Hunt ein kleines Kreuz mit der Bitte, es an der höchsten Stelle abzulegen. Ich war ihm nie persönlich begegnet, glaubte aber, dass er zustimmen würde.

II. Das Kreuz stammte von Papst Pius XII. Kurz nach dem Einmarsch der alliierten Truppen in Rom hatte mein Vater in einer Audienz beim Papst je einen Rosenkranz für jedes Familienmitglied erhalten. Hunt schrieb mir bald:

III. „Ihr Brief hat mich sehr bewegt. Ich glaube wie Sie, ... dieses Unternehmen einer tieferen Inspiration folgt, als die meisten von uns offen zugeben. Es wird uns eine Ehre sein, Ihr Kreuz zum höchsten Punkt hinaufzutragen, den wir erreichen können, ja, vielleicht sogar zum Gipfel selbst.“

IV. Der Hauptaufstieg zum Gipfel begann am 27. Mai. John Hunt, der drei Tage auf einer Höhe von 7986 Metern verbracht hatte, war total erschöpft und ließ sich schließlich zum Abstieg überreden. Vor seinem Aufbruch führte er ein kurzes Gespräch mit Hillary. Hillary beschreibt es in seinem Buch „Ich stand auf dem Everest“ so:

V. „Während John seine paar Sachen zusammen suchte, redeten wir miteinander. Er sprach von seiner tiefen Überzeugung, dass es unsere Pflicht ist, den Berg zu bezwingen. Dass so viele Tausende von Menschen ihren Glauben und ihre Hoffnungen auf uns gesetzt haben, die wir nicht enttäuschen dürfen. Also, Ed, Hauptsache, wir kommen sicher wieder runter. Aber ich weiß, Sie werden den Gipfel schaffen!' In verlegener Manier gab er mir einen kleinen Umschlags und fragte mich, ob ich den da ganz oben ablegen kann. Ich öffnete das Kuvert und fand darin ein kleines weißes Kreuz. Das entsprach so sehr Jons idealistischer Natur. Ich steckte es in die Tasche meiner Windjacke.“

VI. Zwei Tage später, am 29. Mai um 11.30 Uhr vormittags, erreichten Hillary und der Sherpa Tenzing Norgay den Gipfel. Hillary erinnerte sich: „Wir schüttelten einander die Hände, und dann legte mir Tenzing die Arme um die Schultern, und wir klopften einander auf den Rücken, bis wir kaum noch Luft kriegten. Dann machte Tenzing ein Loch in den Schnee und legte Proviant hinein – Kleinigkeiten, und doch zumindest ein symbolisches Opfer für die Götter. Auch ich machte ein Loch in den Schnee und legte das Kreuz zu Tenzings Gaben.“

VII. So brachten bei der Erstersteigung des höchsten Berges der Erde Tenzing und Hillary – Repräsentanten von Osten und Westen – ihre Dankesgaben dar.

1) hatte wegen des Kreuzes lange telefoniert
2) schrieb dem Mann einen Brief, in dem er ihm versprach, das Kreuz nach oben zu tragen.
3) hat das Buch „Ich stand auf dem Everest“ geschrieben.
4) hat das Kreuz auf dem Everestgipfel abgelegt.

42
Задание 41 № 941

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Edmund Hillary...


Das Kreuz auf dem Everest

I. Anfang 1953, als die britische Everest-Expedition mit dem erfahrenen Bergsteiger Edmund Hillary nach Indien aufbrach, sandteich dem Expeditionsleiter John Hunt ein kleines Kreuz mit der Bitte, es an der höchsten Stelle abzulegen. Ich war ihm nie persönlich begegnet, glaubte aber, dass er zustimmen würde.

II. Das Kreuz stammte von Papst Pius XII. Kurz nach dem Einmarsch der alliierten Truppen in Rom hatte mein Vater in einer Audienz beim Papst je einen Rosenkranz für jedes Familienmitglied erhalten. Hunt schrieb mir bald:

III. „Ihr Brief hat mich sehr bewegt. Ich glaube wie Sie, ... dieses Unternehmen einer tieferen Inspiration folgt, als die meisten von uns offen zugeben. Es wird uns eine Ehre sein, Ihr Kreuz zum höchsten Punkt hinaufzutragen, den wir erreichen können, ja, vielleicht sogar zum Gipfel selbst.“

IV. Der Hauptaufstieg zum Gipfel begann am 27. Mai. John Hunt, der drei Tage auf einer Höhe von 7986 Metern verbracht hatte, war total erschöpft und ließ sich schließlich zum Abstieg überreden. Vor seinem Aufbruch führte er ein kurzes Gespräch mit Hillary. Hillary beschreibt es in seinem Buch „Ich stand auf dem Everest“ so:

V. „Während John seine paar Sachen zusammen suchte, redeten wir miteinander. Er sprach von seiner tiefen Überzeugung, dass es unsere Pflicht ist, den Berg zu bezwingen. Dass so viele Tausende von Menschen ihren Glauben und ihre Hoffnungen auf uns gesetzt haben, die wir nicht enttäuschen dürfen. Also, Ed, Hauptsache, wir kommen sicher wieder runter. Aber ich weiß, Sie werden den Gipfel schaffen!' In verlegener Manier gab er mir einen kleinen Umschlags und fragte mich, ob ich den da ganz oben ablegen kann. Ich öffnete das Kuvert und fand darin ein kleines weißes Kreuz. Das entsprach so sehr Jons idealistischer Natur. Ich steckte es in die Tasche meiner Windjacke.“

VI. Zwei Tage später, am 29. Mai um 11.30 Uhr vormittags, erreichten Hillary und der Sherpa Tenzing Norgay den Gipfel. Hillary erinnerte sich: „Wir schüttelten einander die Hände, und dann legte mir Tenzing die Arme um die Schultern, und wir klopften einander auf den Rücken, bis wir kaum noch Luft kriegten. Dann machte Tenzing ein Loch in den Schnee und legte Proviant hinein – Kleinigkeiten, und doch zumindest ein symbolisches Opfer für die Götter. Auch ich machte ein Loch in den Schnee und legte das Kreuz zu Tenzings Gaben.“

VII. So brachten bei der Erstersteigung des höchsten Berges der Erde Tenzing und Hillary – Repräsentanten von Osten und Westen – ihre Dankesgaben dar.

1) und der Sherpa Tenzing Norgay drehten einen Film über Everestbezwingung.
2) war kurz vor dem Ziel total erschöpft und musste deshalb absteigen.
3) machte auf dem Gipfel ein Loch in den Schnee und legte das Kreuz hinein.
4) zeichnete sich durch sehr gute Manieren aus.

43
Задание 39 № 999

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Agnes Muche...


Gemeinsam gegen die Neonazis

I. Wenige Stufen führen hinunter in den Keller, dann steht Agnes Muche am Ort der Tragödie. „Hier haben sie 20 bis 30 Menschen eingesperrt“, sagt die 21-Jährige, „dann hat ein Arzt Gas eingeleitet.“ 15000 psychisch Kranke sind während des Nazi-Regimes in der ehemaligen Landesklinik für psychisch Kranke in Pirna ermordet worden. Muche führt häufig Schüler hierher. „Die Kinder sind dann meist ganz still. Sie fragen, wie Menschen so was machen konnten“, erzählt sie, die Vorsitzende des Vereins Aktion Zivilcourage. In Sachsen ist der Neonazismus stark, und hier in Pirna halten Agnes Muche und ihre Aktion dagegen.

II. Pirna liegt in der Sächsischen Schweiz, die seit Jahren als politische Problemzone gilt. Vor Jahren marschierten die sächsischen Neonazis in schwarzer Uniform offen durch Pirna. Ausländer und Andersdenkende wurden dabei brutal attackiert.

III. „Ich spreche hier immer auch über heute“, erklärt Agnes. „In diesem Keller kann man sehen, ... diese Ideologie führen kann. Und dass wir verantwortlich sind, dass so etwas nicht wieder passiert.“ Sie hat in der Gedenkstätte ein freiwilliges soziales Jahr absolviert und zuvor auch das Konzentrationslager Auschwitz besucht. „Wenn man Berge von Koffern und Haaren sieht, versteht man besser, was hinter abstrakten Opferzahlen steht“, erinnert sie sich. Die erschütternde Erfahrung, wenn namenloses Leid plötzlich anschaulich wird, vermittelt sie nun immer wieder Schülern aus der Region. Die Schrecken des Verbrechens versetzen die Kinder in Angst, aber Muche macht den jungen Menschen auch Mut: „Heute können wir etwas tun. Wer eine Idee hat, kann sie mit uns bei der Aktion Zivilcourage umsetzen.“

IV. Und an Ideen mangelt es nicht: Neulich hat sie mit Vereinsmitgliedern und anderen Helfern kleine Kreuze auf Gehwege am Elbhang gemalt, ein Kreuz für jedes Opfer der Klinik. Dabei kam sie mit Spaziergängern ins Gespräch, die fragten: „Dürft ihr das denn?“ Gelegenheit für Muche zu erklären, dass die Menschen, die in dem gelben Haus auf dem Berg ermordet wurden, bis heute kein Grab haben. So werden die Kreuze auch ein Protest gegen Neonazis.

V. Die Neonazis handeln nach dem Verbot ihrer Organisation im Jahr 2001 nicht mehrsooffen, aberihrrechtsextremer Hass auf zahlreichen Aufklebern zeigt, dass sie noch da sind. Aktion Zivilcourage verteilt dann eigene Aufkleber mit Aufschriften wie: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Großvater oder lesen Sie ein Geschichtsbuch.“ Es sind kleine Gesten mit großer Symbolkraft: Null Toleranz für Neonazismus! Der Verein hat viele Menschen in Pirna empfindsam gemacht. Sogar Polizeihelferinnen entfernen jetzt Nazi-Aufkleber von den Mauern.

1) arbeitet als Fremdenführerin in Sachsens historischem Museum.
2) erzählt den Jugendlichen und Kindern über die Schrecken des Nazi-Regimes.
3) betreut psychisch kranke und behinderte Kinder.
4) schreibt eine Chronik über Verbrechen des Nazi-Regimes.

44
Задание 40 № 1000

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

In der Sächsischen Schweiz...


Gemeinsam gegen die Neonazis

I. Wenige Stufen führen hinunter in den Keller, dann steht Agnes Muche am Ort der Tragödie. „Hier haben sie 20 bis 30 Menschen eingesperrt“, sagt die 21-Jährige, „dann hat ein Arzt Gas eingeleitet.“ 15000 psychisch Kranke sind während des Nazi-Regimes in der ehemaligen Landesklinik für psychisch Kranke in Pirna ermordet worden. Muche führt häufig Schüler hierher. „Die Kinder sind dann meist ganz still. Sie fragen, wie Menschen so was machen konnten“, erzählt sie, die Vorsitzende des Vereins Aktion Zivilcourage. In Sachsen ist der Neonazismus stark, und hier in Pirna halten Agnes Muche und ihre Aktion dagegen.

II. Pirna liegt in der Sächsischen Schweiz, die seit Jahren als politische Problemzone gilt. Vor Jahren marschierten die sächsischen Neonazis in schwarzer Uniform offen durch Pirna. Ausländer und Andersdenkende wurden dabei brutal attackiert.

III. „Ich spreche hier immer auch über heute“, erklärt Agnes. „In diesem Keller kann man sehen, ... diese Ideologie führen kann. Und dass wir verantwortlich sind, dass so etwas nicht wieder passiert.“ Sie hat in der Gedenkstätte ein freiwilliges soziales Jahr absolviert und zuvor auch das Konzentrationslager Auschwitz besucht. „Wenn man Berge von Koffern und Haaren sieht, versteht man besser, was hinter abstrakten Opferzahlen steht“, erinnert sie sich. Die erschütternde Erfahrung, wenn namenloses Leid plötzlich anschaulich wird, vermittelt sie nun immer wieder Schülern aus der Region. Die Schrecken des Verbrechens versetzen die Kinder in Angst, aber Muche macht den jungen Menschen auch Mut: „Heute können wir etwas tun. Wer eine Idee hat, kann sie mit uns bei der Aktion Zivilcourage umsetzen.“

IV. Und an Ideen mangelt es nicht: Neulich hat sie mit Vereinsmitgliedern und anderen Helfern kleine Kreuze auf Gehwege am Elbhang gemalt, ein Kreuz für jedes Opfer der Klinik. Dabei kam sie mit Spaziergängern ins Gespräch, die fragten: „Dürft ihr das denn?“ Gelegenheit für Muche zu erklären, dass die Menschen, die in dem gelben Haus auf dem Berg ermordet wurden, bis heute kein Grab haben. So werden die Kreuze auch ein Protest gegen Neonazis.

V. Die Neonazis handeln nach dem Verbot ihrer Organisation im Jahr 2001 nicht mehrsooffen, aberihrrechtsextremer Hass auf zahlreichen Aufklebern zeigt, dass sie noch da sind. Aktion Zivilcourage verteilt dann eigene Aufkleber mit Aufschriften wie: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Großvater oder lesen Sie ein Geschichtsbuch.“ Es sind kleine Gesten mit großer Symbolkraft: Null Toleranz für Neonazismus! Der Verein hat viele Menschen in Pirna empfindsam gemacht. Sogar Polizeihelferinnen entfernen jetzt Nazi-Aufkleber von den Mauern.

1) befindet sich das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz.
2) erholen sich nicht nur Schüler aus dieser Region.
3) wurden vor einigen Jahren Ausländer von den Schwarzuniformierten offen angegriffen.
4) kämpfen alle jungen und erwachsenen Leute gegen den Faschismus.

45
Задание 41 № 1001

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Vereinsmitglieder und Helfer ...


Gemeinsam gegen die Neonazis

I. Wenige Stufen führen hinunter in den Keller, dann steht Agnes Muche am Ort der Tragödie. „Hier haben sie 20 bis 30 Menschen eingesperrt“, sagt die 21-Jährige, „dann hat ein Arzt Gas eingeleitet.“ 15000 psychisch Kranke sind während des Nazi-Regimes in der ehemaligen Landesklinik für psychisch Kranke in Pirna ermordet worden. Muche führt häufig Schüler hierher. „Die Kinder sind dann meist ganz still. Sie fragen, wie Menschen so was machen konnten“, erzählt sie, die Vorsitzende des Vereins Aktion Zivilcourage. In Sachsen ist der Neonazismus stark, und hier in Pirna halten Agnes Muche und ihre Aktion dagegen.

II. Pirna liegt in der Sächsischen Schweiz, die seit Jahren als politische Problemzone gilt. Vor Jahren marschierten die sächsischen Neonazis in schwarzer Uniform offen durch Pirna. Ausländer und Andersdenkende wurden dabei brutal attackiert.

III. „Ich spreche hier immer auch über heute“, erklärt Agnes. „In diesem Keller kann man sehen, ... diese Ideologie führen kann. Und dass wir verantwortlich sind, dass so etwas nicht wieder passiert.“ Sie hat in der Gedenkstätte ein freiwilliges soziales Jahr absolviert und zuvor auch das Konzentrationslager Auschwitz besucht. „Wenn man Berge von Koffern und Haaren sieht, versteht man besser, was hinter abstrakten Opferzahlen steht“, erinnert sie sich. Die erschütternde Erfahrung, wenn namenloses Leid plötzlich anschaulich wird, vermittelt sie nun immer wieder Schülern aus der Region. Die Schrecken des Verbrechens versetzen die Kinder in Angst, aber Muche macht den jungen Menschen auch Mut: „Heute können wir etwas tun. Wer eine Idee hat, kann sie mit uns bei der Aktion Zivilcourage umsetzen.“

IV. Und an Ideen mangelt es nicht: Neulich hat sie mit Vereinsmitgliedern und anderen Helfern kleine Kreuze auf Gehwege am Elbhang gemalt, ein Kreuz für jedes Opfer der Klinik. Dabei kam sie mit Spaziergängern ins Gespräch, die fragten: „Dürft ihr das denn?“ Gelegenheit für Muche zu erklären, dass die Menschen, die in dem gelben Haus auf dem Berg ermordet wurden, bis heute kein Grab haben. So werden die Kreuze auch ein Protest gegen Neonazis.

V. Die Neonazis handeln nach dem Verbot ihrer Organisation im Jahr 2001 nicht mehrsooffen, aberihrrechtsextremer Hass auf zahlreichen Aufklebern zeigt, dass sie noch da sind. Aktion Zivilcourage verteilt dann eigene Aufkleber mit Aufschriften wie: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Großvater oder lesen Sie ein Geschichtsbuch.“ Es sind kleine Gesten mit großer Symbolkraft: Null Toleranz für Neonazismus! Der Verein hat viele Menschen in Pirna empfindsam gemacht. Sogar Polizeihelferinnen entfernen jetzt Nazi-Aufkleber von den Mauern.

1) haben eine Idee, Gehwege am Elbhang zu restaurieren.
2) zeigen allen Spaziergängern den Weg zu der Gedenkstätte.
3) haben für jeden ermordeten Menschen aus dem gelben Haus auf den Gehweg ein Kreuz gemalt.
4) sorgen zusammen mit den Polizeihelferinnen für die Verteilung eigener Aufkleber.

46
Задание 39 № 1059

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Als die Kinder des Ehepaars Heinen zur Schule gingen, ...


Wenn die Kinder groß werden

I. Ende September 2008 kehrte in das Haus von Anneliese und Georg Heinen ungewohnte Ruhe ein: kein morgendlicher Stau mehr vor dem Bad, keine Musik aus den Kinderzimmern, keine neuen Geschichten über Schule und Freunde beim Essen. Innerhalb eines Jahres waren die Kinder der Heinens aus dem Elternhaus ausgezogen: Sohn Michael, 21, begann im April sein Studium in Koblenz, Beate, 18, wechselte im August auf ein Gymnasium in Trier, und Edith, 20, studiert seit Oktober in Wiesbaden. „Im Haus ist nichts mehr zu hören, das ist manchmal schon komisch“, erzählt die 44-jährige Anneliese.

II. Es war dem Ehepaar klar, dass sich das Nest rasch leeren wird, wenn die Kinder erst einmal die Schule beendet haben. Trotzdem unterstützten sie die drei beim Entschluss, für eine qualifizierte berufliche Ausbildung auszuziehen. „Ich habe mich am Anfang Sogar richtig darauf gefreut“, gesteht Georg. Ein Freund hatte dem 54-Jährigen einmal Scherzhaft gesagt: Wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus sind, fängt das Leben neu an. „Diesen Gedanken des Neubeginns hatte ich im Kopf“, erklärt Heinen. „Ich wusste ja nicht, was für Sorgen ich mir machen werde.“

III. ... ihre erwachsenen Kinder das Elternhaus verlassen, beginnt für Eltern ein neues Kapitel im Leben. Schritt für Schritt lösen sich die Töchter und Söhne seit der Pubertät von ihnen. Sie fahren nicht mehr mit in den gemeinsamen Familienurlaub und sind im Elternhaus oft nur noch auf der Durchreise zu Freunden.

IV. Der Auszug markiert dann den vielleicht wichtigsten Meilenstein auf dem Weg der Kinder in die Selbständigkeit. Danach werden die Karten der Beziehung neu gemischt, und Kinder und Eltern begegnen sich immer mehr als Gleiche. Die meisten Mütter und Väter sind zwischen 55 und 65 Jahre alt, wenn Töchter und Söhne endgültig das Elternhaus verlassen. Die Paare treten nun in die „nachelterliche Phase“ ein, die im Durchschnitt zwischen 30 und 35 Jahren dauert — oft der längste Abschnitt in ihrem Lebenslauf

V. Daran ändert auch nichts, dass die nachelterliche Phase immer später beginnt, weil die Kinder in der Regel immer später ausziehen. Heute leben Kinder im Durchschnitt bis zum Alter von 25 Jahren im elterlichen Haushalt. Experten machen dafür die längeren Ausbildungszeiten und den unsicher gewordenen Arbeitsmarkt verantwortlich. Söhne bleiben gewöhnlich zwei bis drei Jahre länger im Nest als Töchter.

1) wollten sie den Eltern nichts über die Schule und Freunde erzählen.
2) musste man morgens warten, bis das Bad frei war.
3) interessierten sie sich kaum für Musik.
4) beschlossen sie alle, weiter an einer Uni zu studieren.

47
Задание 40 № 1060

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Kinder Heinens verließen das Elternnest, ...


Wenn die Kinder groß werden

I. Ende September 2008 kehrte in das Haus von Anneliese und Georg Heinen ungewohnte Ruhe ein: kein morgendlicher Stau mehr vor dem Bad, keine Musik aus den Kinderzimmern, keine neuen Geschichten über Schule und Freunde beim Essen. Innerhalb eines Jahres waren die Kinder der Heinens aus dem Elternhaus ausgezogen: Sohn Michael, 21, begann im April sein Studium in Koblenz, Beate, 18, wechselte im August auf ein Gymnasium in Trier, und Edith, 20, studiert seit Oktober in Wiesbaden. „Im Haus ist nichts mehr zu hören, das ist manchmal schon komisch“, erzählt die 44-jährige Anneliese.

II. Es war dem Ehepaar klar, dass sich das Nest rasch leeren wird, wenn die Kinder erst einmal die Schule beendet haben. Trotzdem unterstützten sie die drei beim Entschluss, für eine qualifizierte berufliche Ausbildung auszuziehen. „Ich habe mich am Anfang Sogar richtig darauf gefreut“, gesteht Georg. Ein Freund hatte dem 54-Jährigen einmal Scherzhaft gesagt: Wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus sind, fängt das Leben neu an. „Diesen Gedanken des Neubeginns hatte ich im Kopf“, erklärt Heinen. „Ich wusste ja nicht, was für Sorgen ich mir machen werde.“

III. ... ihre erwachsenen Kinder das Elternhaus verlassen, beginnt für Eltern ein neues Kapitel im Leben. Schritt für Schritt lösen sich die Töchter und Söhne seit der Pubertät von ihnen. Sie fahren nicht mehr mit in den gemeinsamen Familienurlaub und sind im Elternhaus oft nur noch auf der Durchreise zu Freunden.

IV. Der Auszug markiert dann den vielleicht wichtigsten Meilenstein auf dem Weg der Kinder in die Selbständigkeit. Danach werden die Karten der Beziehung neu gemischt, und Kinder und Eltern begegnen sich immer mehr als Gleiche. Die meisten Mütter und Väter sind zwischen 55 und 65 Jahre alt, wenn Töchter und Söhne endgültig das Elternhaus verlassen. Die Paare treten nun in die „nachelterliche Phase“ ein, die im Durchschnitt zwischen 30 und 35 Jahren dauert — oft der längste Abschnitt in ihrem Lebenslauf

V. Daran ändert auch nichts, dass die nachelterliche Phase immer später beginnt, weil die Kinder in der Regel immer später ausziehen. Heute leben Kinder im Durchschnitt bis zum Alter von 25 Jahren im elterlichen Haushalt. Experten machen dafür die längeren Ausbildungszeiten und den unsicher gewordenen Arbeitsmarkt verantwortlich. Söhne bleiben gewöhnlich zwei bis drei Jahre länger im Nest als Töchter.

1) um eine qualifizierte Berufsausbildung zu bekommen.
2) obwohl ihre Eltern dagegen waren.
3) aber die Mutter und der Vater leben weiter, als ob sich nichts geändert hätte.
4) um nicht mehr mit den Eltern in den Familienurlaub zu fahren.

48
Задание 41 № 1061

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Für die Mütter und Väter...


Wenn die Kinder groß werden

I. Ende September 2008 kehrte in das Haus von Anneliese und Georg Heinen ungewohnte Ruhe ein: kein morgendlicher Stau mehr vor dem Bad, keine Musik aus den Kinderzimmern, keine neuen Geschichten über Schule und Freunde beim Essen. Innerhalb eines Jahres waren die Kinder der Heinens aus dem Elternhaus ausgezogen: Sohn Michael, 21, begann im April sein Studium in Koblenz, Beate, 18, wechselte im August auf ein Gymnasium in Trier, und Edith, 20, studiert seit Oktober in Wiesbaden. „Im Haus ist nichts mehr zu hören, das ist manchmal schon komisch“, erzählt die 44-jährige Anneliese.

II. Es war dem Ehepaar klar, dass sich das Nest rasch leeren wird, wenn die Kinder erst einmal die Schule beendet haben. Trotzdem unterstützten sie die drei beim Entschluss, für eine qualifizierte berufliche Ausbildung auszuziehen. „Ich habe mich am Anfang Sogar richtig darauf gefreut“, gesteht Georg. Ein Freund hatte dem 54-Jährigen einmal Scherzhaft gesagt: Wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus sind, fängt das Leben neu an. „Diesen Gedanken des Neubeginns hatte ich im Kopf“, erklärt Heinen. „Ich wusste ja nicht, was für Sorgen ich mir machen werde.“

III. ... ihre erwachsenen Kinder das Elternhaus verlassen, beginnt für Eltern ein neues Kapitel im Leben. Schritt für Schritt lösen sich die Töchter und Söhne seit der Pubertät von ihnen. Sie fahren nicht mehr mit in den gemeinsamen Familienurlaub und sind im Elternhaus oft nur noch auf der Durchreise zu Freunden.

IV. Der Auszug markiert dann den vielleicht wichtigsten Meilenstein auf dem Weg der Kinder in die Selbständigkeit. Danach werden die Karten der Beziehung neu gemischt, und Kinder und Eltern begegnen sich immer mehr als Gleiche. Die meisten Mütter und Väter sind zwischen 55 und 65 Jahre alt, wenn Töchter und Söhne endgültig das Elternhaus verlassen. Die Paare treten nun in die „nachelterliche Phase“ ein, die im Durchschnitt zwischen 30 und 35 Jahren dauert — oft der längste Abschnitt in ihrem Lebenslauf

V. Daran ändert auch nichts, dass die nachelterliche Phase immer später beginnt, weil die Kinder in der Regel immer später ausziehen. Heute leben Kinder im Durchschnitt bis zum Alter von 25 Jahren im elterlichen Haushalt. Experten machen dafür die längeren Ausbildungszeiten und den unsicher gewordenen Arbeitsmarkt verantwortlich. Söhne bleiben gewöhnlich zwei bis drei Jahre länger im Nest als Töchter.

1) fängt nach dem Auszug der Kinder eine neue Lebensphase an.
2) bleiben ihre erwachsenen Töchter und Söhne so lange kleine Kinder, bis sie 30 Jahre alt werden.
3) ist es schwierig, die längeren Ausbildungszeiten ihrer Kinder zu finanzieren.
4) beginnt die nachelterliche Periode immer früher.

49
Задание 39 № 1119

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung...


Jeder Beitrag zählt!

I. Die Spanier mögen Fußball-Europameister sein, aber wenn es um Mülltrennung geht, sind die Deutschen viel besser. Nirgendwo sonst in der EU wird ein größerer Anteil des Abfalls wieder verarbeitet und kompOstiert.

II. Zur Mülltrennung sind die Deutschen gesetzlich verpflichtet, aber es ist nicht nur der Gedanke an die Strafe, der sie dazu bringt, brav den Inhalt ihres Abfalleimers zu sortieren. Deutschlands Bürger sind Umweltschützer aus Überzeugung! Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid, in der 1003 Personen ab 14 Jahren befragt wurden.

III. Klimawandel, Abholzung der Regenwälder, wachsende Weltbevölkerung: Was kann der Einzelne da beim Thema Umweltschutz schon ausrichten? Eine Menge! Davon sind die Deutschen überzeugt. 83 Prozent Sagen: „Umweltschutz ist wichtig, und mein Verhalten kann dafür etwas bewirken.“ Nur 16 Prozent meinen, der Schutz der Natur ist zwar wichtig, jedoch bedeutet ihr Beitrag als Einzelperson kaum etwas. „Es ist erfreulich, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung erkannt hat, wie wichtig der Umweltschutz ist, und vor allem, dass wir alle etwas dazu beitragen können“, sagt Katrin Riegger vom Bund für Umwelt und Naturschutz. „Tatsächlich gibt es sehr viele Möglichkeiten, mit nur kleinen Verhaltensänderungen etwas für den Umweltschutz zu tun.“

IV. Auch wenn man verschiedener Meinung sein kann, ob der bis in den Juni eingelagerte heimische Apfel oder doch die Frucht aus dem Ausland die bessere Ökobilanz aufweist – Umweltschutz ist einfach. Das sagen fast 90 Prozent der deutschen Bevölkerung.

V. 12 Prozent aber meinen, umweltfreundlich zu sein, ist schwierig. Die Hälfte dieser Gruppe sagt: „Mir fehlt das Geld für umweltfreundliches Verhalten.“ Besonders häufig nennen Befragte mit wenig Geld dieses Argument. „Auf den ersten Blickerscheint es oft teurer, sich für umweltfreundlichere Produkte zu entscheiden“, kommentiert Katrin Riegger. „Vor allem innovative Haushaltsgeräte oder energiesparende Lampen kosten meist mehr als Geräte und Glühlampen, die viel Strom fressen. Aber der zweite Blick offenbart: Die Investitionen zahlen sich aus. Denn wer Strom spart, der spart auch sein Geld.“

VI. Was ist die richtige Okopolitik wert, wenn nur ein Land sie betreibt? Doch der Blick über die Grenzen zeigt, ... auch andere Europäer finden: Umweltschutz ist gar nicht so kompliziert. So denken über 90 Prozent der Franzosen. Auch drei Viertel der Tschechen sagen: Umweltschutz ist einfach.

1) ist von der Wichtigkeit des Umweltschutzes überzeugt.
2) demonstriert, wie man die Mülltrennung vermeiden kann.
3) meint, dass der Beitrag eines einzelnen Menschen zum Umweltschutz kaum etwas bedeutet.
4) ab 14 Jahren regt sich über den Klimawandel und die Vernichtung der Regenwälder auf.

50
Задание 40 № 1120

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Katrin Riegger sagt, dass...


Jeder Beitrag zählt!

I. Die Spanier mögen Fußball-Europameister sein, aber wenn es um Mülltrennung geht, sind die Deutschen viel besser. Nirgendwo sonst in der EU wird ein größerer Anteil des Abfalls wieder verarbeitet und kompOstiert.

II. Zur Mülltrennung sind die Deutschen gesetzlich verpflichtet, aber es ist nicht nur der Gedanke an die Strafe, der sie dazu bringt, brav den Inhalt ihres Abfalleimers zu sortieren. Deutschlands Bürger sind Umweltschützer aus Überzeugung! Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid, in der 1003 Personen ab 14 Jahren befragt wurden.

III. Klimawandel, Abholzung der Regenwälder, wachsende Weltbevölkerung: Was kann der Einzelne da beim Thema Umweltschutz schon ausrichten? Eine Menge! Davon sind die Deutschen überzeugt. 83 Prozent Sagen: „Umweltschutz ist wichtig, und mein Verhalten kann dafür etwas bewirken.“ Nur 16 Prozent meinen, der Schutz der Natur ist zwar wichtig, jedoch bedeutet ihr Beitrag als Einzelperson kaum etwas. „Es ist erfreulich, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung erkannt hat, wie wichtig der Umweltschutz ist, und vor allem, dass wir alle etwas dazu beitragen können“, sagt Katrin Riegger vom Bund für Umwelt und Naturschutz. „Tatsächlich gibt es sehr viele Möglichkeiten, mit nur kleinen Verhaltensänderungen etwas für den Umweltschutz zu tun.“

IV. Auch wenn man verschiedener Meinung sein kann, ob der bis in den Juni eingelagerte heimische Apfel oder doch die Frucht aus dem Ausland die bessere Ökobilanz aufweist – Umweltschutz ist einfach. Das sagen fast 90 Prozent der deutschen Bevölkerung.

V. 12 Prozent aber meinen, umweltfreundlich zu sein, ist schwierig. Die Hälfte dieser Gruppe sagt: „Mir fehlt das Geld für umweltfreundliches Verhalten.“ Besonders häufig nennen Befragte mit wenig Geld dieses Argument. „Auf den ersten Blickerscheint es oft teurer, sich für umweltfreundlichere Produkte zu entscheiden“, kommentiert Katrin Riegger. „Vor allem innovative Haushaltsgeräte oder energiesparende Lampen kosten meist mehr als Geräte und Glühlampen, die viel Strom fressen. Aber der zweite Blick offenbart: Die Investitionen zahlen sich aus. Denn wer Strom spart, der spart auch sein Geld.“

VI. Was ist die richtige Okopolitik wert, wenn nur ein Land sie betreibt? Doch der Blick über die Grenzen zeigt, ... auch andere Europäer finden: Umweltschutz ist gar nicht so kompliziert. So denken über 90 Prozent der Franzosen. Auch drei Viertel der Tschechen sagen: Umweltschutz ist einfach.

1) südliche Früchte von besserer Qualität sind als einheimische.
2) jeder für die Umwelt etwas tun kann.
3) es einen großen Abstand zwischen Armen und Reichen in Deutschland gibt.
4) es unmöglich geworden ist, umweltfreundliche Geräte zu kaufen.

51
Задание 41 № 1121

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Auch andere Europäer finden, dass...


Jeder Beitrag zählt!

I. Die Spanier mögen Fußball-Europameister sein, aber wenn es um Mülltrennung geht, sind die Deutschen viel besser. Nirgendwo sonst in der EU wird ein größerer Anteil des Abfalls wieder verarbeitet und kompOstiert.

II. Zur Mülltrennung sind die Deutschen gesetzlich verpflichtet, aber es ist nicht nur der Gedanke an die Strafe, der sie dazu bringt, brav den Inhalt ihres Abfalleimers zu sortieren. Deutschlands Bürger sind Umweltschützer aus Überzeugung! Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid, in der 1003 Personen ab 14 Jahren befragt wurden.

III. Klimawandel, Abholzung der Regenwälder, wachsende Weltbevölkerung: Was kann der Einzelne da beim Thema Umweltschutz schon ausrichten? Eine Menge! Davon sind die Deutschen überzeugt. 83 Prozent Sagen: „Umweltschutz ist wichtig, und mein Verhalten kann dafür etwas bewirken.“ Nur 16 Prozent meinen, der Schutz der Natur ist zwar wichtig, jedoch bedeutet ihr Beitrag als Einzelperson kaum etwas. „Es ist erfreulich, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung erkannt hat, wie wichtig der Umweltschutz ist, und vor allem, dass wir alle etwas dazu beitragen können“, sagt Katrin Riegger vom Bund für Umwelt und Naturschutz. „Tatsächlich gibt es sehr viele Möglichkeiten, mit nur kleinen Verhaltensänderungen etwas für den Umweltschutz zu tun.“

IV. Auch wenn man verschiedener Meinung sein kann, ob der bis in den Juni eingelagerte heimische Apfel oder doch die Frucht aus dem Ausland die bessere Ökobilanz aufweist – Umweltschutz ist einfach. Das sagen fast 90 Prozent der deutschen Bevölkerung.

V. 12 Prozent aber meinen, umweltfreundlich zu sein, ist schwierig. Die Hälfte dieser Gruppe sagt: „Mir fehlt das Geld für umweltfreundliches Verhalten.“ Besonders häufig nennen Befragte mit wenig Geld dieses Argument. „Auf den ersten Blickerscheint es oft teurer, sich für umweltfreundlichere Produkte zu entscheiden“, kommentiert Katrin Riegger. „Vor allem innovative Haushaltsgeräte oder energiesparende Lampen kosten meist mehr als Geräte und Glühlampen, die viel Strom fressen. Aber der zweite Blick offenbart: Die Investitionen zahlen sich aus. Denn wer Strom spart, der spart auch sein Geld.“

VI. Was ist die richtige Okopolitik wert, wenn nur ein Land sie betreibt? Doch der Blick über die Grenzen zeigt, ... auch andere Europäer finden: Umweltschutz ist gar nicht so kompliziert. So denken über 90 Prozent der Franzosen. Auch drei Viertel der Tschechen sagen: Umweltschutz ist einfach.

1) sie genug Geld für das umweltfreundliche Verhalten haben.
2) es ziemlich einfach ist, für die Umwelt zu sorgen.
3) die Franzosen und die Italiener nicht so umweltbewusst sind wie die anderen Nationen.
4) alte Glühbirnen ihnen noch lange dienen werden.

52
Задание 40 № 1180

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Lehrerin wollte...


Gute Gelegenheiten

I. „Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.“ Das hat der große Wissenschaftler Louis Pasteur gesagt, der zum größten Feind von Bakterien wurde. Mit den großen Entdeckungen verhält es sich genauso wie mit den kleinen, privaten: Sie benötigen das Wollen, die Lust am Unbekannten.

II. Ich war Lehrerin auf einem Wolfsburger Gymnasium, 29 Jahre alt — und schon sechs Jahre in diesem Beruf. Ich brauchte sehr Veränderung. Ich sehnte mich danach. Da müsse ich warten, hieß es. Für eine Tätigkeit an Auslandsschulen, für eine Ausbildung als Beratungslehrerin war ich schlicht und einfach zu jung.

III. Auweia, dachte ich. Wie alt muss ich noch werden, bis mir jemand in der Bezirksregierung Braunschweig eine neue Chance zuteilt? Und fuhr mit der Bahn in den Osterferien für fünf Tage nach Florenz.

IV. Es ergab sich, dass ich einige Stunden Aufenthalt in München haben sollte, und ich rief einen Bekannten dort an, einen Fotoredakteur für eine große Illustrierte. „Wir treffen uns auf einen Kaffee“, schlug er vor. „Ich habe einen Freund dabei, er ist Fotograf.“ Nach diesem Treffen waren die Weichen meines Lebens neu gestellt. Ich hatte gar nichts von dieser spontanen Verabredung in München, nur eine nette Begegnung, erwartet. Doch mein Bekannter und der Fotograf verstanden offenbar, dass es mir ernst war mit der Neuorientierung. Ich hatte die Zahl meiner Unterrichtsstunden reduziert, um an der Kunsthochschule „Film“ zu studieren. Und die beiden Männer spürten: Diese Leidenschaft war echt.

V. So schlug mir der Fotograf vor: „Du kannst vielleicht bei einer großen Filmproduktion im nächsten Sommer als Garderobenfrau arbeiten. Geld kannst du nicht groß erwarten. Aber eine Chance.“ Ich zögerte keinen Moment.

VI. Der „Zufall“ war, dass die Dreharbeiten während meiner Sommerferien durchgeführt wurden. Und so begann ich meine Filmkarriere als Sockenwäscherin und Garderoben-Transporteurin für die Schauspieler eines RuhrpottStreifens — und verließ die Produktion als Drehbuchassistentin, fest entschlossen: Ich gehe nach Berlin. Ich arbeite für den Film und möchte alles lernen, was für diese große Kunst wichtig ist. Letztlich bin ich dann beim Fernsehen gelandet — und in München. VII. Doch ich werde nie vergessen, wie alles begann. Ich war mir bewusst: Das kann noch nicht alles gewesen sein. Ich möchte noch andere Horizonte in meinem Leben sehen. Und — das dürfte das Wichtigste gewesen sein — ich war bereit, für diesen Traum hart zu arbeiten. Tatsächlich waren die folgenden Jahre von sehr viel Arbeit und sehr wenig Geld geprägt, ... das war mir nicht wichtig. Es trug mich die Idee.

1) noch sechs Jahre in diesem Beruf bleiben.
2) eine Chance in der Bezirksregierung Braunschweig ausprobieren.
3) etwas in ihrem Leben ändern.
4) mit 29 Jahren keine Ausbildung zur Beratungslehrerin beginnen.

53
Задание 41 № 1181

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Bei der denkwürdigen Begegnung in München...


Gute Gelegenheiten

I. „Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.“ Das hat der große Wissenschaftler Louis Pasteur gesagt, der zum größten Feind von Bakterien wurde. Mit den großen Entdeckungen verhält es sich genauso wie mit den kleinen, privaten: Sie benötigen das Wollen, die Lust am Unbekannten.

II. Ich war Lehrerin auf einem Wolfsburger Gymnasium, 29 Jahre alt — und schon sechs Jahre in diesem Beruf. Ich brauchte sehr Veränderung. Ich sehnte mich danach. Da müsse ich warten, hieß es. Für eine Tätigkeit an Auslandsschulen, für eine Ausbildung als Beratungslehrerin war ich schlicht und einfach zu jung.

III. Auweia, dachte ich. Wie alt muss ich noch werden, bis mir jemand in der Bezirksregierung Braunschweig eine neue Chance zuteilt? Und fuhr mit der Bahn in den Osterferien für fünf Tage nach Florenz.

IV. Es ergab sich, dass ich einige Stunden Aufenthalt in München haben sollte, und ich rief einen Bekannten dort an, einen Fotoredakteur für eine große Illustrierte. „Wir treffen uns auf einen Kaffee“, schlug er vor. „Ich habe einen Freund dabei, er ist Fotograf.“ Nach diesem Treffen waren die Weichen meines Lebens neu gestellt. Ich hatte gar nichts von dieser spontanen Verabredung in München, nur eine nette Begegnung, erwartet. Doch mein Bekannter und der Fotograf verstanden offenbar, dass es mir ernst war mit der Neuorientierung. Ich hatte die Zahl meiner Unterrichtsstunden reduziert, um an der Kunsthochschule „Film“ zu studieren. Und die beiden Männer spürten: Diese Leidenschaft war echt.

V. So schlug mir der Fotograf vor: „Du kannst vielleicht bei einer großen Filmproduktion im nächsten Sommer als Garderobenfrau arbeiten. Geld kannst du nicht groß erwarten. Aber eine Chance.“ Ich zögerte keinen Moment.

VI. Der „Zufall“ war, dass die Dreharbeiten während meiner Sommerferien durchgeführt wurden. Und so begann ich meine Filmkarriere als Sockenwäscherin und Garderoben-Transporteurin für die Schauspieler eines RuhrpottStreifens — und verließ die Produktion als Drehbuchassistentin, fest entschlossen: Ich gehe nach Berlin. Ich arbeite für den Film und möchte alles lernen, was für diese große Kunst wichtig ist. Letztlich bin ich dann beim Fernsehen gelandet — und in München. VII. Doch ich werde nie vergessen, wie alles begann. Ich war mir bewusst: Das kann noch nicht alles gewesen sein. Ich möchte noch andere Horizonte in meinem Leben sehen. Und — das dürfte das Wichtigste gewesen sein — ich war bereit, für diesen Traum hart zu arbeiten. Tatsächlich waren die folgenden Jahre von sehr viel Arbeit und sehr wenig Geld geprägt, ... das war mir nicht wichtig. Es trug mich die Idee.

1) spielte die Autorin in einem Film mit.
2) war es für die Männer klar, dass die junge Frau es ernsthaft mit der Neuorientierung meinte.
3) verliebte sich die ehemalige Lehrerin leidenschaftlich in den Fotografen.
4) bekam die Frau in dieser Stadt sowohl eine Chance als auch viel Geld.

54
Задание 42 № 1182

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die junge Frau war bereit, ...


Gute Gelegenheiten

I. „Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.“ Das hat der große Wissenschaftler Louis Pasteur gesagt, der zum größten Feind von Bakterien wurde. Mit den großen Entdeckungen verhält es sich genauso wie mit den kleinen, privaten: Sie benötigen das Wollen, die Lust am Unbekannten.

II. Ich war Lehrerin auf einem Wolfsburger Gymnasium, 29 Jahre alt — und schon sechs Jahre in diesem Beruf. Ich brauchte sehr Veränderung. Ich sehnte mich danach. Da müsse ich warten, hieß es. Für eine Tätigkeit an Auslandsschulen, für eine Ausbildung als Beratungslehrerin war ich schlicht und einfach zu jung.

III. Auweia, dachte ich. Wie alt muss ich noch werden, bis mir jemand in der Bezirksregierung Braunschweig eine neue Chance zuteilt? Und fuhr mit der Bahn in den Osterferien für fünf Tage nach Florenz.

IV. Es ergab sich, dass ich einige Stunden Aufenthalt in München haben sollte, und ich rief einen Bekannten dort an, einen Fotoredakteur für eine große Illustrierte. „Wir treffen uns auf einen Kaffee“, schlug er vor. „Ich habe einen Freund dabei, er ist Fotograf.“ Nach diesem Treffen waren die Weichen meines Lebens neu gestellt. Ich hatte gar nichts von dieser spontanen Verabredung in München, nur eine nette Begegnung, erwartet. Doch mein Bekannter und der Fotograf verstanden offenbar, dass es mir ernst war mit der Neuorientierung. Ich hatte die Zahl meiner Unterrichtsstunden reduziert, um an der Kunsthochschule „Film“ zu studieren. Und die beiden Männer spürten: Diese Leidenschaft war echt.

V. So schlug mir der Fotograf vor: „Du kannst vielleicht bei einer großen Filmproduktion im nächsten Sommer als Garderobenfrau arbeiten. Geld kannst du nicht groß erwarten. Aber eine Chance.“ Ich zögerte keinen Moment.

VI. Der „Zufall“ war, dass die Dreharbeiten während meiner Sommerferien durchgeführt wurden. Und so begann ich meine Filmkarriere als Sockenwäscherin und Garderoben-Transporteurin für die Schauspieler eines RuhrpottStreifens — und verließ die Produktion als Drehbuchassistentin, fest entschlossen: Ich gehe nach Berlin. Ich arbeite für den Film und möchte alles lernen, was für diese große Kunst wichtig ist. Letztlich bin ich dann beim Fernsehen gelandet — und in München. VII. Doch ich werde nie vergessen, wie alles begann. Ich war mir bewusst: Das kann noch nicht alles gewesen sein. Ich möchte noch andere Horizonte in meinem Leben sehen. Und — das dürfte das Wichtigste gewesen sein — ich war bereit, für diesen Traum hart zu arbeiten. Tatsächlich waren die folgenden Jahre von sehr viel Arbeit und sehr wenig Geld geprägt, ... das war mir nicht wichtig. Es trug mich die Idee.

1) wenig Arbeit und viel Geld zu haben.
2) in München neue Horizontbilder mit den höchsten Gebäuden zu entdecken.
3) im weiteren Leben die Lehren der Vergangenheit schnell zu vergessen.
4) für die Idee viel und hart zu arbeiten.

55
Задание 40 № 1240

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Es ist für Heinz Sowinski kein Problem, ...


Es lebe der Sport!

I. Sportliche Höchstleistung im Rentenalter? Für Heinz Sowinski ist es kein Problem. Mit 71 Jahren gehört der Berliner zu den weltbesten Ironman-Sportlern der Welt in seiner Altersgruppe. Beim „Eisernen Mann“, wie die Disziplin auf Deutsch heißt, schwimmen die Sportler zunächst 3,9 Kilometer, fahren dann 180 Kilometer Rad und laufen anschließend einen Marathon (42,2 Kilometer)! Diese immense Belastung hat Sowinski letztes Jahr bei den Weltmeisterschaften auf Hawaii — bei 40 Grad Hitze — mit Bravour bewältigt. Er belegte den sechsten Platz in der Gruppe der 70- bis 74-Jährigen.

II. „Als trainierter 70-Jähriger kann man durchaus fitter sein als ein untrainierter 30-Jähriger“, erklärt Professor Winfried Banzer, Sportmediziner an der Universität Frankfurt. Keine Frage: Körperliche Aktivität ist das Anti-Alterungsmittel Nummer eins. In der zweiten Lebenshälfte ist Sport die einzige wissenschaftlich gesicherte Methode, um den schleichenden Funktionsverlust der inneren Organe, Muskeln, Sehnen, Gelenke, Bandscheiben und Wirbel zu verlangsamen.

III. „Regelmäßige Bewegung beugt chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen, Arthrose, Osteoporose und Diabetes vor“, sagt Banzer. Studien zufolge haben sportlich aktive Menschen sogar eine höhere Lebenserwartung als ihre nicht aktiven Zeitgenossen. In Ergänzung dazu hält ein aktiver Lebensstil auch den Geist beweglicher und tut der Seele gut. Bei Aktivitäten, die den Herzschlag beschleunigen, werden nachweislich Endorphine, also „Glückshormone“, ausgeschüttet.

IV. Egal ob Fußball oder Aikido, Inlineskating, Sportgympastik, Basketball, Tischtennis oder Boule – das Angebot der mehr als 100 000 Sportvereine in Deutschland und Österreich ist vielfältig. „Ob im Verein oder in Eigenregie, das Wichtigste ist, ... Sie etwas finden, was Ihnen Spaß macht“, rät Professor Banzer. „Dann stehen die Chancen, dass Sie regelmäßig trainieren, am besten.“ Denn nicht kurzfristige Aktivitätsschübe bringen Sie in Form, sondern längerfristige Betätigung ohne dauernde Unterbrechungen.

V „Wenn Sie längere Zeit keinen Sport getrieben haben, sollten Sie damit langsam anfangen. Das gilt besonders, wenn Sie eine risikoreichere Sportart wie z. B. Tennis oder Fußball wählen“, empfiehlt Banzer. „Verlassen Sie sich dabei auf Ihr Gefühl. Wenn Sie sich sehr angestrengt fühlen, machen Sie eine Pause, statt über Ihre Grenzen zu gehen.“ Es ist besonders wichtig, Bewegung in Ihren Alltag einzubauen — gehen Sie zu Fuß, steigen Sie Treppen, nehmen Sie das Fahrrad, so Banzer.

1) auf Hawaii in Urlaub zu gehen.
2) in der Gruppe der 70-Jährigen zu trainieren.
3) als Rentner höchste Sportleistungen in seiner Altersgruppe zu vollbringen.
4) beim Berliner Marathon mit jungen Läufern Schritt zu halten.

56
Задание 41 № 1241

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Wer sportlich aktiv ist, ...


Es lebe der Sport!

I. Sportliche Höchstleistung im Rentenalter? Für Heinz Sowinski ist es kein Problem. Mit 71 Jahren gehört der Berliner zu den weltbesten Ironman-Sportlern der Welt in seiner Altersgruppe. Beim „Eisernen Mann“, wie die Disziplin auf Deutsch heißt, schwimmen die Sportler zunächst 3,9 Kilometer, fahren dann 180 Kilometer Rad und laufen anschließend einen Marathon (42,2 Kilometer)! Diese immense Belastung hat Sowinski letztes Jahr bei den Weltmeisterschaften auf Hawaii — bei 40 Grad Hitze — mit Bravour bewältigt. Er belegte den sechsten Platz in der Gruppe der 70- bis 74-Jährigen.

II. „Als trainierter 70-Jähriger kann man durchaus fitter sein als ein untrainierter 30-Jähriger“, erklärt Professor Winfried Banzer, Sportmediziner an der Universität Frankfurt. Keine Frage: Körperliche Aktivität ist das Anti-Alterungsmittel Nummer eins. In der zweiten Lebenshälfte ist Sport die einzige wissenschaftlich gesicherte Methode, um den schleichenden Funktionsverlust der inneren Organe, Muskeln, Sehnen, Gelenke, Bandscheiben und Wirbel zu verlangsamen.

III. „Regelmäßige Bewegung beugt chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen, Arthrose, Osteoporose und Diabetes vor“, sagt Banzer. Studien zufolge haben sportlich aktive Menschen sogar eine höhere Lebenserwartung als ihre nicht aktiven Zeitgenossen. In Ergänzung dazu hält ein aktiver Lebensstil auch den Geist beweglicher und tut der Seele gut. Bei Aktivitäten, die den Herzschlag beschleunigen, werden nachweislich Endorphine, also „Glückshormone“, ausgeschüttet.

IV. Egal ob Fußball oder Aikido, Inlineskating, Sportgympastik, Basketball, Tischtennis oder Boule – das Angebot der mehr als 100 000 Sportvereine in Deutschland und Österreich ist vielfältig. „Ob im Verein oder in Eigenregie, das Wichtigste ist, ... Sie etwas finden, was Ihnen Spaß macht“, rät Professor Banzer. „Dann stehen die Chancen, dass Sie regelmäßig trainieren, am besten.“ Denn nicht kurzfristige Aktivitätsschübe bringen Sie in Form, sondern längerfristige Betätigung ohne dauernde Unterbrechungen.

V „Wenn Sie längere Zeit keinen Sport getrieben haben, sollten Sie damit langsam anfangen. Das gilt besonders, wenn Sie eine risikoreichere Sportart wie z. B. Tennis oder Fußball wählen“, empfiehlt Banzer. „Verlassen Sie sich dabei auf Ihr Gefühl. Wenn Sie sich sehr angestrengt fühlen, machen Sie eine Pause, statt über Ihre Grenzen zu gehen.“ Es ist besonders wichtig, Bewegung in Ihren Alltag einzubauen — gehen Sie zu Fuß, steigen Sie Treppen, nehmen Sie das Fahrrad, so Banzer.

1) erkrankt oft an chronischen Krankheiten.
2) schadet seinen Muskeln.
3) kann mit einer höheren Lebenserwartung rechnen.
4) ist dümmer als seine nicht aktiven Zeitgenossen.

57
Задание 42 № 1242

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Professor Banzer...


Es lebe der Sport!

I. Sportliche Höchstleistung im Rentenalter? Für Heinz Sowinski ist es kein Problem. Mit 71 Jahren gehört der Berliner zu den weltbesten Ironman-Sportlern der Welt in seiner Altersgruppe. Beim „Eisernen Mann“, wie die Disziplin auf Deutsch heißt, schwimmen die Sportler zunächst 3,9 Kilometer, fahren dann 180 Kilometer Rad und laufen anschließend einen Marathon (42,2 Kilometer)! Diese immense Belastung hat Sowinski letztes Jahr bei den Weltmeisterschaften auf Hawaii — bei 40 Grad Hitze — mit Bravour bewältigt. Er belegte den sechsten Platz in der Gruppe der 70- bis 74-Jährigen.

II. „Als trainierter 70-Jähriger kann man durchaus fitter sein als ein untrainierter 30-Jähriger“, erklärt Professor Winfried Banzer, Sportmediziner an der Universität Frankfurt. Keine Frage: Körperliche Aktivität ist das Anti-Alterungsmittel Nummer eins. In der zweiten Lebenshälfte ist Sport die einzige wissenschaftlich gesicherte Methode, um den schleichenden Funktionsverlust der inneren Organe, Muskeln, Sehnen, Gelenke, Bandscheiben und Wirbel zu verlangsamen.

III. „Regelmäßige Bewegung beugt chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen, Arthrose, Osteoporose und Diabetes vor“, sagt Banzer. Studien zufolge haben sportlich aktive Menschen sogar eine höhere Lebenserwartung als ihre nicht aktiven Zeitgenossen. In Ergänzung dazu hält ein aktiver Lebensstil auch den Geist beweglicher und tut der Seele gut. Bei Aktivitäten, die den Herzschlag beschleunigen, werden nachweislich Endorphine, also „Glückshormone“, ausgeschüttet.

IV. Egal ob Fußball oder Aikido, Inlineskating, Sportgympastik, Basketball, Tischtennis oder Boule – das Angebot der mehr als 100 000 Sportvereine in Deutschland und Österreich ist vielfältig. „Ob im Verein oder in Eigenregie, das Wichtigste ist, ... Sie etwas finden, was Ihnen Spaß macht“, rät Professor Banzer. „Dann stehen die Chancen, dass Sie regelmäßig trainieren, am besten.“ Denn nicht kurzfristige Aktivitätsschübe bringen Sie in Form, sondern längerfristige Betätigung ohne dauernde Unterbrechungen.

V „Wenn Sie längere Zeit keinen Sport getrieben haben, sollten Sie damit langsam anfangen. Das gilt besonders, wenn Sie eine risikoreichere Sportart wie z. B. Tennis oder Fußball wählen“, empfiehlt Banzer. „Verlassen Sie sich dabei auf Ihr Gefühl. Wenn Sie sich sehr angestrengt fühlen, machen Sie eine Pause, statt über Ihre Grenzen zu gehen.“ Es ist besonders wichtig, Bewegung in Ihren Alltag einzubauen — gehen Sie zu Fuß, steigen Sie Treppen, nehmen Sie das Fahrrad, so Banzer.

1) rät, lieber in Eigenregie Sport zu treiben.
2) empfiehlt, nach einer längeren Pause in Sportbetätigung langsam mit Sportübungen anzufangen.
3) ist entschieden gegen Tennis und Fußball, weil diese Sportarten zu risikoreich sind.
4) meint, man muss weder zu Fuß gehen noch Radfahren.

58
Задание 40 № 1300

Вы­бе­ри­те за­вер­ше­ние пред­ло­же­ния в со­от­вет­ствии с со­дер­жа­ни­ем тек­ста.

 

Wenn am Anfang des Vortrags an die Zuhörer drei Fragen gestellt werden, ...


Aus Freude am Lernen

I. Bei Vorträgen mache ich manchmal einen Test. Ich stelle dem Publikum drei vermeintlich einfache Fragen:

a. Wie groß muss ein Spiegel sein, um sich ganz darin sehen zu können?

b. Warum ist es im Sommer warm und im Winter kalt?

c. Woher stammt das Holz der Bäume?

II. Oft bitte ich die Gäste, ihre Antworten auf Zetteln zu notieren, die anschließend eingesammelt werden. Die Stimmung im Saal ist dann gespannt und erinnert viele an die eigene Schulzeit. Die Angst vor dem Versagen, die Benotung und die Hilflosigkeit des Unwissens belegen, ... unser Schulsystem wohl viele Defizite aufweist. Wenn ich danach demonstrativ die Zettel entsorge, macht sich im Saal Erleichterung breit. Nein, niemand muss heute Abend nachsitzen!

III. Vermutlich haben auch Sie jahrelang die Schulbank gedrückt, vielleicht sogar studiert. Doch was ist davon „hängen geblieben“? Könnten Sie die genannten Fragen beantworten? Wissen Sie noch, wann der Dreißigjährige Krieg endete? Erinnern Sie sich noch an die binomischen Formeln oder an die unregelmäßigen französischen Verben?

IV. Trotz unzähliger Unterrichtsstunden in Physik, Biologie oder Geschichte verbleiben gerade mal eine Handvoll Erinnerungen, und selbst mit elementaren Sachverhalten sind wir überfordert. Dabei ist die Schulzeit eine gewaltige Zeitinvestition. Doch sie versagt vielfach, wenn es darum geht, Gelerntes mit der eigenen Lebenswirklichkeit zu verknüpfen. So büffeln Generationen von Schülern für die nächste Klausur und vergessen danach, worum es ging.

V. Meines Erachtens liegt die Ursache in einem falschen Selbstverständnis. Noch immer ist unser Schulsystem zu sehr auf Leistung getrimmt: Die gute Note ist entscheidend, der gute Abschluss steht im Vordergrund, nicht jedoch die Beziehung zum Gelernten, etwa die Erfahrung, wie praktisch Mathematik im Alltag sein kann. Hier wäre ein Umdenken nötig: Die Lernorientierung sollte im Mittelpunkt stehen.

VI. Junge Menschen besitzen nämlich eine bemerkenswerte Neugier und teilen eine intensive Freude am Lernen. Man muss sie nur dafür öffnen. Wer diese verborgene Kraft nutzt, wird mit einer ungewohnten Aufmerksamkeit belohnt. Aus dem oft stumpfsinnigen Büffeln wird ein ehrlicher Lernprozess, getrieben vom eigenen Interesse der Schüler. Inzwischen setzen sich viele engagierte Lehrer für ein solches Umdenken ein, denn die veränderte Lernhaltung wirkt sich auch spürbar auf das gegenseitige Miteinander aus. Schüler beteiligen sich rege, überhören schon mal den Pausengong, und es gibt weniger Autoritätsprobleme.

1) herrscht im Saal Entspannung.
2) sind sie dann leicht zu beantworten.
3) erinnern sich viele an ähnliche Situationen aus ihrer Schulzeit.
4) bedeutet das, dass viele heute Abend nachsitzen müssen.

59
Задание 41 № 1301

Вы­бе­ри­те за­вер­ше­ние пред­ло­же­ния в со­от­вет­ствии с со­дер­жа­ни­ем тек­ста.

 

Das heutige Schulsystem...


Aus Freude am Lernen

I. Bei Vorträgen mache ich manchmal einen Test. Ich stelle dem Publikum drei vermeintlich einfache Fragen:

a. Wie groß muss ein Spiegel sein, um sich ganz darin sehen zu können?

b. Warum ist es im Sommer warm und im Winter kalt?

c. Woher stammt das Holz der Bäume?

II. Oft bitte ich die Gäste, ihre Antworten auf Zetteln zu notieren, die anschließend eingesammelt werden. Die Stimmung im Saal ist dann gespannt und erinnert viele an die eigene Schulzeit. Die Angst vor dem Versagen, die Benotung und die Hilflosigkeit des Unwissens belegen, ... unser Schulsystem wohl viele Defizite aufweist. Wenn ich danach demonstrativ die Zettel entsorge, macht sich im Saal Erleichterung breit. Nein, niemand muss heute Abend nachsitzen!

III. Vermutlich haben auch Sie jahrelang die Schulbank gedrückt, vielleicht sogar studiert. Doch was ist davon „hängen geblieben“? Könnten Sie die genannten Fragen beantworten? Wissen Sie noch, wann der Dreißigjährige Krieg endete? Erinnern Sie sich noch an die binomischen Formeln oder an die unregelmäßigen französischen Verben?

IV. Trotz unzähliger Unterrichtsstunden in Physik, Biologie oder Geschichte verbleiben gerade mal eine Handvoll Erinnerungen, und selbst mit elementaren Sachverhalten sind wir überfordert. Dabei ist die Schulzeit eine gewaltige Zeitinvestition. Doch sie versagt vielfach, wenn es darum geht, Gelerntes mit der eigenen Lebenswirklichkeit zu verknüpfen. So büffeln Generationen von Schülern für die nächste Klausur und vergessen danach, worum es ging.

V. Meines Erachtens liegt die Ursache in einem falschen Selbstverständnis. Noch immer ist unser Schulsystem zu sehr auf Leistung getrimmt: Die gute Note ist entscheidend, der gute Abschluss steht im Vordergrund, nicht jedoch die Beziehung zum Gelernten, etwa die Erfahrung, wie praktisch Mathematik im Alltag sein kann. Hier wäre ein Umdenken nötig: Die Lernorientierung sollte im Mittelpunkt stehen.

VI. Junge Menschen besitzen nämlich eine bemerkenswerte Neugier und teilen eine intensive Freude am Lernen. Man muss sie nur dafür öffnen. Wer diese verborgene Kraft nutzt, wird mit einer ungewohnten Aufmerksamkeit belohnt. Aus dem oft stumpfsinnigen Büffeln wird ein ehrlicher Lernprozess, getrieben vom eigenen Interesse der Schüler. Inzwischen setzen sich viele engagierte Lehrer für ein solches Umdenken ein, denn die veränderte Lernhaltung wirkt sich auch spürbar auf das gegenseitige Miteinander aus. Schüler beteiligen sich rege, überhören schon mal den Pausengong, und es gibt weniger Autoritätsprobleme.

1) ist nur auf einen guten Abschluss fixiert.
2) will die Beziehung zum Gelernten herstellen.
3) braucht keine Veränderungen.
4) hilft, das Gelernte mit der Lebenspraxis zu verbinden.

60
Задание 42 № 1302

Вы­бе­ри­те за­вер­ше­ние пред­ло­же­ния в со­от­вет­ствии с со­дер­жа­ни­ем тек­ста.

 

Schüler und Jungendliche...


Aus Freude am Lernen

I. Bei Vorträgen mache ich manchmal einen Test. Ich stelle dem Publikum drei vermeintlich einfache Fragen:

a. Wie groß muss ein Spiegel sein, um sich ganz darin sehen zu können?

b. Warum ist es im Sommer warm und im Winter kalt?

c. Woher stammt das Holz der Bäume?

II. Oft bitte ich die Gäste, ihre Antworten auf Zetteln zu notieren, die anschließend eingesammelt werden. Die Stimmung im Saal ist dann gespannt und erinnert viele an die eigene Schulzeit. Die Angst vor dem Versagen, die Benotung und die Hilflosigkeit des Unwissens belegen, ... unser Schulsystem wohl viele Defizite aufweist. Wenn ich danach demonstrativ die Zettel entsorge, macht sich im Saal Erleichterung breit. Nein, niemand muss heute Abend nachsitzen!

III. Vermutlich haben auch Sie jahrelang die Schulbank gedrückt, vielleicht sogar studiert. Doch was ist davon „hängen geblieben“? Könnten Sie die genannten Fragen beantworten? Wissen Sie noch, wann der Dreißigjährige Krieg endete? Erinnern Sie sich noch an die binomischen Formeln oder an die unregelmäßigen französischen Verben?

IV. Trotz unzähliger Unterrichtsstunden in Physik, Biologie oder Geschichte verbleiben gerade mal eine Handvoll Erinnerungen, und selbst mit elementaren Sachverhalten sind wir überfordert. Dabei ist die Schulzeit eine gewaltige Zeitinvestition. Doch sie versagt vielfach, wenn es darum geht, Gelerntes mit der eigenen Lebenswirklichkeit zu verknüpfen. So büffeln Generationen von Schülern für die nächste Klausur und vergessen danach, worum es ging.

V. Meines Erachtens liegt die Ursache in einem falschen Selbstverständnis. Noch immer ist unser Schulsystem zu sehr auf Leistung getrimmt: Die gute Note ist entscheidend, der gute Abschluss steht im Vordergrund, nicht jedoch die Beziehung zum Gelernten, etwa die Erfahrung, wie praktisch Mathematik im Alltag sein kann. Hier wäre ein Umdenken nötig: Die Lernorientierung sollte im Mittelpunkt stehen.

VI. Junge Menschen besitzen nämlich eine bemerkenswerte Neugier und teilen eine intensive Freude am Lernen. Man muss sie nur dafür öffnen. Wer diese verborgene Kraft nutzt, wird mit einer ungewohnten Aufmerksamkeit belohnt. Aus dem oft stumpfsinnigen Büffeln wird ein ehrlicher Lernprozess, getrieben vom eigenen Interesse der Schüler. Inzwischen setzen sich viele engagierte Lehrer für ein solches Umdenken ein, denn die veränderte Lernhaltung wirkt sich auch spürbar auf das gegenseitige Miteinander aus. Schüler beteiligen sich rege, überhören schon mal den Pausengong, und es gibt weniger Autoritätsprobleme.

1) verlangen das Umdenken beim Thema Büffeln.
2) hören oft die Pausenklingel nicht, wenn der Unterricht besonders rege und spannend ist.
3) sind leider nicht neugierig und zeigen wenig Freude am Lernprozess.
4) beteiligen sich uninteressiert am Unterricht der Lehrer mit der veränderten Lernhaltung.

61
Задание 40 № 1360

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die professionellen Spaßmacher...


Lachen gegen den Schmerz

I. Leise Stimmen, unruhige Kinder, nervöse Mütter — in der Wartehalle der Lübecker Klinik für Kinder- und Jugendmedizin herrscht die typische Stimmung eines Krankenhauses. Doch plötzlich ertönt eine Trompete. Zwei Clowns mit großen roten Nasen, farbenfrohen Hosen, Papagei und Blumen am Hut stolpern tollpatschig zwischen den Kindern umher. Sie spielen Fußball — nur verwechseln sie dabei ständig ihre Füße mit den Händen. Die Kinder fangen an zu lachen und vergessen eine Zeit lang die Welt der Untersuchungen und Behandlungen.

II. Seit zwei Jahren bringen die professionellen Spaßmacher jeden Montag die kleinen Patienten zum Lachen. Dank des Vereins „Klinik-Clowns Lübeck“. Und dank Sabine Hofmann, die den Verein im Januar 2006 mitgegründet hat. Die 44-Jährige, selbst Mutter zweier Kinder, hatte von Freunden von der Idee gehört, kleine Patienten vom Krankenhausalltag abzulenken. Lachen als Therapie wird in den USA bereits seit 1985 eingesetzt. „Eigentlich wollte ich nur Mitglied werden“, erinnert sich die gebürtige Münchnerin. Doch in ihrem Wohnort Lübeck gab es keinen solchen Verein. Also kümmerte sie sich darum und ergriff selbst die Initiative.

III. „Das war gar nicht so einfach. Mit den Formalitäten von Vereinen hatte ich vorher noch nie etwas zu tun“, erzählt Hofmann. Die Vereinsvorsitzende war sehr überzeugend: Sie begeisterte den ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Björn Engholm für die Schirmherrschaft und gewann das Krankenhauspersonal als Mitglieder.

IV. „Die Unterstützung durchs Personal ist ein großes Glück, denn sie erlaubt uns, alle Spenden direkt für das Engagement der Clowns aufzuwenden und praktisch kein Geld für die Verwaltungsarbeit ausgeben zu müssen“, erzählt Hofmann. Das Sammeln von Spenden hat sie sich zur Hauptaufgabe gemacht. „Pro Jahr benötigen wir 20 000 Euro für die Auftritte, ... die Clowns arbeiten nicht ehrenamtlich. Sollen sie auch nicht. Uns ist wichtig, dass das Profis sind, die regelmäßig für uns arbeiten können.“

V. „Ich bin in meiner Freizeit immer für die Spender zu sprechen. Denn ohne sie geht nichts“, sagt Hofmann. „Wie Clowns und Klinikpersonal zusammenarbeiten, wird auf den Stationen deutlich. Kurz informieren die Schwestern die Spaßmacher über Namen, Alter und Gesundheitszustand der Kinder. Dann klopfen die Clowns an die erste Zimmertür. „Hallo Daniel, hallo Niels. Dürfen wir hereinkommen?“ Die Jungen nicken noch etwas schüchtern. Doch als zwei Gummibälle plötzlich in ihre Hände gezaubert werden, fangen sie an zu kichern. Es muss nicht immer ein lautes Lachen sein. Schon ein Schmunzeln reicht.

1) haben den Verein „Klinik-Clowns Lübeck“ mitbegründet.
2) erscheinen immer montags im Krankenhaus und lenken die kleinen Kranken von ihren Leiden ab.
3) machen ihre Arbeit ohne Belohnung.
4) spielen in der Freizeit gern und mit Erfolg Fußball.

62
Задание 41 № 1361

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das gesammelte Geld...


Lachen gegen den Schmerz

I. Leise Stimmen, unruhige Kinder, nervöse Mütter — in der Wartehalle der Lübecker Klinik für Kinder- und Jugendmedizin herrscht die typische Stimmung eines Krankenhauses. Doch plötzlich ertönt eine Trompete. Zwei Clowns mit großen roten Nasen, farbenfrohen Hosen, Papagei und Blumen am Hut stolpern tollpatschig zwischen den Kindern umher. Sie spielen Fußball — nur verwechseln sie dabei ständig ihre Füße mit den Händen. Die Kinder fangen an zu lachen und vergessen eine Zeit lang die Welt der Untersuchungen und Behandlungen.

II. Seit zwei Jahren bringen die professionellen Spaßmacher jeden Montag die kleinen Patienten zum Lachen. Dank des Vereins „Klinik-Clowns Lübeck“. Und dank Sabine Hofmann, die den Verein im Januar 2006 mitgegründet hat. Die 44-Jährige, selbst Mutter zweier Kinder, hatte von Freunden von der Idee gehört, kleine Patienten vom Krankenhausalltag abzulenken. Lachen als Therapie wird in den USA bereits seit 1985 eingesetzt. „Eigentlich wollte ich nur Mitglied werden“, erinnert sich die gebürtige Münchnerin. Doch in ihrem Wohnort Lübeck gab es keinen solchen Verein. Also kümmerte sie sich darum und ergriff selbst die Initiative.

III. „Das war gar nicht so einfach. Mit den Formalitäten von Vereinen hatte ich vorher noch nie etwas zu tun“, erzählt Hofmann. Die Vereinsvorsitzende war sehr überzeugend: Sie begeisterte den ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Björn Engholm für die Schirmherrschaft und gewann das Krankenhauspersonal als Mitglieder.

IV. „Die Unterstützung durchs Personal ist ein großes Glück, denn sie erlaubt uns, alle Spenden direkt für das Engagement der Clowns aufzuwenden und praktisch kein Geld für die Verwaltungsarbeit ausgeben zu müssen“, erzählt Hofmann. Das Sammeln von Spenden hat sie sich zur Hauptaufgabe gemacht. „Pro Jahr benötigen wir 20 000 Euro für die Auftritte, ... die Clowns arbeiten nicht ehrenamtlich. Sollen sie auch nicht. Uns ist wichtig, dass das Profis sind, die regelmäßig für uns arbeiten können.“

V. „Ich bin in meiner Freizeit immer für die Spender zu sprechen. Denn ohne sie geht nichts“, sagt Hofmann. „Wie Clowns und Klinikpersonal zusammenarbeiten, wird auf den Stationen deutlich. Kurz informieren die Schwestern die Spaßmacher über Namen, Alter und Gesundheitszustand der Kinder. Dann klopfen die Clowns an die erste Zimmertür. „Hallo Daniel, hallo Niels. Dürfen wir hereinkommen?“ Die Jungen nicken noch etwas schüchtern. Doch als zwei Gummibälle plötzlich in ihre Hände gezaubert werden, fangen sie an zu kichern. Es muss nicht immer ein lautes Lachen sein. Schon ein Schmunzeln reicht.

1) ermöglicht es, Berufskünstler zum Auftritt vor den kranken Kindern einzuladen.
2) bedeutet materielle Hilfe für das Personal des Krankenhauses.
3) wird auch für die Lösung sozialer Probleme in Schleswig-Holstein gut gebraucht.
4) stammt hauptsächlich von den Vereinsmitgliedern.

63
Задание 42 № 1362

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Wenn Daniel und Niels die Gummibälle fangen, beginnen sie...


Lachen gegen den Schmerz

I. Leise Stimmen, unruhige Kinder, nervöse Mütter — in der Wartehalle der Lübecker Klinik für Kinder- und Jugendmedizin herrscht die typische Stimmung eines Krankenhauses. Doch plötzlich ertönt eine Trompete. Zwei Clowns mit großen roten Nasen, farbenfrohen Hosen, Papagei und Blumen am Hut stolpern tollpatschig zwischen den Kindern umher. Sie spielen Fußball — nur verwechseln sie dabei ständig ihre Füße mit den Händen. Die Kinder fangen an zu lachen und vergessen eine Zeit lang die Welt der Untersuchungen und Behandlungen.

II. Seit zwei Jahren bringen die professionellen Spaßmacher jeden Montag die kleinen Patienten zum Lachen. Dank des Vereins „Klinik-Clowns Lübeck“. Und dank Sabine Hofmann, die den Verein im Januar 2006 mitgegründet hat. Die 44-Jährige, selbst Mutter zweier Kinder, hatte von Freunden von der Idee gehört, kleine Patienten vom Krankenhausalltag abzulenken. Lachen als Therapie wird in den USA bereits seit 1985 eingesetzt. „Eigentlich wollte ich nur Mitglied werden“, erinnert sich die gebürtige Münchnerin. Doch in ihrem Wohnort Lübeck gab es keinen solchen Verein. Also kümmerte sie sich darum und ergriff selbst die Initiative.

III. „Das war gar nicht so einfach. Mit den Formalitäten von Vereinen hatte ich vorher noch nie etwas zu tun“, erzählt Hofmann. Die Vereinsvorsitzende war sehr überzeugend: Sie begeisterte den ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Björn Engholm für die Schirmherrschaft und gewann das Krankenhauspersonal als Mitglieder.

IV. „Die Unterstützung durchs Personal ist ein großes Glück, denn sie erlaubt uns, alle Spenden direkt für das Engagement der Clowns aufzuwenden und praktisch kein Geld für die Verwaltungsarbeit ausgeben zu müssen“, erzählt Hofmann. Das Sammeln von Spenden hat sie sich zur Hauptaufgabe gemacht. „Pro Jahr benötigen wir 20 000 Euro für die Auftritte, ... die Clowns arbeiten nicht ehrenamtlich. Sollen sie auch nicht. Uns ist wichtig, dass das Profis sind, die regelmäßig für uns arbeiten können.“

V. „Ich bin in meiner Freizeit immer für die Spender zu sprechen. Denn ohne sie geht nichts“, sagt Hofmann. „Wie Clowns und Klinikpersonal zusammenarbeiten, wird auf den Stationen deutlich. Kurz informieren die Schwestern die Spaßmacher über Namen, Alter und Gesundheitszustand der Kinder. Dann klopfen die Clowns an die erste Zimmertür. „Hallo Daniel, hallo Niels. Dürfen wir hereinkommen?“ Die Jungen nicken noch etwas schüchtern. Doch als zwei Gummibälle plötzlich in ihre Hände gezaubert werden, fangen sie an zu kichern. Es muss nicht immer ein lautes Lachen sein. Schon ein Schmunzeln reicht.

1) laut zu lachen und unruhig zu werden.
2) plötzlich zu weinen.
3) nach der anfänglichen Scheu leise zu lachen.
4) so zu zaubern, wie es die Clowns tun.

64
Задание 40 № 1420

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Deutschen...


Seriengriller

I. Deutsche Grillpartys sind einzigartig. Das Wort "Barbecue" ist wohl vom mexikanisch-spanischen "barbocoa" abgeleitet, was "heilige Feuerstätte" bedeutet. Die Amerikaner übernahmen das Grillen zuerst und machten es zu einem Teil des glücklichen Lebens: ein Haus, ein Auto, eine Frau, zwei rotbäckige Kinder und ein Grill im Garten.

II. In Deutschland hat man erst später angefangen, draußen zu grillen. Aber in den Fünfzigerjahren wurde es bald zum Volkssport. Heute gelten die Deutschen als fleißigste "Griller" in ganz Europa. Natürlich braten auch andere Völker ab und zu ein Stück Fleisch über dem Feuer. Aber sie folgen keinem Ritual wie die Deutschen, für die der Grill eine wirklich "heilige Feuerstätte" ist.

III. Der deutsche Grillabend ist eines der wichtigsten Erlebnisse im Kreis der Familie oder der Freunde. Beim Grillen empfinden die deutschen Männerein eigenartiges Gefühl: Der deutsche Büroangestellte, der den ganzen Tag von seinem Haus weg ist, hat nun die Herrschaft über seinen Grund und Boden.

IV. Wenn man an einem Sommerabend eine Straße in einer deutschen Vorstadt entlanggeht, erinnert man sich daran, dass Grillen eine Erfindung der Steinzeit ist. Das Tier zu jagen (also Würstchen und Steaks im Supermarkt zu kaufen), ein Feuer zu machen und sich darum zu kümmern, ist absolute Männersache. Für junge, frisch verheiratete Männerist der Grillabend mit den Schwiegereltern eine Prüfung. Denn die Männer müssen demonstrieren, dass sie mit dieser wichtigen Aufgabe zurechtkommen.

V. Deutsche Männer können stundenlang über die richtige Wahl des Fleisches, über die richtige Marinade, den Einfluss von Rauch, die richtige Ausrüstung, den Umgang mit Aluminiumfolie und so weiter diskutieren. Was muss man nicht alles lernen und wissen! Kein Wunder, ... deutsche Mänoer das Grillen zu einer moderneo Wissenschaft gemacht haben.

VI. Das Glillen wird in Deutschland vom Gesetz geregelt. Das Landgericht in München hat zum Beispiel festgelegt, dass Nachbarn nicht dagegen klagen dürfen, wenn der Rauch und der Geruch von Fleisch sie stört. Denn Grillen gehört zum deutschen Sommer. Man darf an 26 Abenden im Laufe von vier Monaten grillen. Das Stu ttgarter Landgericht war hier strenger — nur drei Grillabende pro Jahr sind erlaubt, und diese· dürften nicht länger als zwei Stunden dauern. Ein Bonner Gericht besteht darauf, dass man die Nachbarn mindestens 48 Stunden im Voraus informieren muss. Seltsam? Eigentlich nicht, nur typisch deutsch.

1) grillen erst seit einem Jahrzehnt.
2) grillen nicht so gernwie die Amerikaner.
3) grillen viel seltener als andere Europäer.
4) schreiben dem Grillen eine besondere Bedeutung zu.

65
Задание 41 № 1421

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Grillen ist den deutschen Männern wichtig, weil...


Seriengriller

I. Deutsche Grillpartys sind einzigartig. Das Wort "Barbecue" ist wohl vom mexikanisch-spanischen "barbocoa" abgeleitet, was "heilige Feuerstätte" bedeutet. Die Amerikaner übernahmen das Grillen zuerst und machten es zu einem Teil des glücklichen Lebens: ein Haus, ein Auto, eine Frau, zwei rotbäckige Kinder und ein Grill im Garten.

II. In Deutschland hat man erst später angefangen, draußen zu grillen. Aber in den Fünfzigerjahren wurde es bald zum Volkssport. Heute gelten die Deutschen als fleißigste "Griller" in ganz Europa. Natürlich braten auch andere Völker ab und zu ein Stück Fleisch über dem Feuer. Aber sie folgen keinem Ritual wie die Deutschen, für die der Grill eine wirklich "heilige Feuerstätte" ist.

III. Der deutsche Grillabend ist eines der wichtigsten Erlebnisse im Kreis der Familie oder der Freunde. Beim Grillen empfinden die deutschen Männerein eigenartiges Gefühl: Der deutsche Büroangestellte, der den ganzen Tag von seinem Haus weg ist, hat nun die Herrschaft über seinen Grund und Boden.

IV. Wenn man an einem Sommerabend eine Straße in einer deutschen Vorstadt entlanggeht, erinnert man sich daran, dass Grillen eine Erfindung der Steinzeit ist. Das Tier zu jagen (also Würstchen und Steaks im Supermarkt zu kaufen), ein Feuer zu machen und sich darum zu kümmern, ist absolute Männersache. Für junge, frisch verheiratete Männerist der Grillabend mit den Schwiegereltern eine Prüfung. Denn die Männer müssen demonstrieren, dass sie mit dieser wichtigen Aufgabe zurechtkommen.

V. Deutsche Männer können stundenlang über die richtige Wahl des Fleisches, über die richtige Marinade, den Einfluss von Rauch, die richtige Ausrüstung, den Umgang mit Aluminiumfolie und so weiter diskutieren. Was muss man nicht alles lernen und wissen! Kein Wunder, ... deutsche Mänoer das Grillen zu einer moderneo Wissenschaft gemacht haben.

VI. Das Glillen wird in Deutschland vom Gesetz geregelt. Das Landgericht in München hat zum Beispiel festgelegt, dass Nachbarn nicht dagegen klagen dürfen, wenn der Rauch und der Geruch von Fleisch sie stört. Denn Grillen gehört zum deutschen Sommer. Man darf an 26 Abenden im Laufe von vier Monaten grillen. Das Stu ttgarter Landgericht war hier strenger — nur drei Grillabende pro Jahr sind erlaubt, und diese· dürften nicht länger als zwei Stunden dauern. Ein Bonner Gericht besteht darauf, dass man die Nachbarn mindestens 48 Stunden im Voraus informieren muss. Seltsam? Eigentlich nicht, nur typisch deutsch.

1) es eine schwere Arbeit ist.
2) sie endlich abnehmen können.
3) sie den ganzen Tag unterwegs sind.
4) sie in diesem Moment die wichtigsten Personen im Haus sind.

66
Задание 42 № 1422

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Grillen erinnert uns an die Steinzeit, weil...


Seriengriller

I. Deutsche Grillpartys sind einzigartig. Das Wort "Barbecue" ist wohl vom mexikanisch-spanischen "barbocoa" abgeleitet, was "heilige Feuerstätte" bedeutet. Die Amerikaner übernahmen das Grillen zuerst und machten es zu einem Teil des glücklichen Lebens: ein Haus, ein Auto, eine Frau, zwei rotbäckige Kinder und ein Grill im Garten.

II. In Deutschland hat man erst später angefangen, draußen zu grillen. Aber in den Fünfzigerjahren wurde es bald zum Volkssport. Heute gelten die Deutschen als fleißigste "Griller" in ganz Europa. Natürlich braten auch andere Völker ab und zu ein Stück Fleisch über dem Feuer. Aber sie folgen keinem Ritual wie die Deutschen, für die der Grill eine wirklich "heilige Feuerstätte" ist.

III. Der deutsche Grillabend ist eines der wichtigsten Erlebnisse im Kreis der Familie oder der Freunde. Beim Grillen empfinden die deutschen Männerein eigenartiges Gefühl: Der deutsche Büroangestellte, der den ganzen Tag von seinem Haus weg ist, hat nun die Herrschaft über seinen Grund und Boden.

IV. Wenn man an einem Sommerabend eine Straße in einer deutschen Vorstadt entlanggeht, erinnert man sich daran, dass Grillen eine Erfindung der Steinzeit ist. Das Tier zu jagen (also Würstchen und Steaks im Supermarkt zu kaufen), ein Feuer zu machen und sich darum zu kümmern, ist absolute Männersache. Für junge, frisch verheiratete Männerist der Grillabend mit den Schwiegereltern eine Prüfung. Denn die Männer müssen demonstrieren, dass sie mit dieser wichtigen Aufgabe zurechtkommen.

V. Deutsche Männer können stundenlang über die richtige Wahl des Fleisches, über die richtige Marinade, den Einfluss von Rauch, die richtige Ausrüstung, den Umgang mit Aluminiumfolie und so weiter diskutieren. Was muss man nicht alles lernen und wissen! Kein Wunder, ... deutsche Mänoer das Grillen zu einer moderneo Wissenschaft gemacht haben.

VI. Das Glillen wird in Deutschland vom Gesetz geregelt. Das Landgericht in München hat zum Beispiel festgelegt, dass Nachbarn nicht dagegen klagen dürfen, wenn der Rauch und der Geruch von Fleisch sie stört. Denn Grillen gehört zum deutschen Sommer. Man darf an 26 Abenden im Laufe von vier Monaten grillen. Das Stu ttgarter Landgericht war hier strenger — nur drei Grillabende pro Jahr sind erlaubt, und diese· dürften nicht länger als zwei Stunden dauern. Ein Bonner Gericht besteht darauf, dass man die Nachbarn mindestens 48 Stunden im Voraus informieren muss. Seltsam? Eigentlich nicht, nur typisch deutsch.

1) man draußen sitzen muss.
2) Frauen ein Feuer machen.
3) dabei nur Frauen sein dürfen.
4) für das Fleisch und Feuer Männer verantwortlich sind.

67
Задание 43 № 1423

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Gesetz bestimmt in Deutschland, ...


Seriengriller

I. Deutsche Grillpartys sind einzigartig. Das Wort "Barbecue" ist wohl vom mexikanisch-spanischen "barbocoa" abgeleitet, was "heilige Feuerstätte" bedeutet. Die Amerikaner übernahmen das Grillen zuerst und machten es zu einem Teil des glücklichen Lebens: ein Haus, ein Auto, eine Frau, zwei rotbäckige Kinder und ein Grill im Garten.

II. In Deutschland hat man erst später angefangen, draußen zu grillen. Aber in den Fünfzigerjahren wurde es bald zum Volkssport. Heute gelten die Deutschen als fleißigste "Griller" in ganz Europa. Natürlich braten auch andere Völker ab und zu ein Stück Fleisch über dem Feuer. Aber sie folgen keinem Ritual wie die Deutschen, für die der Grill eine wirklich "heilige Feuerstätte" ist.

III. Der deutsche Grillabend ist eines der wichtigsten Erlebnisse im Kreis der Familie oder der Freunde. Beim Grillen empfinden die deutschen Männerein eigenartiges Gefühl: Der deutsche Büroangestellte, der den ganzen Tag von seinem Haus weg ist, hat nun die Herrschaft über seinen Grund und Boden.

IV. Wenn man an einem Sommerabend eine Straße in einer deutschen Vorstadt entlanggeht, erinnert man sich daran, dass Grillen eine Erfindung der Steinzeit ist. Das Tier zu jagen (also Würstchen und Steaks im Supermarkt zu kaufen), ein Feuer zu machen und sich darum zu kümmern, ist absolute Männersache. Für junge, frisch verheiratete Männerist der Grillabend mit den Schwiegereltern eine Prüfung. Denn die Männer müssen demonstrieren, dass sie mit dieser wichtigen Aufgabe zurechtkommen.

V. Deutsche Männer können stundenlang über die richtige Wahl des Fleisches, über die richtige Marinade, den Einfluss von Rauch, die richtige Ausrüstung, den Umgang mit Aluminiumfolie und so weiter diskutieren. Was muss man nicht alles lernen und wissen! Kein Wunder, ... deutsche Mänoer das Grillen zu einer moderneo Wissenschaft gemacht haben.

VI. Das Glillen wird in Deutschland vom Gesetz geregelt. Das Landgericht in München hat zum Beispiel festgelegt, dass Nachbarn nicht dagegen klagen dürfen, wenn der Rauch und der Geruch von Fleisch sie stört. Denn Grillen gehört zum deutschen Sommer. Man darf an 26 Abenden im Laufe von vier Monaten grillen. Das Stu ttgarter Landgericht war hier strenger — nur drei Grillabende pro Jahr sind erlaubt, und diese· dürften nicht länger als zwei Stunden dauern. Ein Bonner Gericht besteht darauf, dass man die Nachbarn mindestens 48 Stunden im Voraus informieren muss. Seltsam? Eigentlich nicht, nur typisch deutsch.

1) wie viele Gäste man zum Grillen einladen darf.
2) wie oft und wie lange man grillen darf.
3) welche Fleischsorten man braten darf.
4) ob man die Nachbarn zum Grillen einladen darf.

68
Задание 40 № 1480

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die meisten Deutschen fahren Rad, wenn...


Radfahren in Deutschland

I. Die Deutschen lieben ihre Autos, dafür sind sie weltweit bekannt. Da überrascht es, dass sie gleichzeitig zu den fl eißigsten Fahrradfahrern Europas zählen. 80 Prozent der Deutschen besitzen ein Fahrrad und benutzen es hauptsächlich auf Strecken unter fünf Kilometern. Sie legen damit neun Prozent aller Wege zurück, bis 2012 sollen es elf Prozent sein. Dazu sollen Autofahrer motiviert werden, auf Streckenbis zu fünf Kilometern statt Auto Rad zu fahren. Um den Radverkehr zu fördern und diese Ziele zu erreichen, hat die Bundesregierung die finanziellen Mittel dafür auf 80 Millionen Euro verdoppelt.

II. Das Radfahren ist von Region zu Region unterschiedlich. Vor allem im Norden wird relativ viel geradelt. Die deutsche Fahrradhauptstadt iSt Münster, dort erledigen die Menschen 30 Prozent ihrer Wege mit dem Rad.

III. Um Menschen zum Radfahren zu bewegen, muss nicht nur die Infrastruktur gut sein. Man muss die Menschen aufklären, also Öffentlichkeitsarbeit leisten. Viele Leute brauchen einfach einen Anstoß, um auf das Rad umzusteigen. Eine Aktion wie Mit dem Rad zur Arbeit kann so ein Anstoß sein. Wer daran teilnimmt, verpflichtet sich, an 20 Tagen des Sorrimers mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Sogar die Deutsche Bundesbank ist dabei.

IV. Dass ein Bankangestellter mit dem Rad zur Arbeit fährt, ist vielleicht in London ungewöhnlich. In Deutschland ist es fast normal. Das war nicht immer so. Das Image des Fahrrads hat sich seit Ende der Siebzigerjahre positiv verändert ... die Deutschen begannen, sich um die Umwelt zu kümmern, verlor das Rad sein Anne-Leute-Image. In den Neunzigetjahren kam der Gesundheitsaspekt hinzu: Wer tagsüber neun Kilometer Fahrrad fährt, muss abends nicht ins Fitness-Studio. Am wichtigsten ist Radfahrern allerdings ihre hohe Flexibilität.

V. 2001 hat die Deutsche Bahn in München den Dienst Call a Bike eingeführt. Man konnte ein Fahrrad leihen und nach der Benutzung einfach an einer beliebigen Kreuzung in der Innenstadt abstellen. Da waren viele skeptisch. Mittlerweile steht der Service den Kunden in sieben Städten zur Verfügung. Allein in Berlin sind 1650 solche Fahrräder in der Innenstadt verteilt. Wer eines leihen möchte und in der Nähe keins findet, kann im Internet oder per Telefon erfahren, wo das nächste Fahrrad steht. Durch einen Anruf wird das Fahrrad entriegelt und kostet acht Cent pro Minute, neun Euro pro Tag.

1) sie um die Welt reisen.
2) ihre Autos kaputt sind.
3) sie elf KiLometer zurücklegen müssen.
4) sie kleine Strecken hinter sich bringen müssen.

69
Задание 41 № 1481

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Am meisten fährt man Rad...


Radfahren in Deutschland

I. Die Deutschen lieben ihre Autos, dafür sind sie weltweit bekannt. Da überrascht es, dass sie gleichzeitig zu den fl eißigsten Fahrradfahrern Europas zählen. 80 Prozent der Deutschen besitzen ein Fahrrad und benutzen es hauptsächlich auf Strecken unter fünf Kilometern. Sie legen damit neun Prozent aller Wege zurück, bis 2012 sollen es elf Prozent sein. Dazu sollen Autofahrer motiviert werden, auf Streckenbis zu fünf Kilometern statt Auto Rad zu fahren. Um den Radverkehr zu fördern und diese Ziele zu erreichen, hat die Bundesregierung die finanziellen Mittel dafür auf 80 Millionen Euro verdoppelt.

II. Das Radfahren ist von Region zu Region unterschiedlich. Vor allem im Norden wird relativ viel geradelt. Die deutsche Fahrradhauptstadt iSt Münster, dort erledigen die Menschen 30 Prozent ihrer Wege mit dem Rad.

III. Um Menschen zum Radfahren zu bewegen, muss nicht nur die Infrastruktur gut sein. Man muss die Menschen aufklären, also Öffentlichkeitsarbeit leisten. Viele Leute brauchen einfach einen Anstoß, um auf das Rad umzusteigen. Eine Aktion wie Mit dem Rad zur Arbeit kann so ein Anstoß sein. Wer daran teilnimmt, verpflichtet sich, an 20 Tagen des Sorrimers mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Sogar die Deutsche Bundesbank ist dabei.

IV. Dass ein Bankangestellter mit dem Rad zur Arbeit fährt, ist vielleicht in London ungewöhnlich. In Deutschland ist es fast normal. Das war nicht immer so. Das Image des Fahrrads hat sich seit Ende der Siebzigerjahre positiv verändert ... die Deutschen begannen, sich um die Umwelt zu kümmern, verlor das Rad sein Anne-Leute-Image. In den Neunzigetjahren kam der Gesundheitsaspekt hinzu: Wer tagsüber neun Kilometer Fahrrad fährt, muss abends nicht ins Fitness-Studio. Am wichtigsten ist Radfahrern allerdings ihre hohe Flexibilität.

V. 2001 hat die Deutsche Bahn in München den Dienst Call a Bike eingeführt. Man konnte ein Fahrrad leihen und nach der Benutzung einfach an einer beliebigen Kreuzung in der Innenstadt abstellen. Da waren viele skeptisch. Mittlerweile steht der Service den Kunden in sieben Städten zur Verfügung. Allein in Berlin sind 1650 solche Fahrräder in der Innenstadt verteilt. Wer eines leihen möchte und in der Nähe keins findet, kann im Internet oder per Telefon erfahren, wo das nächste Fahrrad steht. Durch einen Anruf wird das Fahrrad entriegelt und kostet acht Cent pro Minute, neun Euro pro Tag.

1) in der Stadt Münster.
2) im Süden Deutschlands.
3) in der Hauptstadt ßerlin.
4) in verschiedenen Regionen Deutschlands.

70
Задание 42 № 1482

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Damit die Menschen motiviert sind, Rad zu fahren, ...


Radfahren in Deutschland

I. Die Deutschen lieben ihre Autos, dafür sind sie weltweit bekannt. Da überrascht es, dass sie gleichzeitig zu den fl eißigsten Fahrradfahrern Europas zählen. 80 Prozent der Deutschen besitzen ein Fahrrad und benutzen es hauptsächlich auf Strecken unter fünf Kilometern. Sie legen damit neun Prozent aller Wege zurück, bis 2012 sollen es elf Prozent sein. Dazu sollen Autofahrer motiviert werden, auf Streckenbis zu fünf Kilometern statt Auto Rad zu fahren. Um den Radverkehr zu fördern und diese Ziele zu erreichen, hat die Bundesregierung die finanziellen Mittel dafür auf 80 Millionen Euro verdoppelt.

II. Das Radfahren ist von Region zu Region unterschiedlich. Vor allem im Norden wird relativ viel geradelt. Die deutsche Fahrradhauptstadt iSt Münster, dort erledigen die Menschen 30 Prozent ihrer Wege mit dem Rad.

III. Um Menschen zum Radfahren zu bewegen, muss nicht nur die Infrastruktur gut sein. Man muss die Menschen aufklären, also Öffentlichkeitsarbeit leisten. Viele Leute brauchen einfach einen Anstoß, um auf das Rad umzusteigen. Eine Aktion wie Mit dem Rad zur Arbeit kann so ein Anstoß sein. Wer daran teilnimmt, verpflichtet sich, an 20 Tagen des Sorrimers mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Sogar die Deutsche Bundesbank ist dabei.

IV. Dass ein Bankangestellter mit dem Rad zur Arbeit fährt, ist vielleicht in London ungewöhnlich. In Deutschland ist es fast normal. Das war nicht immer so. Das Image des Fahrrads hat sich seit Ende der Siebzigerjahre positiv verändert ... die Deutschen begannen, sich um die Umwelt zu kümmern, verlor das Rad sein Anne-Leute-Image. In den Neunzigetjahren kam der Gesundheitsaspekt hinzu: Wer tagsüber neun Kilometer Fahrrad fährt, muss abends nicht ins Fitness-Studio. Am wichtigsten ist Radfahrern allerdings ihre hohe Flexibilität.

V. 2001 hat die Deutsche Bahn in München den Dienst Call a Bike eingeführt. Man konnte ein Fahrrad leihen und nach der Benutzung einfach an einer beliebigen Kreuzung in der Innenstadt abstellen. Da waren viele skeptisch. Mittlerweile steht der Service den Kunden in sieben Städten zur Verfügung. Allein in Berlin sind 1650 solche Fahrräder in der Innenstadt verteilt. Wer eines leihen möchte und in der Nähe keins findet, kann im Internet oder per Telefon erfahren, wo das nächste Fahrrad steht. Durch einen Anruf wird das Fahrrad entriegelt und kostet acht Cent pro Minute, neun Euro pro Tag.

1) kann man sie dafür belohnen.
2) muss man ihnen das Radfahren beibringen.
3) muss man kein Geld in die Infrastruktur investieren.
4) muss man sie über die Vorteile des Radfahrens informieren.

71
Задание 43 № 1483

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Autor meint, dass das Radfahren...


Radfahren in Deutschland

I. Die Deutschen lieben ihre Autos, dafür sind sie weltweit bekannt. Da überrascht es, dass sie gleichzeitig zu den fl eißigsten Fahrradfahrern Europas zählen. 80 Prozent der Deutschen besitzen ein Fahrrad und benutzen es hauptsächlich auf Strecken unter fünf Kilometern. Sie legen damit neun Prozent aller Wege zurück, bis 2012 sollen es elf Prozent sein. Dazu sollen Autofahrer motiviert werden, auf Streckenbis zu fünf Kilometern statt Auto Rad zu fahren. Um den Radverkehr zu fördern und diese Ziele zu erreichen, hat die Bundesregierung die finanziellen Mittel dafür auf 80 Millionen Euro verdoppelt.

II. Das Radfahren ist von Region zu Region unterschiedlich. Vor allem im Norden wird relativ viel geradelt. Die deutsche Fahrradhauptstadt iSt Münster, dort erledigen die Menschen 30 Prozent ihrer Wege mit dem Rad.

III. Um Menschen zum Radfahren zu bewegen, muss nicht nur die Infrastruktur gut sein. Man muss die Menschen aufklären, also Öffentlichkeitsarbeit leisten. Viele Leute brauchen einfach einen Anstoß, um auf das Rad umzusteigen. Eine Aktion wie Mit dem Rad zur Arbeit kann so ein Anstoß sein. Wer daran teilnimmt, verpflichtet sich, an 20 Tagen des Sorrimers mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Sogar die Deutsche Bundesbank ist dabei.

IV. Dass ein Bankangestellter mit dem Rad zur Arbeit fährt, ist vielleicht in London ungewöhnlich. In Deutschland ist es fast normal. Das war nicht immer so. Das Image des Fahrrads hat sich seit Ende der Siebzigerjahre positiv verändert ... die Deutschen begannen, sich um die Umwelt zu kümmern, verlor das Rad sein Anne-Leute-Image. In den Neunzigetjahren kam der Gesundheitsaspekt hinzu: Wer tagsüber neun Kilometer Fahrrad fährt, muss abends nicht ins Fitness-Studio. Am wichtigsten ist Radfahrern allerdings ihre hohe Flexibilität.

V. 2001 hat die Deutsche Bahn in München den Dienst Call a Bike eingeführt. Man konnte ein Fahrrad leihen und nach der Benutzung einfach an einer beliebigen Kreuzung in der Innenstadt abstellen. Da waren viele skeptisch. Mittlerweile steht der Service den Kunden in sieben Städten zur Verfügung. Allein in Berlin sind 1650 solche Fahrräder in der Innenstadt verteilt. Wer eines leihen möchte und in der Nähe keins findet, kann im Internet oder per Telefon erfahren, wo das nächste Fahrrad steht. Durch einen Anruf wird das Fahrrad entriegelt und kostet acht Cent pro Minute, neun Euro pro Tag.

1) Fitnessgeräte ersetzt.
2) das Tempo des Lebens erhöht.
3) das Image eines Menschen verbessert.
4) den Arbeitsplatz schneller erreichen hilft.

72
Задание 40 № 1540

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Bundeskanzler Gerhard Sehröder...


Die Liebe zur Currywurst

I. Berlin liebt die Currywurst. Es hat sogar ein Museum für die Wurst mit Soße eröffnet. Das Museum will 350.000 Besucher im Jahr anziehen. Die Organisatoren des Museums wollen die Touristen davon überzeugen, ... die Currywurst etwas Feines ist. Aber wie macht man aus einem Schweinewürstchen etwas Besonderes?

II. Die Currywurst hat ihre Anhänger. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Sehröder war früher mit einer strengen Vegetarierin verheiratet. Wenn er aber auf dem Weg zur Arbeit war, hat sein Chauffeur irgendwo an einer Bude angehalten, damit der Bundeskanzler eine Currywurst essen konnte. Seine Ehefrau Hillu konnte das ja nicht sehen.

III. Heute hat die Currywurst auf den Straßen Berlins Konkurrenz von den türkischen Dönerkebab-Läden bekommen. So wissen die Bürger, dass sie ihren kleinenHungerauch mit einem Döner stillen können. Man kann sogar fast behaupten, dass Döner gesünder als Currywurst ist. Schließlich gibt es Dönerkebab-Läden, die ein Salatblatt und eine Tomatenscheibe auf das Fleisch legen. Vielleicht will das neue Museum die Currywurst davor retten, dass sie völlig vergessen wird?

IV. Was die Geschichte der Currywurst angeht, so konkurrieren einige deutsche Städte miteinander. Die Berliner Version der Wurstgeschichte geht so. In der zerstörten Stadt nach dem Krieg mussten die Frauen die Trümmer wegräumen und genug verdienen, um ihre Familien zu ernähren. In den Jahren nach dem Krieg entwickelte sich eine ziemlich außergewöhnliche Generationvon Unternehmerinnen. Eine von ihnen war Herta Heuwer, die 1949 eine Wurstbude am Stuttgarter Platz eröffnete. Da dieser Platz im britisch besetzten Teil Westberlins lag, brachten ihr britische Soldaten die Ingredienten für ihre Currywurst-Mischung: Tomatenmark, Currypulver, Worcestersoße und eine angeblich geheime Zutat. Das alles wurde in einem großen Topf vermischt und gerührt.

V. Bis zum Jahr 1959 hatte die Soße für die Currywurst eine derartige Beliebtheit erreicht, dass sie unter dem Namen "Chillup" patentiert wurde. Langsam wuchs der Wohlstand der Westberliner und es kam in Mode, am Ende eines Abends eine Currywurst am Ku'damm zu essen. Der Ku'damm war schon damals eine Prachtstraße Berlins. Gewöhnlich traf man sich am Ende des Ku'damms — weit weg von den Designerläden und teuren Cafes — um ein Würstchen zu verzehren und dazu ein Glas Sekt zu trinken. Dort konnte man bekannte Schauspieler, Journalisten und Politiker sehen, für die eine Party nie zu Ende war.

1) hat heimlich Currywurst gegessen.
2) ist dank seiner Ehefrau Vegetarier geworden.
3) hat seiner Ehefrau jeden Tag eine Currywurst mitgebracht.
4) hat zusammen mit seiner Ehefrau oft Currywurst gegessen.

73
Задание 41 № 1541

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Heute wird die Currywurst weniger gegessen, weil...


Die Liebe zur Currywurst

I. Berlin liebt die Currywurst. Es hat sogar ein Museum für die Wurst mit Soße eröffnet. Das Museum will 350.000 Besucher im Jahr anziehen. Die Organisatoren des Museums wollen die Touristen davon überzeugen, ... die Currywurst etwas Feines ist. Aber wie macht man aus einem Schweinewürstchen etwas Besonderes?

II. Die Currywurst hat ihre Anhänger. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Sehröder war früher mit einer strengen Vegetarierin verheiratet. Wenn er aber auf dem Weg zur Arbeit war, hat sein Chauffeur irgendwo an einer Bude angehalten, damit der Bundeskanzler eine Currywurst essen konnte. Seine Ehefrau Hillu konnte das ja nicht sehen.

III. Heute hat die Currywurst auf den Straßen Berlins Konkurrenz von den türkischen Dönerkebab-Läden bekommen. So wissen die Bürger, dass sie ihren kleinenHungerauch mit einem Döner stillen können. Man kann sogar fast behaupten, dass Döner gesünder als Currywurst ist. Schließlich gibt es Dönerkebab-Läden, die ein Salatblatt und eine Tomatenscheibe auf das Fleisch legen. Vielleicht will das neue Museum die Currywurst davor retten, dass sie völlig vergessen wird?

IV. Was die Geschichte der Currywurst angeht, so konkurrieren einige deutsche Städte miteinander. Die Berliner Version der Wurstgeschichte geht so. In der zerstörten Stadt nach dem Krieg mussten die Frauen die Trümmer wegräumen und genug verdienen, um ihre Familien zu ernähren. In den Jahren nach dem Krieg entwickelte sich eine ziemlich außergewöhnliche Generationvon Unternehmerinnen. Eine von ihnen war Herta Heuwer, die 1949 eine Wurstbude am Stuttgarter Platz eröffnete. Da dieser Platz im britisch besetzten Teil Westberlins lag, brachten ihr britische Soldaten die Ingredienten für ihre Currywurst-Mischung: Tomatenmark, Currypulver, Worcestersoße und eine angeblich geheime Zutat. Das alles wurde in einem großen Topf vermischt und gerührt.

V. Bis zum Jahr 1959 hatte die Soße für die Currywurst eine derartige Beliebtheit erreicht, dass sie unter dem Namen "Chillup" patentiert wurde. Langsam wuchs der Wohlstand der Westberliner und es kam in Mode, am Ende eines Abends eine Currywurst am Ku'damm zu essen. Der Ku'damm war schon damals eine Prachtstraße Berlins. Gewöhnlich traf man sich am Ende des Ku'damms — weit weg von den Designerläden und teuren Cafes — um ein Würstchen zu verzehren und dazu ein Glas Sekt zu trinken. Dort konnte man bekannte Schauspieler, Journalisten und Politiker sehen, für die eine Party nie zu Ende war.

1) man sie nur im Museum finden kann.
2) sie ebenso gesund wie ein Döner ist.
3) sie nicht mehr so gut wie früher schmeckt.
4) die Menschen Dönerkebab kennen gelernt haben.

74
Задание 42 № 1542

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Man vermutet, dass...


Die Liebe zur Currywurst

I. Berlin liebt die Currywurst. Es hat sogar ein Museum für die Wurst mit Soße eröffnet. Das Museum will 350.000 Besucher im Jahr anziehen. Die Organisatoren des Museums wollen die Touristen davon überzeugen, ... die Currywurst etwas Feines ist. Aber wie macht man aus einem Schweinewürstchen etwas Besonderes?

II. Die Currywurst hat ihre Anhänger. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Sehröder war früher mit einer strengen Vegetarierin verheiratet. Wenn er aber auf dem Weg zur Arbeit war, hat sein Chauffeur irgendwo an einer Bude angehalten, damit der Bundeskanzler eine Currywurst essen konnte. Seine Ehefrau Hillu konnte das ja nicht sehen.

III. Heute hat die Currywurst auf den Straßen Berlins Konkurrenz von den türkischen Dönerkebab-Läden bekommen. So wissen die Bürger, dass sie ihren kleinenHungerauch mit einem Döner stillen können. Man kann sogar fast behaupten, dass Döner gesünder als Currywurst ist. Schließlich gibt es Dönerkebab-Läden, die ein Salatblatt und eine Tomatenscheibe auf das Fleisch legen. Vielleicht will das neue Museum die Currywurst davor retten, dass sie völlig vergessen wird?

IV. Was die Geschichte der Currywurst angeht, so konkurrieren einige deutsche Städte miteinander. Die Berliner Version der Wurstgeschichte geht so. In der zerstörten Stadt nach dem Krieg mussten die Frauen die Trümmer wegräumen und genug verdienen, um ihre Familien zu ernähren. In den Jahren nach dem Krieg entwickelte sich eine ziemlich außergewöhnliche Generationvon Unternehmerinnen. Eine von ihnen war Herta Heuwer, die 1949 eine Wurstbude am Stuttgarter Platz eröffnete. Da dieser Platz im britisch besetzten Teil Westberlins lag, brachten ihr britische Soldaten die Ingredienten für ihre Currywurst-Mischung: Tomatenmark, Currypulver, Worcestersoße und eine angeblich geheime Zutat. Das alles wurde in einem großen Topf vermischt und gerührt.

V. Bis zum Jahr 1959 hatte die Soße für die Currywurst eine derartige Beliebtheit erreicht, dass sie unter dem Namen "Chillup" patentiert wurde. Langsam wuchs der Wohlstand der Westberliner und es kam in Mode, am Ende eines Abends eine Currywurst am Ku'damm zu essen. Der Ku'damm war schon damals eine Prachtstraße Berlins. Gewöhnlich traf man sich am Ende des Ku'damms — weit weg von den Designerläden und teuren Cafes — um ein Würstchen zu verzehren und dazu ein Glas Sekt zu trinken. Dort konnte man bekannte Schauspieler, Journalisten und Politiker sehen, für die eine Party nie zu Ende war.

1) es die Currywurst schon vor dem Krieg gegeben hat.
2) die Currywurst von einer Frau nach dem Krieg erfunden worden ist.
3) Berliner Frauen die Currywurst während des Krieges erfunden haben.
4) die Currywurst von britischen Soldaten nach Berlin gebracht worden ist.

75
Задание 43 № 1543

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Currywurst...


Die Liebe zur Currywurst

I. Berlin liebt die Currywurst. Es hat sogar ein Museum für die Wurst mit Soße eröffnet. Das Museum will 350.000 Besucher im Jahr anziehen. Die Organisatoren des Museums wollen die Touristen davon überzeugen, ... die Currywurst etwas Feines ist. Aber wie macht man aus einem Schweinewürstchen etwas Besonderes?

II. Die Currywurst hat ihre Anhänger. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Sehröder war früher mit einer strengen Vegetarierin verheiratet. Wenn er aber auf dem Weg zur Arbeit war, hat sein Chauffeur irgendwo an einer Bude angehalten, damit der Bundeskanzler eine Currywurst essen konnte. Seine Ehefrau Hillu konnte das ja nicht sehen.

III. Heute hat die Currywurst auf den Straßen Berlins Konkurrenz von den türkischen Dönerkebab-Läden bekommen. So wissen die Bürger, dass sie ihren kleinenHungerauch mit einem Döner stillen können. Man kann sogar fast behaupten, dass Döner gesünder als Currywurst ist. Schließlich gibt es Dönerkebab-Läden, die ein Salatblatt und eine Tomatenscheibe auf das Fleisch legen. Vielleicht will das neue Museum die Currywurst davor retten, dass sie völlig vergessen wird?

IV. Was die Geschichte der Currywurst angeht, so konkurrieren einige deutsche Städte miteinander. Die Berliner Version der Wurstgeschichte geht so. In der zerstörten Stadt nach dem Krieg mussten die Frauen die Trümmer wegräumen und genug verdienen, um ihre Familien zu ernähren. In den Jahren nach dem Krieg entwickelte sich eine ziemlich außergewöhnliche Generationvon Unternehmerinnen. Eine von ihnen war Herta Heuwer, die 1949 eine Wurstbude am Stuttgarter Platz eröffnete. Da dieser Platz im britisch besetzten Teil Westberlins lag, brachten ihr britische Soldaten die Ingredienten für ihre Currywurst-Mischung: Tomatenmark, Currypulver, Worcestersoße und eine angeblich geheime Zutat. Das alles wurde in einem großen Topf vermischt und gerührt.

V. Bis zum Jahr 1959 hatte die Soße für die Currywurst eine derartige Beliebtheit erreicht, dass sie unter dem Namen "Chillup" patentiert wurde. Langsam wuchs der Wohlstand der Westberliner und es kam in Mode, am Ende eines Abends eine Currywurst am Ku'damm zu essen. Der Ku'damm war schon damals eine Prachtstraße Berlins. Gewöhnlich traf man sich am Ende des Ku'damms — weit weg von den Designerläden und teuren Cafes — um ein Würstchen zu verzehren und dazu ein Glas Sekt zu trinken. Dort konnte man bekannte Schauspieler, Journalisten und Politiker sehen, für die eine Party nie zu Ende war.

1) konnten nur die amerikanischen Soldaten essen.
2) konnte man früher nur in Ostberlin kaufen.
3) musste man früher mit einem Glas Sekt bestellen.
4) entwickelte sich in Berlin zu einem modischen Imbiss.

76
Задание 40 № 1600

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Sylt war schon immer beim Bürgertum aus Hamburg beliebt, weil...


Sylt — Treffpunkt der Reichen, Berühmten und Mächtigen

I. Die deutsche Insel Sylt ist nicht gerade mit den Bahamas zu vergleichen, doch hat sie eine ganz eigene Schönheit und nimmt einen besonderen Stellenwert in der deutschen Kulturgeschichte ein.

II. Sylt hattrotzder kalten Wassertemperaturen 1.750 Sonnenstunden im Jahr. Das ist mehr als in den meisten anderen Teilen Deutschlands. Und die Insel liegt relativ nah bei Hamburg. Ärzte empfahlen sie schon immer aufgrund der gesunden Meeresluft. All die Großen machten hier Urlaub. manchmal nur über ein langes Wochenende, manchmal mit Unterbrechungen den ganzen Sommer hindurch. Deshalb wurde Sylt schon früh für das Großbürgertum der verregneten Hansehafenstadt zur Kurinsel.

III. Sylt war und ist das genaue Gegenteil einer gewöhnlichen Insel, auf der man von den Alltagssorgen abschalten konnte. Sylt war immer Arbeit, war der Beginn von neuen Kontakten und neuer Zusammenarbeit. Manchmal erfährt man mehr über eine Gesellschaft, wenn man sie beim Vergnügen beobachtet — anstatt im Parlamentsgebäude.

IV. Die prominenten Besucher wollen heute einfach eine Tradition aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts fortführen. Da wurde die Insel von Künstlern bevölkert. Man vermutet, dass die Insel von Ferdinand Avenarius für die Künstler entdeckt wurde. Er war ein Verwandter des Komponisten Richard Wagner und baute dort 1903 ein Haus. Der Schriftsteller Stefan Zweig und auch die Grafikerin Käthe Kaliwitz kamen zu Besuch. Bald war die Insel voll von Malern sowie Schriftstellern wie Hans Fallada und Thomas Mann. Die Natur war eine Wohltat fiir Geist und Auge. Und für Verleger. In dieser weiten Ecke im Norden Deutschlands werden sehr viele Buchverträge abgeschlossen.

V. Heute zieht die Insel noch immer die Reichen, Berühmten und Mächtigen an. Hier finden sich Drei-Sterne-Restaurants, und allgemein sind die Preise hoch. Ungefähr eine halbe Million Menschen besuchen jährlich diesen schmalen Landstreifen, doch kommen viele davon nur für einen Tag.

VI. Wodurch wird Sylt so typisch deutsch? Sylt verändert wie ganz Deutschland ständig sein Aussehen, ... das Meer und der Wind zerstören ab und zu Teile der Insel. Die Sylter sind lustig, manchmal grob, unheimlich stolz auf ihre Insel und glauben, dass sie das Geheimnis des guten Lebens gefunden haben. Kein Wunder also, dass die Deutschen vom Festland immer wieder hierherkommen. Es könnte gut möglich sein, dass irgend wo auf diesem 38 km langen Fleckchen Erde das Lebenselixier vergraben liegt.

1) es dort oft im Winter regnet.
2) das Meerwasser sehr gesund ist.
3) die Seeluft dort gut für die Gesundheit ist.
4) es dort mehr sonnige Tage als auf den Bahamas gibt.

77
Задание 41 № 1601

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Besondere an der Insel Sylt war immer, dass man dort...


Sylt — Treffpunkt der Reichen, Berühmten und Mächtigen

I. Die deutsche Insel Sylt ist nicht gerade mit den Bahamas zu vergleichen, doch hat sie eine ganz eigene Schönheit und nimmt einen besonderen Stellenwert in der deutschen Kulturgeschichte ein.

II. Sylt hattrotzder kalten Wassertemperaturen 1.750 Sonnenstunden im Jahr. Das ist mehr als in den meisten anderen Teilen Deutschlands. Und die Insel liegt relativ nah bei Hamburg. Ärzte empfahlen sie schon immer aufgrund der gesunden Meeresluft. All die Großen machten hier Urlaub. manchmal nur über ein langes Wochenende, manchmal mit Unterbrechungen den ganzen Sommer hindurch. Deshalb wurde Sylt schon früh für das Großbürgertum der verregneten Hansehafenstadt zur Kurinsel.

III. Sylt war und ist das genaue Gegenteil einer gewöhnlichen Insel, auf der man von den Alltagssorgen abschalten konnte. Sylt war immer Arbeit, war der Beginn von neuen Kontakten und neuer Zusammenarbeit. Manchmal erfährt man mehr über eine Gesellschaft, wenn man sie beim Vergnügen beobachtet — anstatt im Parlamentsgebäude.

IV. Die prominenten Besucher wollen heute einfach eine Tradition aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts fortführen. Da wurde die Insel von Künstlern bevölkert. Man vermutet, dass die Insel von Ferdinand Avenarius für die Künstler entdeckt wurde. Er war ein Verwandter des Komponisten Richard Wagner und baute dort 1903 ein Haus. Der Schriftsteller Stefan Zweig und auch die Grafikerin Käthe Kaliwitz kamen zu Besuch. Bald war die Insel voll von Malern sowie Schriftstellern wie Hans Fallada und Thomas Mann. Die Natur war eine Wohltat fiir Geist und Auge. Und für Verleger. In dieser weiten Ecke im Norden Deutschlands werden sehr viele Buchverträge abgeschlossen.

V. Heute zieht die Insel noch immer die Reichen, Berühmten und Mächtigen an. Hier finden sich Drei-Sterne-Restaurants, und allgemein sind die Preise hoch. Ungefähr eine halbe Million Menschen besuchen jährlich diesen schmalen Landstreifen, doch kommen viele davon nur für einen Tag.

VI. Wodurch wird Sylt so typisch deutsch? Sylt verändert wie ganz Deutschland ständig sein Aussehen, ... das Meer und der Wind zerstören ab und zu Teile der Insel. Die Sylter sind lustig, manchmal grob, unheimlich stolz auf ihre Insel und glauben, dass sie das Geheimnis des guten Lebens gefunden haben. Kein Wunder also, dass die Deutschen vom Festland immer wieder hierherkommen. Es könnte gut möglich sein, dass irgend wo auf diesem 38 km langen Fleckchen Erde das Lebenselixier vergraben liegt.

1) nur gearbeitet hat.
2) Probleme nicht vergessen konnte.
3) alle Kontakte schnell abbrechen konnte.
4) den Bewohnern der Insel bei der Arbeit geholfen hat.

78
Задание 42 № 1602

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Am Anfang des 20 Jahrhunderts...


Sylt — Treffpunkt der Reichen, Berühmten und Mächtigen

I. Die deutsche Insel Sylt ist nicht gerade mit den Bahamas zu vergleichen, doch hat sie eine ganz eigene Schönheit und nimmt einen besonderen Stellenwert in der deutschen Kulturgeschichte ein.

II. Sylt hattrotzder kalten Wassertemperaturen 1.750 Sonnenstunden im Jahr. Das ist mehr als in den meisten anderen Teilen Deutschlands. Und die Insel liegt relativ nah bei Hamburg. Ärzte empfahlen sie schon immer aufgrund der gesunden Meeresluft. All die Großen machten hier Urlaub. manchmal nur über ein langes Wochenende, manchmal mit Unterbrechungen den ganzen Sommer hindurch. Deshalb wurde Sylt schon früh für das Großbürgertum der verregneten Hansehafenstadt zur Kurinsel.

III. Sylt war und ist das genaue Gegenteil einer gewöhnlichen Insel, auf der man von den Alltagssorgen abschalten konnte. Sylt war immer Arbeit, war der Beginn von neuen Kontakten und neuer Zusammenarbeit. Manchmal erfährt man mehr über eine Gesellschaft, wenn man sie beim Vergnügen beobachtet — anstatt im Parlamentsgebäude.

IV. Die prominenten Besucher wollen heute einfach eine Tradition aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts fortführen. Da wurde die Insel von Künstlern bevölkert. Man vermutet, dass die Insel von Ferdinand Avenarius für die Künstler entdeckt wurde. Er war ein Verwandter des Komponisten Richard Wagner und baute dort 1903 ein Haus. Der Schriftsteller Stefan Zweig und auch die Grafikerin Käthe Kaliwitz kamen zu Besuch. Bald war die Insel voll von Malern sowie Schriftstellern wie Hans Fallada und Thomas Mann. Die Natur war eine Wohltat fiir Geist und Auge. Und für Verleger. In dieser weiten Ecke im Norden Deutschlands werden sehr viele Buchverträge abgeschlossen.

V. Heute zieht die Insel noch immer die Reichen, Berühmten und Mächtigen an. Hier finden sich Drei-Sterne-Restaurants, und allgemein sind die Preise hoch. Ungefähr eine halbe Million Menschen besuchen jährlich diesen schmalen Landstreifen, doch kommen viele davon nur für einen Tag.

VI. Wodurch wird Sylt so typisch deutsch? Sylt verändert wie ganz Deutschland ständig sein Aussehen, ... das Meer und der Wind zerstören ab und zu Teile der Insel. Die Sylter sind lustig, manchmal grob, unheimlich stolz auf ihre Insel und glauben, dass sie das Geheimnis des guten Lebens gefunden haben. Kein Wunder also, dass die Deutschen vom Festland immer wieder hierherkommen. Es könnte gut möglich sein, dass irgend wo auf diesem 38 km langen Fleckchen Erde das Lebenselixier vergraben liegt.

1) lebten auf der Insel Sylt nur Maler.
2) baute Stefan Zweig auf der Insel ein Haus.
3) kamen die ersten Künstler zum Zweck der Erholung auf Sylt.
4) wurde die alte Tradition, prominente Künstler aufzunehmen, wieder lebendig.

79
Задание 43 № 1603

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Heutzutage...


Sylt — Treffpunkt der Reichen, Berühmten und Mächtigen

I. Die deutsche Insel Sylt ist nicht gerade mit den Bahamas zu vergleichen, doch hat sie eine ganz eigene Schönheit und nimmt einen besonderen Stellenwert in der deutschen Kulturgeschichte ein.

II. Sylt hattrotzder kalten Wassertemperaturen 1.750 Sonnenstunden im Jahr. Das ist mehr als in den meisten anderen Teilen Deutschlands. Und die Insel liegt relativ nah bei Hamburg. Ärzte empfahlen sie schon immer aufgrund der gesunden Meeresluft. All die Großen machten hier Urlaub. manchmal nur über ein langes Wochenende, manchmal mit Unterbrechungen den ganzen Sommer hindurch. Deshalb wurde Sylt schon früh für das Großbürgertum der verregneten Hansehafenstadt zur Kurinsel.

III. Sylt war und ist das genaue Gegenteil einer gewöhnlichen Insel, auf der man von den Alltagssorgen abschalten konnte. Sylt war immer Arbeit, war der Beginn von neuen Kontakten und neuer Zusammenarbeit. Manchmal erfährt man mehr über eine Gesellschaft, wenn man sie beim Vergnügen beobachtet — anstatt im Parlamentsgebäude.

IV. Die prominenten Besucher wollen heute einfach eine Tradition aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts fortführen. Da wurde die Insel von Künstlern bevölkert. Man vermutet, dass die Insel von Ferdinand Avenarius für die Künstler entdeckt wurde. Er war ein Verwandter des Komponisten Richard Wagner und baute dort 1903 ein Haus. Der Schriftsteller Stefan Zweig und auch die Grafikerin Käthe Kaliwitz kamen zu Besuch. Bald war die Insel voll von Malern sowie Schriftstellern wie Hans Fallada und Thomas Mann. Die Natur war eine Wohltat fiir Geist und Auge. Und für Verleger. In dieser weiten Ecke im Norden Deutschlands werden sehr viele Buchverträge abgeschlossen.

V. Heute zieht die Insel noch immer die Reichen, Berühmten und Mächtigen an. Hier finden sich Drei-Sterne-Restaurants, und allgemein sind die Preise hoch. Ungefähr eine halbe Million Menschen besuchen jährlich diesen schmalen Landstreifen, doch kommen viele davon nur für einen Tag.

VI. Wodurch wird Sylt so typisch deutsch? Sylt verändert wie ganz Deutschland ständig sein Aussehen, ... das Meer und der Wind zerstören ab und zu Teile der Insel. Die Sylter sind lustig, manchmal grob, unheimlich stolz auf ihre Insel und glauben, dass sie das Geheimnis des guten Lebens gefunden haben. Kein Wunder also, dass die Deutschen vom Festland immer wieder hierherkommen. Es könnte gut möglich sein, dass irgend wo auf diesem 38 km langen Fleckchen Erde das Lebenselixier vergraben liegt.

1) ist ein Urlaub auf der Insel Sylt sehr teuer.
2) können sich alle einen Urlaub auf Sylt leisten.
3) kommen die Besucher für den ganzen Sommer auf Sylt.
4) ist Sylt für die berühmten Menschen nicht mehr attraktiv.

80
Задание 40 № 1660

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Im Mittelalter bekamen meistens nur reiche Leute Briefe, weil sie...


Briefmarke — klebende Quittung

I. Wenn wir heute Briefe verschicken, kleben wir den Briefumschlag zu und kleben in die rechte obere Ecke des Umschlags eine Briefmarke. Der Brief landet im Briefkasten, wird vom Postboten abgeholt und an den Empfänger zugestellt. Praktisch ist das, schnell geht es auch und teuer ist der Transport auch nicht. Doch war das alles früher ganz anders.

II. Briefe wurden schon vor mehr als 2.000 Jahren verschickt. Im Alten Ägypten brachten meist Brieftauben die Post, das kostete nichts. Im Mittelalter brachten Boten zu Fuß oder zu Pferd Post zum Empfänger. Das war sehr teuer für den Empfänger, denn er musste zahlen. Nur reiche Leute konnten es sich leisten, Briefe zu bekommen, denn die Zustellung kostete so viel, wie ein Dienstmädchen an einem ganzen Arbeitstag verdient hat.

III. "Wir müssen das Postwesen ändern", sagten sich die Briten — und erfanden die Briefmarke. Die Idee stammt vom englischen Postmeister Rowland Hili. Sein Vorschlag: Der Absender soll für die Beförderung zahlen — und zwar bevor der Brief verschickt wird. Dafür erfand Rowland Hili die erste Briefmarke, die von allein auf dem Brief klebte, wenn man sie vorher abschleckte. Am 6. Mai 1840 kam in England die erste Briefmarke der Welt heraus.

IV. In vielen Büchern steht, dass Rowland Hili auf seine grandiose Idee kam, weil eines seiner Dienstmädchen regelmäßig Briefe von dem Verlobten bekam. Den Boten konnte die Dienerin aber nicht bezahlen, deshalb las sie einfach die Nachricht durch das dünne Papier des Briefkuverts. Somit wollte Rowland Hili angeblich den Armen das Leben erleichtern. Das ist aber nur eine erfundene Geschichte.

V. Die Briefmarken, die man in Deutschland auch am Automaten kaufen kann, sehen alle fast gleich aus. Die anderen Marken, ... man am Schalter der Postfilialen bekommt, sind meist mit bunten Pflanzen, Tieren und Gesichtern bedruckt. Briefmarken erzählen Geschichten. Die Motive zeigen berühmte Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten oder erinnern an bedeutende Ereignisse.

VI. Die Briefmarken werden schon so lange gesammelt, wie es Briefmarken gibt, und manche Sammler bezahlen für eine einzige Marke so viel, wie andere Leute in einem Monat verdienen. Dabei gilt: Eine Briefmarke, die es sehr selten gibt, ist auch sehr teuer. Die teuerste Briefmarke der Welt war eine Drei-Schilling-Marke aus Schweden, aus der Zeit um 1850, also der Zeit der ersten Briefmarken überhaupt. Die Drei-Schilling-Marke war gelb wie deutsche Automatenmarken heute und dafür bezahlte man 1996 in Genf 3,5 Millionen Mark.

1) eigene Pferde hatten.
2) eigene Postboten hatten.
3) die Arbeit eines Postboten bezahlen konnten.
4) Dienstmädchen hatten, die ihnen Briefe brachten.

81
Задание 41 № 1661

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

R. Hill hat vorgeschlagen, dass...


Briefmarke — klebende Quittung

I. Wenn wir heute Briefe verschicken, kleben wir den Briefumschlag zu und kleben in die rechte obere Ecke des Umschlags eine Briefmarke. Der Brief landet im Briefkasten, wird vom Postboten abgeholt und an den Empfänger zugestellt. Praktisch ist das, schnell geht es auch und teuer ist der Transport auch nicht. Doch war das alles früher ganz anders.

II. Briefe wurden schon vor mehr als 2.000 Jahren verschickt. Im Alten Ägypten brachten meist Brieftauben die Post, das kostete nichts. Im Mittelalter brachten Boten zu Fuß oder zu Pferd Post zum Empfänger. Das war sehr teuer für den Empfänger, denn er musste zahlen. Nur reiche Leute konnten es sich leisten, Briefe zu bekommen, denn die Zustellung kostete so viel, wie ein Dienstmädchen an einem ganzen Arbeitstag verdient hat.

III. "Wir müssen das Postwesen ändern", sagten sich die Briten — und erfanden die Briefmarke. Die Idee stammt vom englischen Postmeister Rowland Hili. Sein Vorschlag: Der Absender soll für die Beförderung zahlen — und zwar bevor der Brief verschickt wird. Dafür erfand Rowland Hili die erste Briefmarke, die von allein auf dem Brief klebte, wenn man sie vorher abschleckte. Am 6. Mai 1840 kam in England die erste Briefmarke der Welt heraus.

IV. In vielen Büchern steht, dass Rowland Hili auf seine grandiose Idee kam, weil eines seiner Dienstmädchen regelmäßig Briefe von dem Verlobten bekam. Den Boten konnte die Dienerin aber nicht bezahlen, deshalb las sie einfach die Nachricht durch das dünne Papier des Briefkuverts. Somit wollte Rowland Hili angeblich den Armen das Leben erleichtern. Das ist aber nur eine erfundene Geschichte.

V. Die Briefmarken, die man in Deutschland auch am Automaten kaufen kann, sehen alle fast gleich aus. Die anderen Marken, ... man am Schalter der Postfilialen bekommt, sind meist mit bunten Pflanzen, Tieren und Gesichtern bedruckt. Briefmarken erzählen Geschichten. Die Motive zeigen berühmte Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten oder erinnern an bedeutende Ereignisse.

VI. Die Briefmarken werden schon so lange gesammelt, wie es Briefmarken gibt, und manche Sammler bezahlen für eine einzige Marke so viel, wie andere Leute in einem Monat verdienen. Dabei gilt: Eine Briefmarke, die es sehr selten gibt, ist auch sehr teuer. Die teuerste Briefmarke der Welt war eine Drei-Schilling-Marke aus Schweden, aus der Zeit um 1850, also der Zeit der ersten Briefmarken überhaupt. Die Drei-Schilling-Marke war gelb wie deutsche Automatenmarken heute und dafür bezahlte man 1996 in Genf 3,5 Millionen Mark.

1) der Staat die Briefmarken billiger macht.
2) der Absender den Brief bezahlt.
3) die Menschen öfter Briefe schreiben.
4) die Boten die Briefe schneller zustellen.

82
Задание 42 № 1662

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Legende nach hatte R. Hill die Idee mit der Briefmarke, weil...


Briefmarke — klebende Quittung

I. Wenn wir heute Briefe verschicken, kleben wir den Briefumschlag zu und kleben in die rechte obere Ecke des Umschlags eine Briefmarke. Der Brief landet im Briefkasten, wird vom Postboten abgeholt und an den Empfänger zugestellt. Praktisch ist das, schnell geht es auch und teuer ist der Transport auch nicht. Doch war das alles früher ganz anders.

II. Briefe wurden schon vor mehr als 2.000 Jahren verschickt. Im Alten Ägypten brachten meist Brieftauben die Post, das kostete nichts. Im Mittelalter brachten Boten zu Fuß oder zu Pferd Post zum Empfänger. Das war sehr teuer für den Empfänger, denn er musste zahlen. Nur reiche Leute konnten es sich leisten, Briefe zu bekommen, denn die Zustellung kostete so viel, wie ein Dienstmädchen an einem ganzen Arbeitstag verdient hat.

III. "Wir müssen das Postwesen ändern", sagten sich die Briten — und erfanden die Briefmarke. Die Idee stammt vom englischen Postmeister Rowland Hili. Sein Vorschlag: Der Absender soll für die Beförderung zahlen — und zwar bevor der Brief verschickt wird. Dafür erfand Rowland Hili die erste Briefmarke, die von allein auf dem Brief klebte, wenn man sie vorher abschleckte. Am 6. Mai 1840 kam in England die erste Briefmarke der Welt heraus.

IV. In vielen Büchern steht, dass Rowland Hili auf seine grandiose Idee kam, weil eines seiner Dienstmädchen regelmäßig Briefe von dem Verlobten bekam. Den Boten konnte die Dienerin aber nicht bezahlen, deshalb las sie einfach die Nachricht durch das dünne Papier des Briefkuverts. Somit wollte Rowland Hili angeblich den Armen das Leben erleichtern. Das ist aber nur eine erfundene Geschichte.

V. Die Briefmarken, die man in Deutschland auch am Automaten kaufen kann, sehen alle fast gleich aus. Die anderen Marken, ... man am Schalter der Postfilialen bekommt, sind meist mit bunten Pflanzen, Tieren und Gesichtern bedruckt. Briefmarken erzählen Geschichten. Die Motive zeigen berühmte Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten oder erinnern an bedeutende Ereignisse.

VI. Die Briefmarken werden schon so lange gesammelt, wie es Briefmarken gibt, und manche Sammler bezahlen für eine einzige Marke so viel, wie andere Leute in einem Monat verdienen. Dabei gilt: Eine Briefmarke, die es sehr selten gibt, ist auch sehr teuer. Die teuerste Briefmarke der Welt war eine Drei-Schilling-Marke aus Schweden, aus der Zeit um 1850, also der Zeit der ersten Briefmarken überhaupt. Die Drei-Schilling-Marke war gelb wie deutsche Automatenmarken heute und dafür bezahlte man 1996 in Genf 3,5 Millionen Mark.

1) er somit armen Menschen helfen wollte.
2) er oft Briefe bekam und sie bezahlen musste.
3) seine Familienmitglieder Briefe nicht lesen konnten.
4) er seinem Dienstmädchen regelmäßig Briefe schrieb.

83
Задание 43 № 1663

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Besonders teuer ist die Briefmarke, wenn...


Briefmarke — klebende Quittung

I. Wenn wir heute Briefe verschicken, kleben wir den Briefumschlag zu und kleben in die rechte obere Ecke des Umschlags eine Briefmarke. Der Brief landet im Briefkasten, wird vom Postboten abgeholt und an den Empfänger zugestellt. Praktisch ist das, schnell geht es auch und teuer ist der Transport auch nicht. Doch war das alles früher ganz anders.

II. Briefe wurden schon vor mehr als 2.000 Jahren verschickt. Im Alten Ägypten brachten meist Brieftauben die Post, das kostete nichts. Im Mittelalter brachten Boten zu Fuß oder zu Pferd Post zum Empfänger. Das war sehr teuer für den Empfänger, denn er musste zahlen. Nur reiche Leute konnten es sich leisten, Briefe zu bekommen, denn die Zustellung kostete so viel, wie ein Dienstmädchen an einem ganzen Arbeitstag verdient hat.

III. "Wir müssen das Postwesen ändern", sagten sich die Briten — und erfanden die Briefmarke. Die Idee stammt vom englischen Postmeister Rowland Hili. Sein Vorschlag: Der Absender soll für die Beförderung zahlen — und zwar bevor der Brief verschickt wird. Dafür erfand Rowland Hili die erste Briefmarke, die von allein auf dem Brief klebte, wenn man sie vorher abschleckte. Am 6. Mai 1840 kam in England die erste Briefmarke der Welt heraus.

IV. In vielen Büchern steht, dass Rowland Hili auf seine grandiose Idee kam, weil eines seiner Dienstmädchen regelmäßig Briefe von dem Verlobten bekam. Den Boten konnte die Dienerin aber nicht bezahlen, deshalb las sie einfach die Nachricht durch das dünne Papier des Briefkuverts. Somit wollte Rowland Hili angeblich den Armen das Leben erleichtern. Das ist aber nur eine erfundene Geschichte.

V. Die Briefmarken, die man in Deutschland auch am Automaten kaufen kann, sehen alle fast gleich aus. Die anderen Marken, ... man am Schalter der Postfilialen bekommt, sind meist mit bunten Pflanzen, Tieren und Gesichtern bedruckt. Briefmarken erzählen Geschichten. Die Motive zeigen berühmte Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten oder erinnern an bedeutende Ereignisse.

VI. Die Briefmarken werden schon so lange gesammelt, wie es Briefmarken gibt, und manche Sammler bezahlen für eine einzige Marke so viel, wie andere Leute in einem Monat verdienen. Dabei gilt: Eine Briefmarke, die es sehr selten gibt, ist auch sehr teuer. Die teuerste Briefmarke der Welt war eine Drei-Schilling-Marke aus Schweden, aus der Zeit um 1850, also der Zeit der ersten Briefmarken überhaupt. Die Drei-Schilling-Marke war gelb wie deutsche Automatenmarken heute und dafür bezahlte man 1996 in Genf 3,5 Millionen Mark.

1) sie gelb ist.
2) sie nicht sehr alt ist.
3) sie aus Schweden kommt.
4) es von ihr nur wenige Exemplare gibt.

84
Задание 44 № 1724

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Waren sind...


Ein besonderes Recycling-System: die Brockenhäuser

I. In der Schweiz gibt es eine eigene Form des Trödelmarkts, auf die Menschen in den Nachbarländern mit Verwunderung blicken: das Brockenhaus. Das ist kein Markt im Freien, sondern ein Warenhaus für Gebrauchtes — aber dennoch kein Antiquitätenladen I Im Allgemeinen findet man da kleine Gegenstände und Figuren aus Porzellan aus den vergangeneu drei Jahrzehnten, mit Glück entdeckt der Kunde auch mal eine Vase aus den Fünfzigern. Manchmal sind aber auch Kostbarkeiten zu entdecken, so gibt es für interessierte Käufer hier in Zürich auch Vitrinen voller Porzellan, Glas und Silber.

II. Alle Dinge hier suchen einen neuen Besitzer: Oft stammen sie aus Wohnungsauflösungen, deshalb finden sich auch Elektrogeräte, Spielzeug, Bücher, Möbel und Kleidung oder sie wurden gespendet, weil sie jemand los haben, aber nicht wegwerfen wollte. Der hauseigene Fahrdienst der Brockenhäuser hat fast alle Sachen kostenlos abgeholt. Im Brockenhaus kann man die Waren dann weit unter Neupreis erwerben.

III. Rund 250 große und kleine Brockenhäuser gibt es in der Schweiz, meist nur in der deutschsprachigen. Allein in und um Zürich sind es gut sechzig. Auf der Webseite "auszweiterhand.ch" sind sie gelistet und bewertet. Dort finden sich auch die spezialisierten "Bücher-Brocky" und "Bücherland". jeden Tag warten viele Bibliophilen und Antiquare auf die Öffnung, um die Neuzugänge durchzusehen und sie für nur wenige Franken zu erwerben.

IV. Herr Hürlimann, der Leiter des Züricher Brockenhauses, erzählt: "Dieses Brockenhaus ist das älteste in der Schweiz: Es wurde vor 100 Jahren gegründet ... ich vor elf Jahren hier die Leitung übernahm, war das sechsgeschossige Haus schmutzig, lieblos und unordentlich." Er hat erst einmal aufgeräumt, die Belegschaft ausgetauscht und fünf Millionen in die Renovierung des Gebäudes gesteckt. Damit erntete er zunächst aber nicht nur Anerkennung, sondern auch jede Menge Kritik, die er für unbegründet hält. Er war darüber ein bisscheu verärgert. Er hat die Brockenhaus-Mode erst kultiviert und aus einem Laden für Sozialschwache eine Institution geschaffen, so Hürlimann. Damen vom reichen Zürichberg kommen heute genauso wie Schauspielschüler und Familienväter. Auch Partys hat er zwischen den durchgesessenen Sofas und zerkratzten Tischen schon ausgerichtet, eine weitere gute Einnahmequelle. 20000 Besucher zählt Hürlimann monatlich, sein Umsatz liegt mit über einer halben Million verkaufter Artikel bei knapp drei Millionen Franken — der Erlös geht an wohltätige Zwecke.

1) für die Käufer meistens kostenlos.
2) teurer, wenn sie ins Haus gebracht werden.
3) von hoher Qualität.
4) viel billiger als neue Waren.

85
Задание 45 № 1725

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Gebrauchte Bücher sind...


Ein besonderes Recycling-System: die Brockenhäuser

I. In der Schweiz gibt es eine eigene Form des Trödelmarkts, auf die Menschen in den Nachbarländern mit Verwunderung blicken: das Brockenhaus. Das ist kein Markt im Freien, sondern ein Warenhaus für Gebrauchtes — aber dennoch kein Antiquitätenladen I Im Allgemeinen findet man da kleine Gegenstände und Figuren aus Porzellan aus den vergangeneu drei Jahrzehnten, mit Glück entdeckt der Kunde auch mal eine Vase aus den Fünfzigern. Manchmal sind aber auch Kostbarkeiten zu entdecken, so gibt es für interessierte Käufer hier in Zürich auch Vitrinen voller Porzellan, Glas und Silber.

II. Alle Dinge hier suchen einen neuen Besitzer: Oft stammen sie aus Wohnungsauflösungen, deshalb finden sich auch Elektrogeräte, Spielzeug, Bücher, Möbel und Kleidung oder sie wurden gespendet, weil sie jemand los haben, aber nicht wegwerfen wollte. Der hauseigene Fahrdienst der Brockenhäuser hat fast alle Sachen kostenlos abgeholt. Im Brockenhaus kann man die Waren dann weit unter Neupreis erwerben.

III. Rund 250 große und kleine Brockenhäuser gibt es in der Schweiz, meist nur in der deutschsprachigen. Allein in und um Zürich sind es gut sechzig. Auf der Webseite "auszweiterhand.ch" sind sie gelistet und bewertet. Dort finden sich auch die spezialisierten "Bücher-Brocky" und "Bücherland". jeden Tag warten viele Bibliophilen und Antiquare auf die Öffnung, um die Neuzugänge durchzusehen und sie für nur wenige Franken zu erwerben.

IV. Herr Hürlimann, der Leiter des Züricher Brockenhauses, erzählt: "Dieses Brockenhaus ist das älteste in der Schweiz: Es wurde vor 100 Jahren gegründet ... ich vor elf Jahren hier die Leitung übernahm, war das sechsgeschossige Haus schmutzig, lieblos und unordentlich." Er hat erst einmal aufgeräumt, die Belegschaft ausgetauscht und fünf Millionen in die Renovierung des Gebäudes gesteckt. Damit erntete er zunächst aber nicht nur Anerkennung, sondern auch jede Menge Kritik, die er für unbegründet hält. Er war darüber ein bisscheu verärgert. Er hat die Brockenhaus-Mode erst kultiviert und aus einem Laden für Sozialschwache eine Institution geschaffen, so Hürlimann. Damen vom reichen Zürichberg kommen heute genauso wie Schauspielschüler und Familienväter. Auch Partys hat er zwischen den durchgesessenen Sofas und zerkratzten Tischen schon ausgerichtet, eine weitere gute Einnahmequelle. 20000 Besucher zählt Hürlimann monatlich, sein Umsatz liegt mit über einer halben Million verkaufter Artikel bei knapp drei Millionen Franken — der Erlös geht an wohltätige Zwecke.

1) nur im Internet zu kaufen.
2) nur in und in der Nähe von Zürich zu bekommen.
3) besonders für Antiquare und Buchliebhaber interessant.
4) nur in einem Antiquitätengeschäft zu kaufen.

86
Задание 46 № 1726

Вы­бе­ри­те за­вер­ше­ние пред­ло­же­ния в со­от­вет­ствии с со­дер­жа­ни­ем тек­ста.

 

Das Brockenhaus ist...


Ein besonderes Recycling-System: die Brockenhäuser

I. In der Schweiz gibt es eine eigene Form des Trödelmarkts, auf die Menschen in den Nachbarländern mit Verwunderung blicken: das Brockenhaus. Das ist kein Markt im Freien, sondern ein Warenhaus für Gebrauchtes — aber dennoch kein Antiquitätenladen I Im Allgemeinen findet man da kleine Gegenstände und Figuren aus Porzellan aus den vergangeneu drei Jahrzehnten, mit Glück entdeckt der Kunde auch mal eine Vase aus den Fünfzigern. Manchmal sind aber auch Kostbarkeiten zu entdecken, so gibt es für interessierte Käufer hier in Zürich auch Vitrinen voller Porzellan, Glas und Silber.

II. Alle Dinge hier suchen einen neuen Besitzer: Oft stammen sie aus Wohnungsauflösungen, deshalb finden sich auch Elektrogeräte, Spielzeug, Bücher, Möbel und Kleidung oder sie wurden gespendet, weil sie jemand los haben, aber nicht wegwerfen wollte. Der hauseigene Fahrdienst der Brockenhäuser hat fast alle Sachen kostenlos abgeholt. Im Brockenhaus kann man die Waren dann weit unter Neupreis erwerben.

III. Rund 250 große und kleine Brockenhäuser gibt es in der Schweiz, meist nur in der deutschsprachigen. Allein in und um Zürich sind es gut sechzig. Auf der Webseite "auszweiterhand.ch" sind sie gelistet und bewertet. Dort finden sich auch die spezialisierten "Bücher-Brocky" und "Bücherland". jeden Tag warten viele Bibliophilen und Antiquare auf die Öffnung, um die Neuzugänge durchzusehen und sie für nur wenige Franken zu erwerben.

IV. Herr Hürlimann, der Leiter des Züricher Brockenhauses, erzählt: "Dieses Brockenhaus ist das älteste in der Schweiz: Es wurde vor 100 Jahren gegründet ... ich vor elf Jahren hier die Leitung übernahm, war das sechsgeschossige Haus schmutzig, lieblos und unordentlich." Er hat erst einmal aufgeräumt, die Belegschaft ausgetauscht und fünf Millionen in die Renovierung des Gebäudes gesteckt. Damit erntete er zunächst aber nicht nur Anerkennung, sondern auch jede Menge Kritik, die er für unbegründet hält. Er war darüber ein bisscheu verärgert. Er hat die Brockenhaus-Mode erst kultiviert und aus einem Laden für Sozialschwache eine Institution geschaffen, so Hürlimann. Damen vom reichen Zürichberg kommen heute genauso wie Schauspielschüler und Familienväter. Auch Partys hat er zwischen den durchgesessenen Sofas und zerkratzten Tischen schon ausgerichtet, eine weitere gute Einnahmequelle. 20000 Besucher zählt Hürlimann monatlich, sein Umsatz liegt mit über einer halben Million verkaufter Artikel bei knapp drei Millionen Franken — der Erlös geht an wohltätige Zwecke.

1) ein Geschäft für arme Leute.
2) ein Laden für gebrauchte Waren.
3) eine Idee der Familie Hürlimann.
4) eine Lagerhalle, in der Waren gestapelt werden.

87
Задание 44 № 1784

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Im "Straßenkreuzer"...


Tauschen statt Kaufen

I. Knapp bei Kasse? Werden Sie Mitglied in einem Tauschring und erfüllen Sie sich Ihre Wünsche! Die Spillmaschine ist kaputt, ... der Handwerker erscheint erst in drei Tagen und will allein für Anfahrt und Begutachten des Schadens mindestens 50 Euro. Immer mehr Leute helfen sich in solchen Situationen aus der Patsche, indem sie tauschen. Sie tauschen ihre Talente gegen die Talente anderer. Zum Beispielper Anzeige: Tausche Spülmaschinenreparatur gegen Englischunterricht. Doch ob sich da ein passendes Paar findet? Viel professioneller arbeiten Tauschringe, von denen es mittlerweile etwa zweihundert in Deutschland gibt. Sie sind eine Art Nachbarschaftshilfe, oft stadtteil- oder gemeindebezogen, und hier wird getauscht, was das Zeug hält.

II. Im" Tausch-Rausch" sind die etwa 350 Mitglieder des Berlin-Kreuzherger Tauschrings. Ihre monatlich erscheinende Zeitung "Straßenkreuzer" liest sich wie ein.Bestellkatalog mit Anzeigen — nur viel spaßiger und origineller. Hier wird alles Mögliche geboten: von Englischunterricht und Kochkursen über Hilfe bei Renovierungsarbeiten, CDs und Urlaubsunterkünften bis hin zur Einladung zum indischen Essen. Und hier suchen Leute Hilfe beim Waschbeckeneinbau oder eine neue Wohnung oder ein Schlauchboot.

III. Der Vorteil von Tauschringen ist, dass die Mitglieder nicht direkt miteinander tauschen müssen. Jede erbrachte Leistung wird vom Tauschring auf einem Konto notiert. Dafür kann man von einem anderen Mitglied Ware oder Dienstleistungen bekommen. Eine Stunde Arbeit kostet zwanzig Kreuzer, egal ob Putzen oder Beratung bei der Unternehmensführung. Die Philosophie, die dahinter steht: Jedermanns Arbeit, also Lebenszeit, ist gleich viel wert.

IV. Jutta Gurcke, Mitglied des Tauschrings, bietet vielerlei an: Babysitten, Kuchen backen, Hundeversorgung. Sie kriegt auch viel dafür: Fahrradreparaturen, Wasserkisten in den dritten Stock tragen lassen, sich mit einem Kleinbus aus dem Zentrum abholen lassen oder eine neue Frisur für die Tochter.

V. Allerdings hat sie oft das Gefühl, dass sich Leute auf Kreuzerbasis nicht so viel Mühe geben, wie sie es für Geld tun. Eine Garantie für die vollbrachte Leistung gibt es nicht. Der Tausch bringt aber etwas mit sich, was im normalen Handel schwer zu haben ist: persönliche Beziehungen. Jutta verpasst keine der allmonatlich stattfindenden Tauschbörsen, zu denen immer 50 bis 100 Mitglieder kommen. "Das ist ein ganz nettes Verhältnis. Es ist wie eine große Familie."

1) bietet niemand eine Urlaubsunterkunft.
2) gibt es nur Tipps, wie man Waschbecken einbaut.
3) werden private, geschäftliche oder amtliche Mitteilungen veröffentlicht.
4) findet man interessante Anzeigen.

88
Задание 45 № 1785

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Jutta Gurcke findet, dass...


Tauschen statt Kaufen

I. Knapp bei Kasse? Werden Sie Mitglied in einem Tauschring und erfüllen Sie sich Ihre Wünsche! Die Spillmaschine ist kaputt, ... der Handwerker erscheint erst in drei Tagen und will allein für Anfahrt und Begutachten des Schadens mindestens 50 Euro. Immer mehr Leute helfen sich in solchen Situationen aus der Patsche, indem sie tauschen. Sie tauschen ihre Talente gegen die Talente anderer. Zum Beispielper Anzeige: Tausche Spülmaschinenreparatur gegen Englischunterricht. Doch ob sich da ein passendes Paar findet? Viel professioneller arbeiten Tauschringe, von denen es mittlerweile etwa zweihundert in Deutschland gibt. Sie sind eine Art Nachbarschaftshilfe, oft stadtteil- oder gemeindebezogen, und hier wird getauscht, was das Zeug hält.

II. Im" Tausch-Rausch" sind die etwa 350 Mitglieder des Berlin-Kreuzherger Tauschrings. Ihre monatlich erscheinende Zeitung "Straßenkreuzer" liest sich wie ein.Bestellkatalog mit Anzeigen — nur viel spaßiger und origineller. Hier wird alles Mögliche geboten: von Englischunterricht und Kochkursen über Hilfe bei Renovierungsarbeiten, CDs und Urlaubsunterkünften bis hin zur Einladung zum indischen Essen. Und hier suchen Leute Hilfe beim Waschbeckeneinbau oder eine neue Wohnung oder ein Schlauchboot.

III. Der Vorteil von Tauschringen ist, dass die Mitglieder nicht direkt miteinander tauschen müssen. Jede erbrachte Leistung wird vom Tauschring auf einem Konto notiert. Dafür kann man von einem anderen Mitglied Ware oder Dienstleistungen bekommen. Eine Stunde Arbeit kostet zwanzig Kreuzer, egal ob Putzen oder Beratung bei der Unternehmensführung. Die Philosophie, die dahinter steht: Jedermanns Arbeit, also Lebenszeit, ist gleich viel wert.

IV. Jutta Gurcke, Mitglied des Tauschrings, bietet vielerlei an: Babysitten, Kuchen backen, Hundeversorgung. Sie kriegt auch viel dafür: Fahrradreparaturen, Wasserkisten in den dritten Stock tragen lassen, sich mit einem Kleinbus aus dem Zentrum abholen lassen oder eine neue Frisur für die Tochter.

V. Allerdings hat sie oft das Gefühl, dass sich Leute auf Kreuzerbasis nicht so viel Mühe geben, wie sie es für Geld tun. Eine Garantie für die vollbrachte Leistung gibt es nicht. Der Tausch bringt aber etwas mit sich, was im normalen Handel schwer zu haben ist: persönliche Beziehungen. Jutta verpasst keine der allmonatlich stattfindenden Tauschbörsen, zu denen immer 50 bis 100 Mitglieder kommen. "Das ist ein ganz nettes Verhältnis. Es ist wie eine große Familie."

1) die Qualität der Arbeit im Tauschring nicht immer gut ist.
2) die persönlichen Beziehungen bei Tauschgeschäften stören.
3) man sich beim Tauschen keine Mühe zu geben braucht.
4) die mangelnde Qualität der Leistungen durch normalen Handel ausgeglichen wird.

89
Задание 46 № 1786

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Berlin-Kreuzherger Tauschring...


Tauschen statt Kaufen

I. Knapp bei Kasse? Werden Sie Mitglied in einem Tauschring und erfüllen Sie sich Ihre Wünsche! Die Spillmaschine ist kaputt, ... der Handwerker erscheint erst in drei Tagen und will allein für Anfahrt und Begutachten des Schadens mindestens 50 Euro. Immer mehr Leute helfen sich in solchen Situationen aus der Patsche, indem sie tauschen. Sie tauschen ihre Talente gegen die Talente anderer. Zum Beispielper Anzeige: Tausche Spülmaschinenreparatur gegen Englischunterricht. Doch ob sich da ein passendes Paar findet? Viel professioneller arbeiten Tauschringe, von denen es mittlerweile etwa zweihundert in Deutschland gibt. Sie sind eine Art Nachbarschaftshilfe, oft stadtteil- oder gemeindebezogen, und hier wird getauscht, was das Zeug hält.

II. Im" Tausch-Rausch" sind die etwa 350 Mitglieder des Berlin-Kreuzherger Tauschrings. Ihre monatlich erscheinende Zeitung "Straßenkreuzer" liest sich wie ein.Bestellkatalog mit Anzeigen — nur viel spaßiger und origineller. Hier wird alles Mögliche geboten: von Englischunterricht und Kochkursen über Hilfe bei Renovierungsarbeiten, CDs und Urlaubsunterkünften bis hin zur Einladung zum indischen Essen. Und hier suchen Leute Hilfe beim Waschbeckeneinbau oder eine neue Wohnung oder ein Schlauchboot.

III. Der Vorteil von Tauschringen ist, dass die Mitglieder nicht direkt miteinander tauschen müssen. Jede erbrachte Leistung wird vom Tauschring auf einem Konto notiert. Dafür kann man von einem anderen Mitglied Ware oder Dienstleistungen bekommen. Eine Stunde Arbeit kostet zwanzig Kreuzer, egal ob Putzen oder Beratung bei der Unternehmensführung. Die Philosophie, die dahinter steht: Jedermanns Arbeit, also Lebenszeit, ist gleich viel wert.

IV. Jutta Gurcke, Mitglied des Tauschrings, bietet vielerlei an: Babysitten, Kuchen backen, Hundeversorgung. Sie kriegt auch viel dafür: Fahrradreparaturen, Wasserkisten in den dritten Stock tragen lassen, sich mit einem Kleinbus aus dem Zentrum abholen lassen oder eine neue Frisur für die Tochter.

V. Allerdings hat sie oft das Gefühl, dass sich Leute auf Kreuzerbasis nicht so viel Mühe geben, wie sie es für Geld tun. Eine Garantie für die vollbrachte Leistung gibt es nicht. Der Tausch bringt aber etwas mit sich, was im normalen Handel schwer zu haben ist: persönliche Beziehungen. Jutta verpasst keine der allmonatlich stattfindenden Tauschbörsen, zu denen immer 50 bis 100 Mitglieder kommen. "Das ist ein ganz nettes Verhältnis. Es ist wie eine große Familie."

1) bietet nur Englischunterricht und Kochkurse an.
2) hat über 350 Mitglieder.
3) veröffentlicht einmal im Monat eine Zeitung.
4) tritt als Verkäufer auf.

90
Задание 45 № 1845

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Zu Arras Aufgaben gehört später...


Ein Begleithund für Behinderte!

I. "Arras, bei Fuß!" Der Hund läuft genau neben dem Rollstuhl her. Er begleitet seinen Herrn zum Fahrstuhl eines Einkaufszentrums. Mit den Pfoten springt er an die Wand und drückt auf den Knopf, ... läuft er vor dem Rollstuhl in den Aufzug. Beim Einkaufen am Käsestand nimmt er vorsichtig der Verkäuferin die Tüte aus der Hand zwischen seine Zähne, hüpft damit auf die Beine seines Herrn. Er zahlt, indem er die Geldbörse in die Schnauze nimmt.

II. Arras befindet sich im Ausbildungszentrum in Granges im Wallis. Hier wurde 1993 der "Schweizer Verein für die Ausbildung von Hilfshunden für motorisch Behinderte" gegründet. Der Hundetrainer arbeitetjeden Tag mit Arras und weiteren vier Tieren. Auch bei dem schwierigsten Lehrling bleibt er geduldig. Schließlich sollen die Tiere spielerisch die Ubungen lernen. Ganz wichtig ist dabei die Freude, die sie daran haben! Fünfzig Befehle muss Arras verstehen, wenn er seine Ausbildung beendet hat. Er hat nämlich später verschiedene Aufgaben: Aufheben von Brille, Feuerzeug und anderen Sachen; Dinge heranbringen, zum Beispiel ein Telefon; Türen öffnen und schließen; wenn nötig, Hilfe von dritten Personen anfordern; und vieles mehr, was der Behinderte nicht allein schaffen kann.

III. Bis ein Hund einmal so weit ist wie Arras, ist es ein langer Weg. Mit drei Monaten kommen die jungen Hunde zunächst in eine Gastfamilie. Dort werden sie an Mensch und Umwelt gewöhnt: Dort lernen sie auch die ersten Befehle. Außerdem werden die Hunde zweimal im Monat zu einem Erzieher aus der Region gebracht, der mit ihnen spezielle Ubungen trainiert. Nach achtzehn Monaten verlassen die Hunde ihre Gastfamilien und kommen zur Ausbildung nach Granges.

IV. Sechs Monate lang werden sie jeden Tag etwa dreißig Minuten trainiert. Am Ende des Programms werden die besten Hunde ausgewählt. Nur die kommen zu Behinderten. Sie müssen gut ausgebildet, ruhig, gehorsam, liebevoll und ohne körperliche Mängel sein.

V. Die Nachfrage nach Behinderten-Hunden ist groß. Deshalb müssen Interessierte bis zu einem Jahr warten. Sie selbst müssen mindestens zwei Bedingungen erfüllen: deutlich sprechen können und einen gesunden Arm haben, um einen Behinderten-Hund richtig zu pflegen und zu versorgen. Wer dafür geeignet ist, erhält einen Hund. Vorher aber muss der Behinderte zwei Wochen selbst nach Granges kommen und intensiv gemeinsam mit seinem neuen Freund die Befehle lernen.

1) 30 Befehle zu verstehen.
2) die Ausbildung erfolgreich zu beenden.
3) vieles, was der Behinderte ohne Hilfe nicht tun kann.
4) durch häufiges Wiederholen einer bestimmten Handlung d'ie erworbene Fertigkeit zu festigen.

91
Задание 46 № 1846

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Wenn die Hunde drei Monate alt sind, ...


Ein Begleithund für Behinderte!

I. "Arras, bei Fuß!" Der Hund läuft genau neben dem Rollstuhl her. Er begleitet seinen Herrn zum Fahrstuhl eines Einkaufszentrums. Mit den Pfoten springt er an die Wand und drückt auf den Knopf, ... läuft er vor dem Rollstuhl in den Aufzug. Beim Einkaufen am Käsestand nimmt er vorsichtig der Verkäuferin die Tüte aus der Hand zwischen seine Zähne, hüpft damit auf die Beine seines Herrn. Er zahlt, indem er die Geldbörse in die Schnauze nimmt.

II. Arras befindet sich im Ausbildungszentrum in Granges im Wallis. Hier wurde 1993 der "Schweizer Verein für die Ausbildung von Hilfshunden für motorisch Behinderte" gegründet. Der Hundetrainer arbeitetjeden Tag mit Arras und weiteren vier Tieren. Auch bei dem schwierigsten Lehrling bleibt er geduldig. Schließlich sollen die Tiere spielerisch die Ubungen lernen. Ganz wichtig ist dabei die Freude, die sie daran haben! Fünfzig Befehle muss Arras verstehen, wenn er seine Ausbildung beendet hat. Er hat nämlich später verschiedene Aufgaben: Aufheben von Brille, Feuerzeug und anderen Sachen; Dinge heranbringen, zum Beispiel ein Telefon; Türen öffnen und schließen; wenn nötig, Hilfe von dritten Personen anfordern; und vieles mehr, was der Behinderte nicht allein schaffen kann.

III. Bis ein Hund einmal so weit ist wie Arras, ist es ein langer Weg. Mit drei Monaten kommen die jungen Hunde zunächst in eine Gastfamilie. Dort werden sie an Mensch und Umwelt gewöhnt: Dort lernen sie auch die ersten Befehle. Außerdem werden die Hunde zweimal im Monat zu einem Erzieher aus der Region gebracht, der mit ihnen spezielle Ubungen trainiert. Nach achtzehn Monaten verlassen die Hunde ihre Gastfamilien und kommen zur Ausbildung nach Granges.

IV. Sechs Monate lang werden sie jeden Tag etwa dreißig Minuten trainiert. Am Ende des Programms werden die besten Hunde ausgewählt. Nur die kommen zu Behinderten. Sie müssen gut ausgebildet, ruhig, gehorsam, liebevoll und ohne körperliche Mängel sein.

V. Die Nachfrage nach Behinderten-Hunden ist groß. Deshalb müssen Interessierte bis zu einem Jahr warten. Sie selbst müssen mindestens zwei Bedingungen erfüllen: deutlich sprechen können und einen gesunden Arm haben, um einen Behinderten-Hund richtig zu pflegen und zu versorgen. Wer dafür geeignet ist, erhält einen Hund. Vorher aber muss der Behinderte zwei Wochen selbst nach Granges kommen und intensiv gemeinsam mit seinem neuen Freund die Befehle lernen.

1) lernen sie von einem Erzieher die ersten Befehle.
2) werden sie täglich mit vier anderen Hunden trainiert.
3) müssen sie fünfzig Befehle verstehen.
4) lernen sie in einer Gastfamilie die Menschen und die Umwelt kennen.

92
Задание 48 № 1848

К какому слову в абзаце II относится выделенное наречие hier?


Ein Begleithund für Behinderte!

I. "Arras, bei Fuß!" Der Hund läuft genau neben dem Rollstuhl her. Er begleitet seinen Herrn zum Fahrstuhl eines Einkaufszentrums. Mit den Pfoten springt er an die Wand und drückt auf den Knopf, ... läuft er vor dem Rollstuhl in den Aufzug. Beim Einkaufen am Käsestand nimmt er vorsichtig der Verkäuferin die Tüte aus der Hand zwischen seine Zähne, hüpft damit auf die Beine seines Herrn. Er zahlt, indem er die Geldbörse in die Schnauze nimmt.

II. Arras befindet sich im Ausbildungszentrum in Granges im Wallis. Hier wurde 1993 der "Schweizer Verein für die Ausbildung von Hilfshunden für motorisch Behinderte" gegründet. Der Hundetrainer arbeitetjeden Tag mit Arras und weiteren vier Tieren. Auch bei dem schwierigsten Lehrling bleibt er geduldig. Schließlich sollen die Tiere spielerisch die Ubungen lernen. Ganz wichtig ist dabei die Freude, die sie daran haben! Fünfzig Befehle muss Arras verstehen, wenn er seine Ausbildung beendet hat. Er hat nämlich später verschiedene Aufgaben: Aufheben von Brille, Feuerzeug und anderen Sachen; Dinge heranbringen, zum Beispiel ein Telefon; Türen öffnen und schließen; wenn nötig, Hilfe von dritten Personen anfordern; und vieles mehr, was der Behinderte nicht allein schaffen kann.

III. Bis ein Hund einmal so weit ist wie Arras, ist es ein langer Weg. Mit drei Monaten kommen die jungen Hunde zunächst in eine Gastfamilie. Dort werden sie an Mensch und Umwelt gewöhnt: Dort lernen sie auch die ersten Befehle. Außerdem werden die Hunde zweimal im Monat zu einem Erzieher aus der Region gebracht, der mit ihnen spezielle Ubungen trainiert. Nach achtzehn Monaten verlassen die Hunde ihre Gastfamilien und kommen zur Ausbildung nach Granges.

IV. Sechs Monate lang werden sie jeden Tag etwa dreißig Minuten trainiert. Am Ende des Programms werden die besten Hunde ausgewählt. Nur die kommen zu Behinderten. Sie müssen gut ausgebildet, ruhig, gehorsam, liebevoll und ohne körperliche Mängel sein.

V. Die Nachfrage nach Behinderten-Hunden ist groß. Deshalb müssen Interessierte bis zu einem Jahr warten. Sie selbst müssen mindestens zwei Bedingungen erfüllen: deutlich sprechen können und einen gesunden Arm haben, um einen Behinderten-Hund richtig zu pflegen und zu versorgen. Wer dafür geeignet ist, erhält einen Hund. Vorher aber muss der Behinderte zwei Wochen selbst nach Granges kommen und intensiv gemeinsam mit seinem neuen Freund die Befehle lernen.

1) Arras
2) Ausbildung
3) Granges
4) Verein

93
Задание 44 № 1904

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Gespräch zwischen Scheerle und dem Opfer einer Gewalttat...


Verbrecherjagd mit Bleistift und Maus

I. Es war auf dem Heimweg. Plötzlich kam ein älterer Junge auf den zwölfjährigenjulian zu: "Gib dein Rad her, Kleiner." Juliansieht ganz kurz ein fremdes Gesicht vor sich, dann ein Messer. Danach bekommt er einen starken Schlag auf den Kopf. Als er zu sich kommt, sind sein neues Rad und der Dieb weg.

II. Wenige Stunden später befindet sich Julian auf dem Polizeirevier. Ihm gegenüber sitzt Dirk Scheerle, der seit zehn Jahren Polizeizeichner ist. Freundlich spricht er mit Julian. "Woran kannst du dich erinnern? Kopfform? Kleidung? Größe? Augen?" Währendjulian stockend spricht, macht sich Seheerle Notizen. Sein Arbeitsmaterial sind ein Zeichenblock, ein Bleistift und ein Radiergummi. Noch wichtiger ist der kleine tragbare Personalcomputer. Ein kurzer Klick und schon erscheinen auf dem Bildschirm zwölf verschiedene Kopfformen. Seheerle wählt ein Gesicht aus, nimmt den elektronischen Stift und erstellt das Startgesicht. Langsam wird es nach der Beschreibung vonjulian verändert.

III. Nach einer Stunde istjulian zufrieden: "Ja, ich glaube, so sah er aus." Der Zeichner macht einen Ausdruck von dem Phantombild, das an die zuständige Polizeistelle geschickt wird. Nun kann die Suche nach dem Täter beginnen.

IV. Die Aufgabe von Seheerle ist, die Worte des Zeugen möglichst genau in eine Zeichnung zu verwandeln. Dabei muss alles so schnell wie möglich gehen, ... in den ersten drei Tagen ist die Erinnerung noch relativ gut. Dann nimmt sie schnell ab. Manchmal muss er sogar mit einem Hubschrauber zur Person geflogen werden, die Opfer einer Gewalttat wurde. Nur so wird keine kostbare Zeit verschwendet. Und doch mussertrotz aller Eile ruhig und geduldig sein. Oft stehen die Leute noch unter Schock. Sie sind benommen, leiden vielleicht Schmerzen. Es passiert, dass jemand zu weinen beginnt, wenn durch das Phantombild eine schreckliche Erinnerung wieder lebendig wird. Ubrigens können sich Kinder, nach Erfahrung der Polizei, leichter an Einzelheiten wie Schmuck, Kleidung, Pullover oder Mützen erinnern.

V. Seit 1989 werden die meisten Phantombilder bei der deutschen Polizei mit dem so genannten FacetteIdentifikationsprogramm am Computer erstellt. Daraus wird ein großer Vorteil gezogen. Es gibt mehr als hundert fertige Augen- und Ohrenpaare, Nasen, Münder und Frisuren, die sich per Mausklick beliebig kombinieren lassen. Der Vorteilliegt auf der Hand: Ein Phantombild ist nun sehr viel schneller fertig.

1) verursacht oft einen Schock beim Opfer.
2) ist oft der Grund dafür, dass jemand weint.
3) ist immer über ein bestimmtes Thema.
4) muss möglichst schnell stattfinden.

94
Задание 45 № 1905

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Auf dem Polizeirevier...


Verbrecherjagd mit Bleistift und Maus

I. Es war auf dem Heimweg. Plötzlich kam ein älterer Junge auf den zwölfjährigenjulian zu: "Gib dein Rad her, Kleiner." Juliansieht ganz kurz ein fremdes Gesicht vor sich, dann ein Messer. Danach bekommt er einen starken Schlag auf den Kopf. Als er zu sich kommt, sind sein neues Rad und der Dieb weg.

II. Wenige Stunden später befindet sich Julian auf dem Polizeirevier. Ihm gegenüber sitzt Dirk Scheerle, der seit zehn Jahren Polizeizeichner ist. Freundlich spricht er mit Julian. "Woran kannst du dich erinnern? Kopfform? Kleidung? Größe? Augen?" Währendjulian stockend spricht, macht sich Seheerle Notizen. Sein Arbeitsmaterial sind ein Zeichenblock, ein Bleistift und ein Radiergummi. Noch wichtiger ist der kleine tragbare Personalcomputer. Ein kurzer Klick und schon erscheinen auf dem Bildschirm zwölf verschiedene Kopfformen. Seheerle wählt ein Gesicht aus, nimmt den elektronischen Stift und erstellt das Startgesicht. Langsam wird es nach der Beschreibung vonjulian verändert.

III. Nach einer Stunde istjulian zufrieden: "Ja, ich glaube, so sah er aus." Der Zeichner macht einen Ausdruck von dem Phantombild, das an die zuständige Polizeistelle geschickt wird. Nun kann die Suche nach dem Täter beginnen.

IV. Die Aufgabe von Seheerle ist, die Worte des Zeugen möglichst genau in eine Zeichnung zu verwandeln. Dabei muss alles so schnell wie möglich gehen, ... in den ersten drei Tagen ist die Erinnerung noch relativ gut. Dann nimmt sie schnell ab. Manchmal muss er sogar mit einem Hubschrauber zur Person geflogen werden, die Opfer einer Gewalttat wurde. Nur so wird keine kostbare Zeit verschwendet. Und doch mussertrotz aller Eile ruhig und geduldig sein. Oft stehen die Leute noch unter Schock. Sie sind benommen, leiden vielleicht Schmerzen. Es passiert, dass jemand zu weinen beginnt, wenn durch das Phantombild eine schreckliche Erinnerung wieder lebendig wird. Ubrigens können sich Kinder, nach Erfahrung der Polizei, leichter an Einzelheiten wie Schmuck, Kleidung, Pullover oder Mützen erinnern.

V. Seit 1989 werden die meisten Phantombilder bei der deutschen Polizei mit dem so genannten FacetteIdentifikationsprogramm am Computer erstellt. Daraus wird ein großer Vorteil gezogen. Es gibt mehr als hundert fertige Augen- und Ohrenpaare, Nasen, Münder und Frisuren, die sich per Mausklick beliebig kombinieren lassen. Der Vorteilliegt auf der Hand: Ein Phantombild ist nun sehr viel schneller fertig.

1) darf Julian nicht erzählen, was passiert ist.
2) zeichnet Julian den Dieb mit Bleistift.
3) soll Julian den Dieb beschreiben.
4) wird Julian in sicheren Gewahrsam genommen.

95
Задание 46 № 1906

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das wichtigste Arbeitsmaterial für den Polizeizeichner...


Verbrecherjagd mit Bleistift und Maus

I. Es war auf dem Heimweg. Plötzlich kam ein älterer Junge auf den zwölfjährigenjulian zu: "Gib dein Rad her, Kleiner." Juliansieht ganz kurz ein fremdes Gesicht vor sich, dann ein Messer. Danach bekommt er einen starken Schlag auf den Kopf. Als er zu sich kommt, sind sein neues Rad und der Dieb weg.

II. Wenige Stunden später befindet sich Julian auf dem Polizeirevier. Ihm gegenüber sitzt Dirk Scheerle, der seit zehn Jahren Polizeizeichner ist. Freundlich spricht er mit Julian. "Woran kannst du dich erinnern? Kopfform? Kleidung? Größe? Augen?" Währendjulian stockend spricht, macht sich Seheerle Notizen. Sein Arbeitsmaterial sind ein Zeichenblock, ein Bleistift und ein Radiergummi. Noch wichtiger ist der kleine tragbare Personalcomputer. Ein kurzer Klick und schon erscheinen auf dem Bildschirm zwölf verschiedene Kopfformen. Seheerle wählt ein Gesicht aus, nimmt den elektronischen Stift und erstellt das Startgesicht. Langsam wird es nach der Beschreibung vonjulian verändert.

III. Nach einer Stunde istjulian zufrieden: "Ja, ich glaube, so sah er aus." Der Zeichner macht einen Ausdruck von dem Phantombild, das an die zuständige Polizeistelle geschickt wird. Nun kann die Suche nach dem Täter beginnen.

IV. Die Aufgabe von Seheerle ist, die Worte des Zeugen möglichst genau in eine Zeichnung zu verwandeln. Dabei muss alles so schnell wie möglich gehen, ... in den ersten drei Tagen ist die Erinnerung noch relativ gut. Dann nimmt sie schnell ab. Manchmal muss er sogar mit einem Hubschrauber zur Person geflogen werden, die Opfer einer Gewalttat wurde. Nur so wird keine kostbare Zeit verschwendet. Und doch mussertrotz aller Eile ruhig und geduldig sein. Oft stehen die Leute noch unter Schock. Sie sind benommen, leiden vielleicht Schmerzen. Es passiert, dass jemand zu weinen beginnt, wenn durch das Phantombild eine schreckliche Erinnerung wieder lebendig wird. Ubrigens können sich Kinder, nach Erfahrung der Polizei, leichter an Einzelheiten wie Schmuck, Kleidung, Pullover oder Mützen erinnern.

V. Seit 1989 werden die meisten Phantombilder bei der deutschen Polizei mit dem so genannten FacetteIdentifikationsprogramm am Computer erstellt. Daraus wird ein großer Vorteil gezogen. Es gibt mehr als hundert fertige Augen- und Ohrenpaare, Nasen, Münder und Frisuren, die sich per Mausklick beliebig kombinieren lassen. Der Vorteilliegt auf der Hand: Ein Phantombild ist nun sehr viel schneller fertig.

1) sind Zeichenblock, Bleistift und Radiergummi.
2) ist der Computer.
3) sind zwölf verschiedene Kopfformen.
4) sind fertige Augen- und Ohrenpaare.

96
Задание 44 № 1964

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Auf die Frage "Was fällt dir sofort beim Wort Deutschland ein?", ...


Woran denkst du?

I. Maud ist 16 und geht in die 11. Klasse eines französischen Gymnasiums. Bei dem Wort Deutschland denkt sie an blonde Menschen mit blauen Augen. Deutsch kann sie nicht, will aber gerne mal einen Urlaub in Deutschland verbringen. Neben ihr sitzt Tangi. "Ich empfinde sofort ein großes Glücksgefühl, wenn ich an Deutschland denke", sagt der 17-Jährige. Ihm hat "alles gefallen, die Leute, die Atmosphäre, ihre Sitten und ihre Lebensart."

II. Genauso wie Maud und Tangi, hat Maria Brückner 120weitere Schüler und 5 Lehrer des französischen Gymnasiums "Tristan Corbiere" über ihre Beziehung zu Deutschland befragt. Überraschend geben nur vier Schüler an, negative Erfahrungen mit Deutschen gemacht zu haben. 40% der Schüler können Deutsch sprechen, ... dieselbe Anzahl hat Deutschland schon einen Besuch abgestattet. Drei der fünf befragten Lehrer haben schlechte Erfahrungen gemacht. Ein Mathelehrer erzählt von seinem Erlebnis auf deutschen Straßen: "Ich verursachte einen kleinen Autounfall und die deutschen Beteiligten hatten dabei einfach keinen Humor". Der Geschichtslehrer findet "Deutsche manchmal ziemlich arrogant" und fügt lachend hinzu: "die Franzosen aber auch".

III. Interessant ist natürlich auch, was Schüler erzählen, die schon in der Bundesrepublik gewesen sind. Etwa die Hälfte gibt an, sie möchte wiederkommen. Mehrere loben die deutsche Sauberkeit, andere haben eher die Partys in Erinnerung. "Ich mag dieses Land sehr", schwärmt Marion. Die 17-Jährige denkt gern an ihre beiden Deutschlandbesuche: "Die Deutschen waren sehr herzlich und ich habe mich schnell mit ihnen angefreundet. In Deutschland gibt es die vielen Fußgängerstraßen, die Fahrradwege und die verschiedenen Brotsorten". Für andere stehen eigenartige Essgewohnheiten im Vordergrund. So hat es Klement und Sophie sehr beeindruckt, dass Deutsche "Käse zum Frühstück" essen. Gefallen hat es allen, die dort waren.

IV. Die Schule "Tristan Corbiere" hat viele internationale Kontakte, z. B. Schüleraustausche mit Deutschland, der Tschechischen Republik und Spanien. Doch was zieht Franzosen nach Deutschland? Für die Schüler stehen im Vordergrund Sprache und Kultur. Spannend ist die Frage, woranjugendliche spontan denken, wenn sie Deutschland hören. Auf Platz eins findet sich das Bier, dicht gefolgt vom Zweiten Weltkrieg, von Berlin und der Wiedervereinigung. Trotz allerUnterschiede lässt sich eines ganz klar feststellen: Deutschland, das ist für knapp ein Drittel der Befragten der Bier trinkende Münchner in Lederhosen beim Oktoberfest.

1) dachte etwa die Hälfte der Befragten an die Sauberkeit der Deutschen.
2) nannten die meisten Bier.
3) dachten über 30% an Oktoberfest und Lederhose.
4) nannten die meisten die Humorlosigkeit und Arroganz der Deutschen.

97
Задание 45 № 1965

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die 17-jährige Marion...


Woran denkst du?

I. Maud ist 16 und geht in die 11. Klasse eines französischen Gymnasiums. Bei dem Wort Deutschland denkt sie an blonde Menschen mit blauen Augen. Deutsch kann sie nicht, will aber gerne mal einen Urlaub in Deutschland verbringen. Neben ihr sitzt Tangi. "Ich empfinde sofort ein großes Glücksgefühl, wenn ich an Deutschland denke", sagt der 17-Jährige. Ihm hat "alles gefallen, die Leute, die Atmosphäre, ihre Sitten und ihre Lebensart."

II. Genauso wie Maud und Tangi, hat Maria Brückner 120weitere Schüler und 5 Lehrer des französischen Gymnasiums "Tristan Corbiere" über ihre Beziehung zu Deutschland befragt. Überraschend geben nur vier Schüler an, negative Erfahrungen mit Deutschen gemacht zu haben. 40% der Schüler können Deutsch sprechen, ... dieselbe Anzahl hat Deutschland schon einen Besuch abgestattet. Drei der fünf befragten Lehrer haben schlechte Erfahrungen gemacht. Ein Mathelehrer erzählt von seinem Erlebnis auf deutschen Straßen: "Ich verursachte einen kleinen Autounfall und die deutschen Beteiligten hatten dabei einfach keinen Humor". Der Geschichtslehrer findet "Deutsche manchmal ziemlich arrogant" und fügt lachend hinzu: "die Franzosen aber auch".

III. Interessant ist natürlich auch, was Schüler erzählen, die schon in der Bundesrepublik gewesen sind. Etwa die Hälfte gibt an, sie möchte wiederkommen. Mehrere loben die deutsche Sauberkeit, andere haben eher die Partys in Erinnerung. "Ich mag dieses Land sehr", schwärmt Marion. Die 17-Jährige denkt gern an ihre beiden Deutschlandbesuche: "Die Deutschen waren sehr herzlich und ich habe mich schnell mit ihnen angefreundet. In Deutschland gibt es die vielen Fußgängerstraßen, die Fahrradwege und die verschiedenen Brotsorten". Für andere stehen eigenartige Essgewohnheiten im Vordergrund. So hat es Klement und Sophie sehr beeindruckt, dass Deutsche "Käse zum Frühstück" essen. Gefallen hat es allen, die dort waren.

IV. Die Schule "Tristan Corbiere" hat viele internationale Kontakte, z. B. Schüleraustausche mit Deutschland, der Tschechischen Republik und Spanien. Doch was zieht Franzosen nach Deutschland? Für die Schüler stehen im Vordergrund Sprache und Kultur. Spannend ist die Frage, woranjugendliche spontan denken, wenn sie Deutschland hören. Auf Platz eins findet sich das Bier, dicht gefolgt vom Zweiten Weltkrieg, von Berlin und der Wiedervereinigung. Trotz allerUnterschiede lässt sich eines ganz klar feststellen: Deutschland, das ist für knapp ein Drittel der Befragten der Bier trinkende Münchner in Lederhosen beim Oktoberfest.

1) war schon zweimal in Deutschland.
2) mag die deutschen Essgewohnheiten.
3) schwärmt von den deutschen Freunden.
4) möchte durch die vielen Fußgängerstraßen in Frankreich gehen.

98
Задание 46 № 1966

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Ergebnis der Umfrage ergab, dass ...


Woran denkst du?

I. Maud ist 16 und geht in die 11. Klasse eines französischen Gymnasiums. Bei dem Wort Deutschland denkt sie an blonde Menschen mit blauen Augen. Deutsch kann sie nicht, will aber gerne mal einen Urlaub in Deutschland verbringen. Neben ihr sitzt Tangi. "Ich empfinde sofort ein großes Glücksgefühl, wenn ich an Deutschland denke", sagt der 17-Jährige. Ihm hat "alles gefallen, die Leute, die Atmosphäre, ihre Sitten und ihre Lebensart."

II. Genauso wie Maud und Tangi, hat Maria Brückner 120weitere Schüler und 5 Lehrer des französischen Gymnasiums "Tristan Corbiere" über ihre Beziehung zu Deutschland befragt. Überraschend geben nur vier Schüler an, negative Erfahrungen mit Deutschen gemacht zu haben. 40% der Schüler können Deutsch sprechen, ... dieselbe Anzahl hat Deutschland schon einen Besuch abgestattet. Drei der fünf befragten Lehrer haben schlechte Erfahrungen gemacht. Ein Mathelehrer erzählt von seinem Erlebnis auf deutschen Straßen: "Ich verursachte einen kleinen Autounfall und die deutschen Beteiligten hatten dabei einfach keinen Humor". Der Geschichtslehrer findet "Deutsche manchmal ziemlich arrogant" und fügt lachend hinzu: "die Franzosen aber auch".

III. Interessant ist natürlich auch, was Schüler erzählen, die schon in der Bundesrepublik gewesen sind. Etwa die Hälfte gibt an, sie möchte wiederkommen. Mehrere loben die deutsche Sauberkeit, andere haben eher die Partys in Erinnerung. "Ich mag dieses Land sehr", schwärmt Marion. Die 17-Jährige denkt gern an ihre beiden Deutschlandbesuche: "Die Deutschen waren sehr herzlich und ich habe mich schnell mit ihnen angefreundet. In Deutschland gibt es die vielen Fußgängerstraßen, die Fahrradwege und die verschiedenen Brotsorten". Für andere stehen eigenartige Essgewohnheiten im Vordergrund. So hat es Klement und Sophie sehr beeindruckt, dass Deutsche "Käse zum Frühstück" essen. Gefallen hat es allen, die dort waren.

IV. Die Schule "Tristan Corbiere" hat viele internationale Kontakte, z. B. Schüleraustausche mit Deutschland, der Tschechischen Republik und Spanien. Doch was zieht Franzosen nach Deutschland? Für die Schüler stehen im Vordergrund Sprache und Kultur. Spannend ist die Frage, woranjugendliche spontan denken, wenn sie Deutschland hören. Auf Platz eins findet sich das Bier, dicht gefolgt vom Zweiten Weltkrieg, von Berlin und der Wiedervereinigung. Trotz allerUnterschiede lässt sich eines ganz klar feststellen: Deutschland, das ist für knapp ein Drittel der Befragten der Bier trinkende Münchner in Lederhosen beim Oktoberfest.

1) 4% der Schüler negative Erfahrungen in Deutschland gemacht haben.
2) 3 Lehrer die Deutschen arrogant finden.
3) 40% der Schüler schon einmal in Deutschland waren.
4) mehr als die Hälfte wieder nach Deutschland fahren möchte.

99
Задание 38 № 2018

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Verzicht auf das Internet fiel Christoph Koch schwer, ...


Das Leben offline

I. Wir leben mit dem Internet. Im Büro und zu Hause, aber auch unterwegs, mit mobilem Internetzugang am Laptop oder über das Smartphone. Wir sind immer online. Aber was passiert, wenn man mal den Stecker zieht und für ein paar Wochen oder gar Monate auf das Internet verzichtet? Oder sind wir davon absolut abhängig? Zwei Journalisten haben es im Selbstversuch ausprobiert.

II. Christoph Koch ist 36 Jahre alt. Als er umzog, saß er ohne Internetzugang in der neuen Wohnung. Damit fühlte er sich äußerst unwohl: Er hatte das Gefühl, etwas zu verpassen. Seine Lösung: Er kaufte sich einen teuren Internetstick. Nur um wieder am Leben in der virtuellen Welt teilnehmen zu können. Seine Freundin machte ihm Vorwürfe: „Wenn ich mal ein paar Tage weg bin, kommst du damit deutlich besser klar, als wenn du ein paar Tage auf das Internet verzichten musst.“ Koch wusste wirklich,... er es ohne Internet nicht aushielt. Deshalb hatte er die Idee zu einem Selbstversuch. Er wollte einen Monat lang weder Internet noch Handy nutzen.

III. Koch war wirklich auf das Internet angewiesen. Als Journalist bekommt er viele Aufträge per E-Mail. Auch für die Pflege seiner Freundschaften spielt es eine große Rolle. Man kann dem Freund über Facebook schnell etwas schreiben. Deshalb fehlte ihm das Internet am Anfang. Er musste wieder Briefe schreiben, anstatt im Rekordtempo E-Mails zu versenden. Sogar Kopfschmerzen bekam er. Koch fiel es schwer, offline zu sein.

IV. Alex Rühle, ebenfalls Journalist, ging es genauso. Auch Rühle hat es gewagt, gleich ein halbes Jahr offline zu gehen. Früher hat er vor dem Schlafengehen unbedingt E-Mails geprüft. Während des Experiments musste er im eigenen Gehirn googeln lernen und ständig nach Telefonzellen und Briefkästen suchen.

V. „Das Schlimmste an meiner digitalen Sucht war“, erzählt Rühle, „ich konnte längere Zeit an ein und derselben Sache nicht konzentriert arbeiten.“ Doch nachdem sie die ersten Tage und Wochen überstanden hatten, merkten sowohl Koch als auch Rühle, dass es ohne das Internet gar nicht so schlimm ist. Sie mussten keine 80 E-Mails am Tag mehr beantworten.

VI. Nach dem Ende des Versuches fielen sowohl Koch wie auch Rühle schnell in ihre alten Gewohnheiten zurück.

Aber sie haben auch einiges aus ihrer Offline-Zeit gelernt: Das Internet ist nicht böse. Im Gegenteil, es ist der Fortschritt und wir brauchen es in unserem Alltag. Aber es würde jedem von uns gut tun, das eigene Nutzungsverhalten mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

1) weil er Briefe nicht schreiben konnte.
2) obwohl er vom Internet Kopfschmerzen hatte.
3) weil er mit seiner Freundin nicht kommunizieren konnte.
4) weil er es ständig im beruflichen und privaten Leben nutzte.

100
Задание 39 № 2019

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Alex Rühle hat während des Experiments ...


Das Leben offline

I. Wir leben mit dem Internet. Im Büro und zu Hause, aber auch unterwegs, mit mobilem Internetzugang am Laptop oder über das Smartphone. Wir sind immer online. Aber was passiert, wenn man mal den Stecker zieht und für ein paar Wochen oder gar Monate auf das Internet verzichtet? Oder sind wir davon absolut abhängig? Zwei Journalisten haben es im Selbstversuch ausprobiert.

II. Christoph Koch ist 36 Jahre alt. Als er umzog, saß er ohne Internetzugang in der neuen Wohnung. Damit fühlte er sich äußerst unwohl: Er hatte das Gefühl, etwas zu verpassen. Seine Lösung: Er kaufte sich einen teuren Internetstick. Nur um wieder am Leben in der virtuellen Welt teilnehmen zu können. Seine Freundin machte ihm Vorwürfe: „Wenn ich mal ein paar Tage weg bin, kommst du damit deutlich besser klar, als wenn du ein paar Tage auf das Internet verzichten musst.“ Koch wusste wirklich,... er es ohne Internet nicht aushielt. Deshalb hatte er die Idee zu einem Selbstversuch. Er wollte einen Monat lang weder Internet noch Handy nutzen.

III. Koch war wirklich auf das Internet angewiesen. Als Journalist bekommt er viele Aufträge per E-Mail. Auch für die Pflege seiner Freundschaften spielt es eine große Rolle. Man kann dem Freund über Facebook schnell etwas schreiben. Deshalb fehlte ihm das Internet am Anfang. Er musste wieder Briefe schreiben, anstatt im Rekordtempo E-Mails zu versenden. Sogar Kopfschmerzen bekam er. Koch fiel es schwer, offline zu sein.

IV. Alex Rühle, ebenfalls Journalist, ging es genauso. Auch Rühle hat es gewagt, gleich ein halbes Jahr offline zu gehen. Früher hat er vor dem Schlafengehen unbedingt E-Mails geprüft. Während des Experiments musste er im eigenen Gehirn googeln lernen und ständig nach Telefonzellen und Briefkästen suchen.

V. „Das Schlimmste an meiner digitalen Sucht war“, erzählt Rühle, „ich konnte längere Zeit an ein und derselben Sache nicht konzentriert arbeiten.“ Doch nachdem sie die ersten Tage und Wochen überstanden hatten, merkten sowohl Koch als auch Rühle, dass es ohne das Internet gar nicht so schlimm ist. Sie mussten keine 80 E-Mails am Tag mehr beantworten.

VI. Nach dem Ende des Versuches fielen sowohl Koch wie auch Rühle schnell in ihre alten Gewohnheiten zurück.

Aber sie haben auch einiges aus ihrer Offline-Zeit gelernt: Das Internet ist nicht böse. Im Gegenteil, es ist der Fortschritt und wir brauchen es in unserem Alltag. Aber es würde jedem von uns gut tun, das eigene Nutzungsverhalten mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

1) für 6 Monate auf das Internet verzichtet.
2) an Schlafstörungen gelitten.
3) nur das Handy benutzen können.
4) nur einige Tage ohne das Internet ausgehalten.

101
Задание 40 № 2020

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Christoph Koch und Alex Rühle sind zu der Überzeugung gekommen, dass ...


Das Leben offline

I. Wir leben mit dem Internet. Im Büro und zu Hause, aber auch unterwegs, mit mobilem Internetzugang am Laptop oder über das Smartphone. Wir sind immer online. Aber was passiert, wenn man mal den Stecker zieht und für ein paar Wochen oder gar Monate auf das Internet verzichtet? Oder sind wir davon absolut abhängig? Zwei Journalisten haben es im Selbstversuch ausprobiert.

II. Christoph Koch ist 36 Jahre alt. Als er umzog, saß er ohne Internetzugang in der neuen Wohnung. Damit fühlte er sich äußerst unwohl: Er hatte das Gefühl, etwas zu verpassen. Seine Lösung: Er kaufte sich einen teuren Internetstick. Nur um wieder am Leben in der virtuellen Welt teilnehmen zu können. Seine Freundin machte ihm Vorwürfe: „Wenn ich mal ein paar Tage weg bin, kommst du damit deutlich besser klar, als wenn du ein paar Tage auf das Internet verzichten musst.“ Koch wusste wirklich,... er es ohne Internet nicht aushielt. Deshalb hatte er die Idee zu einem Selbstversuch. Er wollte einen Monat lang weder Internet noch Handy nutzen.

III. Koch war wirklich auf das Internet angewiesen. Als Journalist bekommt er viele Aufträge per E-Mail. Auch für die Pflege seiner Freundschaften spielt es eine große Rolle. Man kann dem Freund über Facebook schnell etwas schreiben. Deshalb fehlte ihm das Internet am Anfang. Er musste wieder Briefe schreiben, anstatt im Rekordtempo E-Mails zu versenden. Sogar Kopfschmerzen bekam er. Koch fiel es schwer, offline zu sein.

IV. Alex Rühle, ebenfalls Journalist, ging es genauso. Auch Rühle hat es gewagt, gleich ein halbes Jahr offline zu gehen. Früher hat er vor dem Schlafengehen unbedingt E-Mails geprüft. Während des Experiments musste er im eigenen Gehirn googeln lernen und ständig nach Telefonzellen und Briefkästen suchen.

V. „Das Schlimmste an meiner digitalen Sucht war“, erzählt Rühle, „ich konnte längere Zeit an ein und derselben Sache nicht konzentriert arbeiten.“ Doch nachdem sie die ersten Tage und Wochen überstanden hatten, merkten sowohl Koch als auch Rühle, dass es ohne das Internet gar nicht so schlimm ist. Sie mussten keine 80 E-Mails am Tag mehr beantworten.

VI. Nach dem Ende des Versuches fielen sowohl Koch wie auch Rühle schnell in ihre alten Gewohnheiten zurück.

Aber sie haben auch einiges aus ihrer Offline-Zeit gelernt: Das Internet ist nicht böse. Im Gegenteil, es ist der Fortschritt und wir brauchen es in unserem Alltag. Aber es würde jedem von uns gut tun, das eigene Nutzungsverhalten mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

1) sie nach dem Experiment kein Internet brauchen.
2) das Internet schlechte Gewohnheiten hervorruft.
3) das Internet eine gefährliche Erfindung ist.
4) sie den richtigen Umgang mit dem Internet lernen müssen.

102
Задание 38 № 2078

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

In den USA ...


Schulpflicht oder Heiniunterricht?

I. Es gibt in Deutschland Familien, die lieber am Küchentisch als in der Schule lernen. Das Ehepaar Romeike hat fünf Kinder und bis vor kurzem wohnten sie in Baden-Württemberg. Die Eltern wollten jedoch nicht, dass ihre Kinder zur Schule gehen. Lernen sollten sie natürlich trotzdem etwas, aber das wollten ihnen die Eltern lieber zu Hause beibringen. In Deutschland ist das bis auf ganz wenige Ausnahmen verboten, deshalb ist Familie Romeike in die USA gezogen.

II. In den USA ist es erlaubt, die eigenen Kinder zu Hause zu unterrichten. Ungefähr 1,5 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule, sondern machen Mathe, Englisch und so weiter daheim. Meistens wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ob die Kinder auch wirklich etwas lernen. Sie müssen dann in einer „normalen“ Schule Prüfungen bestehen.

III. Wenn Eltern ihre Kinder in die Schule schicken, geben sie sie in „fremde Hände“: Lehrer, die die Eltern vielleicht nicht kennen, unterrichten ihre Kinder. Das gefällt manchen Menschen nicht. Manche Eltern haben auch Angst,... ihre Kinder schlechte Vorbilder in der Schule finden oder gewalttätigen Mitschülern ausgesetzt sind. Sie wollen deshalb ihre Kinder lieber zu Hause behalten. Dort können sie bestimmen, was ihre Kinder lernen und welche anderen Kinder sie treffen. Natürlich können sich Eltern oder Privatlehrer zu Hause viel intensiver um die Kinder kümmern als ein Lehrer das bei einer ganzen Klasse kann.

IV. In Deutschland gibt es die Schulpflicht, weil alle Kinder das gleiche lernen sollen. Denn sie sollen später dieselben Chancen haben. Dafür gibt es extra ausgebildete Lehrer und Lehrerinnen, die wissen, wie man Kinder unterrichtet. Kinder müssen in Deutschland in die Schule, weil sie andere Gleichaltrige treffen sollen. Sie sollen lernen, mit anderen Ansichten und Meinungen umzugehen.

V. Uwe und Hannelore Romeike wollen ihre fünf Kinder selbst unterrichten, weil sie mit dem Lehrplan in Deutschland nicht einverstanden sind. Die Romeikes sind eine streng gläubige Familie und die Eltern meinen, dass ihre Kinder in der Schule Sachen lernen, die nicht zu ihrer Religion passen.

VI. 2010 wurden die fünf Geschwister Romeike von der Polizei abgeholt und zur Schule gebracht. Deshalb ist die Familie nach Amerika geflüchtet. Um dort bleiben zu können, haben die Romeikes Asyl beantragt und auch bekommen. Der amerikanische Richter fand, dass die Familie in Deutschland nicht so leben konnte, wie sie es wollte, und deshalb in den USA bleiben durfte.

1) dürfen die Kinder zu Hause lernen.
2) dürfen die Eltern nur einige Fächer den Kindern beibringen.
3) prüft die Polizei, ob die Kinder zu Hause wirklich lernen.
4) gibt es in den Schulen keine Prüfungen.

103
Задание 39 № 2079

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Manche Eltern glauben, dass ...


Schulpflicht oder Heiniunterricht?

I. Es gibt in Deutschland Familien, die lieber am Küchentisch als in der Schule lernen. Das Ehepaar Romeike hat fünf Kinder und bis vor kurzem wohnten sie in Baden-Württemberg. Die Eltern wollten jedoch nicht, dass ihre Kinder zur Schule gehen. Lernen sollten sie natürlich trotzdem etwas, aber das wollten ihnen die Eltern lieber zu Hause beibringen. In Deutschland ist das bis auf ganz wenige Ausnahmen verboten, deshalb ist Familie Romeike in die USA gezogen.

II. In den USA ist es erlaubt, die eigenen Kinder zu Hause zu unterrichten. Ungefähr 1,5 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule, sondern machen Mathe, Englisch und so weiter daheim. Meistens wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ob die Kinder auch wirklich etwas lernen. Sie müssen dann in einer „normalen“ Schule Prüfungen bestehen.

III. Wenn Eltern ihre Kinder in die Schule schicken, geben sie sie in „fremde Hände“: Lehrer, die die Eltern vielleicht nicht kennen, unterrichten ihre Kinder. Das gefällt manchen Menschen nicht. Manche Eltern haben auch Angst,... ihre Kinder schlechte Vorbilder in der Schule finden oder gewalttätigen Mitschülern ausgesetzt sind. Sie wollen deshalb ihre Kinder lieber zu Hause behalten. Dort können sie bestimmen, was ihre Kinder lernen und welche anderen Kinder sie treffen. Natürlich können sich Eltern oder Privatlehrer zu Hause viel intensiver um die Kinder kümmern als ein Lehrer das bei einer ganzen Klasse kann.

IV. In Deutschland gibt es die Schulpflicht, weil alle Kinder das gleiche lernen sollen. Denn sie sollen später dieselben Chancen haben. Dafür gibt es extra ausgebildete Lehrer und Lehrerinnen, die wissen, wie man Kinder unterrichtet. Kinder müssen in Deutschland in die Schule, weil sie andere Gleichaltrige treffen sollen. Sie sollen lernen, mit anderen Ansichten und Meinungen umzugehen.

V. Uwe und Hannelore Romeike wollen ihre fünf Kinder selbst unterrichten, weil sie mit dem Lehrplan in Deutschland nicht einverstanden sind. Die Romeikes sind eine streng gläubige Familie und die Eltern meinen, dass ihre Kinder in der Schule Sachen lernen, die nicht zu ihrer Religion passen.

VI. 2010 wurden die fünf Geschwister Romeike von der Polizei abgeholt und zur Schule gebracht. Deshalb ist die Familie nach Amerika geflüchtet. Um dort bleiben zu können, haben die Romeikes Asyl beantragt und auch bekommen. Der amerikanische Richter fand, dass die Familie in Deutschland nicht so leben konnte, wie sie es wollte, und deshalb in den USA bleiben durfte.

1) es den Kindern in der Schule nicht gefallen wird.
2) ihre Kinder Angst vor den Lehrern haben.
3) die Lehrer in der Schule schlechte Vorbilder sind.
4) ihre Kinder in der Schule schlecht behandelt werden.

104
Задание 40 № 2080

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Frau und Herr Romeike ...


Schulpflicht oder Heiniunterricht?

I. Es gibt in Deutschland Familien, die lieber am Küchentisch als in der Schule lernen. Das Ehepaar Romeike hat fünf Kinder und bis vor kurzem wohnten sie in Baden-Württemberg. Die Eltern wollten jedoch nicht, dass ihre Kinder zur Schule gehen. Lernen sollten sie natürlich trotzdem etwas, aber das wollten ihnen die Eltern lieber zu Hause beibringen. In Deutschland ist das bis auf ganz wenige Ausnahmen verboten, deshalb ist Familie Romeike in die USA gezogen.

II. In den USA ist es erlaubt, die eigenen Kinder zu Hause zu unterrichten. Ungefähr 1,5 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule, sondern machen Mathe, Englisch und so weiter daheim. Meistens wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ob die Kinder auch wirklich etwas lernen. Sie müssen dann in einer „normalen“ Schule Prüfungen bestehen.

III. Wenn Eltern ihre Kinder in die Schule schicken, geben sie sie in „fremde Hände“: Lehrer, die die Eltern vielleicht nicht kennen, unterrichten ihre Kinder. Das gefällt manchen Menschen nicht. Manche Eltern haben auch Angst,... ihre Kinder schlechte Vorbilder in der Schule finden oder gewalttätigen Mitschülern ausgesetzt sind. Sie wollen deshalb ihre Kinder lieber zu Hause behalten. Dort können sie bestimmen, was ihre Kinder lernen und welche anderen Kinder sie treffen. Natürlich können sich Eltern oder Privatlehrer zu Hause viel intensiver um die Kinder kümmern als ein Lehrer das bei einer ganzen Klasse kann.

IV. In Deutschland gibt es die Schulpflicht, weil alle Kinder das gleiche lernen sollen. Denn sie sollen später dieselben Chancen haben. Dafür gibt es extra ausgebildete Lehrer und Lehrerinnen, die wissen, wie man Kinder unterrichtet. Kinder müssen in Deutschland in die Schule, weil sie andere Gleichaltrige treffen sollen. Sie sollen lernen, mit anderen Ansichten und Meinungen umzugehen.

V. Uwe und Hannelore Romeike wollen ihre fünf Kinder selbst unterrichten, weil sie mit dem Lehrplan in Deutschland nicht einverstanden sind. Die Romeikes sind eine streng gläubige Familie und die Eltern meinen, dass ihre Kinder in der Schule Sachen lernen, die nicht zu ihrer Religion passen.

VI. 2010 wurden die fünf Geschwister Romeike von der Polizei abgeholt und zur Schule gebracht. Deshalb ist die Familie nach Amerika geflüchtet. Um dort bleiben zu können, haben die Romeikes Asyl beantragt und auch bekommen. Der amerikanische Richter fand, dass die Familie in Deutschland nicht so leben konnte, wie sie es wollte, und deshalb in den USA bleiben durfte.

1) sagen, dass ihre Religion den Schulbesuch nicht erlaubt.
2) waren mit dem Lehrplan in Deutschland nicht zufrieden.
3) haben sich bei der Polizei über die Schule beschwert.
4) durften in Deutschland nicht bleiben.

105
Задание 38 № 2138

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Schüler in anderen europäischen Ländern ...


G-8 — Reformen im Gymnasium

I. Das Projekt G-8 bedeutet, dass die Schüler nur acht Jahre das Gymnasium besuchen und dann machen sie das Abitur. Noch vor wenigen Jahren musste man in Deutschland neun Jahre lang aufs Gymnasium gehen, bevor man studieren konnte, in den meisten anderen europäischen Ländern nur acht Jahre.

II. Damit hatten die Schüler der anderen Länder einen großen Vorteil: Sie konnten früher mit dem Studium beginnen, waren früher damit fertig und fingen also jünger an zu arbeiten. Und auch wer gleich nach dem Abitur eine Lehre beginnen wollte, war jünger. Damit hatten die Schüler aus anderen Ländern bessere Chancen auf Arbeits- und Ausbildungsplätze.

III. So durfte es nicht bleiben. Es wurde deshalb vor einiger Zeit beschlossen, ... auch deutsche Schüler schon nach acht Jahren das Gymnasium beenden sollen. In den meisten Bundesländern machte nun der ernte G-8-Jahrgang im Jahr 2013 Abitur. Allerdings ist das nicht in jedem Bundesland gleich: Schulfragen entscheiden die Politiker der einzelnen Bundesländer nur für ihr eigenes Bundesland. Deswegen wurde das G-8 nicht in ganz Deutschland zur gleichen Zeit eingeführt.

IV. Seit das achtjährige Gymnasium eingeführt wurde, kritisieren Eltern und Lehrer immer wieder, dass die Schüler in zu kurzer Zeit zu viel lernen müssen und zu wenig Freizeit haben. Deshalb soll, nach der Meinung der Eltern, der Stundenplan gekürzt werden.. Außerdem wollen die Eltern, dass die Schüler insgesamt nicht so intensiv lernen müssen.

V. Viele Schüler, Eltern und auch Lehrer meinen, die Reform ist viel zu schnell und unüberlegt eingeführt worden. Der Lernstoff wurde nicht gekürzt, sondern die Schüler müssen ihn viel schneller durcharbeiten. Die Folge: längere Stundenpläne und mehr Wochenstunden. Viele Schüler verbringen nun in der Woche fünfzig und mehr Stunden mit Schule, Hausaufgaben und Lernen — das ist sogar mehr, als ihre Eltern arbeiten.

VI. Es gibt viele Vorschläge, wie man die Situation der G-8-Schüler verbessern könnte, aber auch genauso viel Kritik daran. Man kann zum Beispiel den Lernstoff bei den „unwichtigen Fächern“ kürzen, also bei Musik, Kunst, Sport oder Religion. Aber diese Fächer gehören zur Allgemeinbildung genauso wie die anderen, und sehr viele Schüler mögen sie besonders gern. Man kann auch wieder samstags in die Schule gehen. Aber dann bleibt nur ein freier Tag für die Zeit mit der Familie, und das ist zu wenig. Aus diesen Gründen ist das Problem bis heute nicht gelöst.

1) mussten kein Gymnasium besuchen, um studieren zu dürfen.
2) gingen neun Jahre aufs Gymnasium.
3) beendeten das Gymnasium früher als deutsche Schüler.
4) mussten keine Prüfungen ablegen.

106
Задание 39 № 2139

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Wer früher mit dem Studium fertig war,...


G-8 — Reformen im Gymnasium

I. Das Projekt G-8 bedeutet, dass die Schüler nur acht Jahre das Gymnasium besuchen und dann machen sie das Abitur. Noch vor wenigen Jahren musste man in Deutschland neun Jahre lang aufs Gymnasium gehen, bevor man studieren konnte, in den meisten anderen europäischen Ländern nur acht Jahre.

II. Damit hatten die Schüler der anderen Länder einen großen Vorteil: Sie konnten früher mit dem Studium beginnen, waren früher damit fertig und fingen also jünger an zu arbeiten. Und auch wer gleich nach dem Abitur eine Lehre beginnen wollte, war jünger. Damit hatten die Schüler aus anderen Ländern bessere Chancen auf Arbeits- und Ausbildungsplätze.

III. So durfte es nicht bleiben. Es wurde deshalb vor einiger Zeit beschlossen, ... auch deutsche Schüler schon nach acht Jahren das Gymnasium beenden sollen. In den meisten Bundesländern machte nun der ernte G-8-Jahrgang im Jahr 2013 Abitur. Allerdings ist das nicht in jedem Bundesland gleich: Schulfragen entscheiden die Politiker der einzelnen Bundesländer nur für ihr eigenes Bundesland. Deswegen wurde das G-8 nicht in ganz Deutschland zur gleichen Zeit eingeführt.

IV. Seit das achtjährige Gymnasium eingeführt wurde, kritisieren Eltern und Lehrer immer wieder, dass die Schüler in zu kurzer Zeit zu viel lernen müssen und zu wenig Freizeit haben. Deshalb soll, nach der Meinung der Eltern, der Stundenplan gekürzt werden.. Außerdem wollen die Eltern, dass die Schüler insgesamt nicht so intensiv lernen müssen.

V. Viele Schüler, Eltern und auch Lehrer meinen, die Reform ist viel zu schnell und unüberlegt eingeführt worden. Der Lernstoff wurde nicht gekürzt, sondern die Schüler müssen ihn viel schneller durcharbeiten. Die Folge: längere Stundenpläne und mehr Wochenstunden. Viele Schüler verbringen nun in der Woche fünfzig und mehr Stunden mit Schule, Hausaufgaben und Lernen — das ist sogar mehr, als ihre Eltern arbeiten.

VI. Es gibt viele Vorschläge, wie man die Situation der G-8-Schüler verbessern könnte, aber auch genauso viel Kritik daran. Man kann zum Beispiel den Lernstoff bei den „unwichtigen Fächern“ kürzen, also bei Musik, Kunst, Sport oder Religion. Aber diese Fächer gehören zur Allgemeinbildung genauso wie die anderen, und sehr viele Schüler mögen sie besonders gern. Man kann auch wieder samstags in die Schule gehen. Aber dann bleibt nur ein freier Tag für die Zeit mit der Familie, und das ist zu wenig. Aus diesen Gründen ist das Problem bis heute nicht gelöst.

1) war einfach klüger als die anderen.
2) konnte früher mir der Arbeit anfangen.
3) musste länger nach einem Arbeitsplatz suchen.
4) musste dann später noch eine Lehre machen.

107
Задание 40 № 2140

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Eltern kritisieren, dass ...


G-8 — Reformen im Gymnasium

I. Das Projekt G-8 bedeutet, dass die Schüler nur acht Jahre das Gymnasium besuchen und dann machen sie das Abitur. Noch vor wenigen Jahren musste man in Deutschland neun Jahre lang aufs Gymnasium gehen, bevor man studieren konnte, in den meisten anderen europäischen Ländern nur acht Jahre.

II. Damit hatten die Schüler der anderen Länder einen großen Vorteil: Sie konnten früher mit dem Studium beginnen, waren früher damit fertig und fingen also jünger an zu arbeiten. Und auch wer gleich nach dem Abitur eine Lehre beginnen wollte, war jünger. Damit hatten die Schüler aus anderen Ländern bessere Chancen auf Arbeits- und Ausbildungsplätze.

III. So durfte es nicht bleiben. Es wurde deshalb vor einiger Zeit beschlossen, ... auch deutsche Schüler schon nach acht Jahren das Gymnasium beenden sollen. In den meisten Bundesländern machte nun der ernte G-8-Jahrgang im Jahr 2013 Abitur. Allerdings ist das nicht in jedem Bundesland gleich: Schulfragen entscheiden die Politiker der einzelnen Bundesländer nur für ihr eigenes Bundesland. Deswegen wurde das G-8 nicht in ganz Deutschland zur gleichen Zeit eingeführt.

IV. Seit das achtjährige Gymnasium eingeführt wurde, kritisieren Eltern und Lehrer immer wieder, dass die Schüler in zu kurzer Zeit zu viel lernen müssen und zu wenig Freizeit haben. Deshalb soll, nach der Meinung der Eltern, der Stundenplan gekürzt werden.. Außerdem wollen die Eltern, dass die Schüler insgesamt nicht so intensiv lernen müssen.

V. Viele Schüler, Eltern und auch Lehrer meinen, die Reform ist viel zu schnell und unüberlegt eingeführt worden. Der Lernstoff wurde nicht gekürzt, sondern die Schüler müssen ihn viel schneller durcharbeiten. Die Folge: längere Stundenpläne und mehr Wochenstunden. Viele Schüler verbringen nun in der Woche fünfzig und mehr Stunden mit Schule, Hausaufgaben und Lernen — das ist sogar mehr, als ihre Eltern arbeiten.

VI. Es gibt viele Vorschläge, wie man die Situation der G-8-Schüler verbessern könnte, aber auch genauso viel Kritik daran. Man kann zum Beispiel den Lernstoff bei den „unwichtigen Fächern“ kürzen, also bei Musik, Kunst, Sport oder Religion. Aber diese Fächer gehören zur Allgemeinbildung genauso wie die anderen, und sehr viele Schüler mögen sie besonders gern. Man kann auch wieder samstags in die Schule gehen. Aber dann bleibt nur ein freier Tag für die Zeit mit der Familie, und das ist zu wenig. Aus diesen Gründen ist das Problem bis heute nicht gelöst.

1) die Schüler zu viel Zeit zu Hause verbringen.
2) der Lernstoff gekürzt wurde.
3) die Schüler zu intensiv lernen.
4) die Kinder im Gymnasium zu wenig lernen.

108
Задание 38 № 2198

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Unterricht an der Grundschule von Frau Reich beginnt...


In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist

I. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a einer Grundschule stehen um vier zusammengeschobene Tische in ihrem Klassenzimmer. Unter Anleitung ihrer Lehrerin Isolde Reich belegen sie Vollkornbrotscheiben mit Tomaten und Gurken und rühren Kräuterquark an. Die 7-jährige Silvana bestreut die Brotscheiben mit frischer Kresse. In der Tischmitte stehen zwei Kannen mit warmem Kräutertee.

II. „Viele unserer Kinder wussten nichts von Quark oder Kresse und hielten Gurke für etwas Exotisches", berichtet Isolde Reich. Nicht nur deutsche Schulkinder, auch viele ausländische Kinder aus türkischen, italienischen oder vietnamesischen Familien haben offenbar keine Zeit mehr für ein gesundes Frühstück. Auf dem Weg zur Schule, zumeist im Auto der Eltern, essen sich die Kinder satt an Keksen oder Schokoriegeln und stillen ihren Durst mit süßen Limonadegetränken. Alle diese Nahrungsmittel enthalten viel Ungesundes: Fett und Zucker. Darauf kommt es eigentlich an, dass die Kinder verglichen mit früheren Generationen immer dicker werden.

III. Aus diesem Grund haben mehrere Schulen Projekte zum Thema „Gesundes Essen" gestartet und beginnen den Schultag mit einem gemeinsamen und gesunden Frühstück. Die Eltern der Kinder waren zunächst mit dem Projekt nicht ganz einverstanden. „Es hat lange Zeit gedauert, aber wir haben schließlich alle Eltern davon überzeugt. Dafür beteiligen sie sich jetzt mit einem geringen monatlichen Beitrag am gemeinsamen Frühstück," so Isolde Reich.

IV. Entscheidend für die republikübergreifende Kilo-Vermehrung bei den Kleinsten ist die fehlende Bewegung, ... das Fernsehen und Computerspiele sportliche Aktivitäten abgelöst haben. Bewegung und Sport sind daher die zweite Säule des Gesundheitsprojekts an der Schule von Isolde Reich. Die Kinder haben jetzt täglich Sportstunden, nicht nur einmal pro Woche wie früher, und sogar in den Mathe- und Englischunterricht gehören Bewegungsphasen.

1) mit der Präsentation exotischer Gemüsesorten.
2) mit Keksen und Schokoriegeln.
3) mit der Erzählung über gesundes Essen.
4) mit einem gemeinsamen Frühstück der Kinder in der Schule.

109
Задание 39 № 2199

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Eltern müssen das gemeinsame Frühstück ihrer Kinder ...


In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist

I. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a einer Grundschule stehen um vier zusammengeschobene Tische in ihrem Klassenzimmer. Unter Anleitung ihrer Lehrerin Isolde Reich belegen sie Vollkornbrotscheiben mit Tomaten und Gurken und rühren Kräuterquark an. Die 7-jährige Silvana bestreut die Brotscheiben mit frischer Kresse. In der Tischmitte stehen zwei Kannen mit warmem Kräutertee.

II. „Viele unserer Kinder wussten nichts von Quark oder Kresse und hielten Gurke für etwas Exotisches", berichtet Isolde Reich. Nicht nur deutsche Schulkinder, auch viele ausländische Kinder aus türkischen, italienischen oder vietnamesischen Familien haben offenbar keine Zeit mehr für ein gesundes Frühstück. Auf dem Weg zur Schule, zumeist im Auto der Eltern, essen sich die Kinder satt an Keksen oder Schokoriegeln und stillen ihren Durst mit süßen Limonadegetränken. Alle diese Nahrungsmittel enthalten viel Ungesundes: Fett und Zucker. Darauf kommt es eigentlich an, dass die Kinder verglichen mit früheren Generationen immer dicker werden.

III. Aus diesem Grund haben mehrere Schulen Projekte zum Thema „Gesundes Essen" gestartet und beginnen den Schultag mit einem gemeinsamen und gesunden Frühstück. Die Eltern der Kinder waren zunächst mit dem Projekt nicht ganz einverstanden. „Es hat lange Zeit gedauert, aber wir haben schließlich alle Eltern davon überzeugt. Dafür beteiligen sie sich jetzt mit einem geringen monatlichen Beitrag am gemeinsamen Frühstück," so Isolde Reich.

IV. Entscheidend für die republikübergreifende Kilo-Vermehrung bei den Kleinsten ist die fehlende Bewegung, ... das Fernsehen und Computerspiele sportliche Aktivitäten abgelöst haben. Bewegung und Sport sind daher die zweite Säule des Gesundheitsprojekts an der Schule von Isolde Reich. Die Kinder haben jetzt täglich Sportstunden, nicht nur einmal pro Woche wie früher, und sogar in den Mathe- und Englischunterricht gehören Bewegungsphasen.

1) zu Hause zubereiten und in die Schule bringen.
2) mit einer kleinen Summe aus eigener Tasche bezahlen.
3) vor dem Unterrichtsbeginn in der Schule kontrollieren.
4) in einem teuren Cafe bestellen.

110
Задание 40 № 2200

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Moderne Kinder sind dick, weil ...


In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist

I. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a einer Grundschule stehen um vier zusammengeschobene Tische in ihrem Klassenzimmer. Unter Anleitung ihrer Lehrerin Isolde Reich belegen sie Vollkornbrotscheiben mit Tomaten und Gurken und rühren Kräuterquark an. Die 7-jährige Silvana bestreut die Brotscheiben mit frischer Kresse. In der Tischmitte stehen zwei Kannen mit warmem Kräutertee.

II. „Viele unserer Kinder wussten nichts von Quark oder Kresse und hielten Gurke für etwas Exotisches", berichtet Isolde Reich. Nicht nur deutsche Schulkinder, auch viele ausländische Kinder aus türkischen, italienischen oder vietnamesischen Familien haben offenbar keine Zeit mehr für ein gesundes Frühstück. Auf dem Weg zur Schule, zumeist im Auto der Eltern, essen sich die Kinder satt an Keksen oder Schokoriegeln und stillen ihren Durst mit süßen Limonadegetränken. Alle diese Nahrungsmittel enthalten viel Ungesundes: Fett und Zucker. Darauf kommt es eigentlich an, dass die Kinder verglichen mit früheren Generationen immer dicker werden.

III. Aus diesem Grund haben mehrere Schulen Projekte zum Thema „Gesundes Essen" gestartet und beginnen den Schultag mit einem gemeinsamen und gesunden Frühstück. Die Eltern der Kinder waren zunächst mit dem Projekt nicht ganz einverstanden. „Es hat lange Zeit gedauert, aber wir haben schließlich alle Eltern davon überzeugt. Dafür beteiligen sie sich jetzt mit einem geringen monatlichen Beitrag am gemeinsamen Frühstück," so Isolde Reich.

IV. Entscheidend für die republikübergreifende Kilo-Vermehrung bei den Kleinsten ist die fehlende Bewegung, ... das Fernsehen und Computerspiele sportliche Aktivitäten abgelöst haben. Bewegung und Sport sind daher die zweite Säule des Gesundheitsprojekts an der Schule von Isolde Reich. Die Kinder haben jetzt täglich Sportstunden, nicht nur einmal pro Woche wie früher, und sogar in den Mathe- und Englischunterricht gehören Bewegungsphasen.

1) sie viele exotische Lebensmittel essen.
2) sie viel Süßes essen und trinken.
3) sie nicht zu Hause, sondern im Auto der Eltern essen.
4) ihre Eltern viel Zeit zum Kochen haben.

111
Задание 38 № 2258

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Experten raten ...


Lernen will gelernt sein

I. Falsches Lernen und falsche Vorbereitung sind oft Gründe, warum Schüler und Studenten trotz langen und ausführlichen Lernens in Prüfungen versagen und schlechte Noten bekommen. Der Kölner Professor Martin Schuster bringt es auf den Punkt: „Tausendfaches Lesen von Stoffen führt nicht zum Lernen." Experten raten deshalb, beim Lernen strategisch vorzugehen und Lerninhalte nicht nur zu lesen, sondern sie sogleich wiederzugeben. Lernregel Nummer 1 heißt also, man soll nach dem Lesen das Buch weglegen und sich das Gelesene durch den Kopf gehen lassen, damit arbeiten. Dies kann durch einfaches Nacherzählen in eigenen Worten geschehen, es kann aber auch anhand kleiner Zeichnungen durchgeführt werden, die das Gelesene veranschaulichen und damit klar machen. Überhaupt ist es ganz wichtig, sich bewusst zu machen, was man da gerade gelesen hat und nun lernen soll, und zu versuchen, das Neue an bereits Bekanntes anzuknüpfen.

II. Die Natur hat das menschliche Gedächtnis nämlich so eingerichtet, ... wir uns am besten merken können, was wir verstehen oder was unser Gehirn als wichtige Information einstuft. Was wir nicht verstehen, vergessen wir in der Regel innerhalb kürzester Zeit wieder. Das erklärt, warum sich Erwachsene oft nicht mehr an schwierige mathematische Formeln erinnern können: weil sie sich seit der Schule nicht mehr damit befasst haben.

III. Lernregel Nummer 2 heißt, man soll sich seine Lernzeit einteilen. Eine lange Zeit ohne Pause zu lernen, das überfordert nämlich das menschliche Gedächtnis. Das Gelernte muss — wie man so schön sagt — sich erst setzen, bevor neue Informationen hinzukommen können. Sinnvoll ist es daher, alle 45 Minuten eine Pause zu machen.

IV. Lernregel Nummer 3 heißt, wer erst in der Nacht vor der Prüfung lernt, hat keine Zeit mehr, mit dem neuen Stoff zu arbeiten, Verknüpfungen mit dem Bekannten herzustellen und den neuen Stoff zu festigen. Mittelmäßige Noten sind dann oft das Ergebnis, und das so Gelernte wird schnell wieder vergessen.

1) sich auf die Prüfung in der letzten Nacht vorzubereiten.
2) pausenlos Bücher zu lesen.
3) kleine Bildchen in die Bücher zu zeichnen.
4) den neuen Stoff mit dem bereits vorhandenen Wissen zu verbinden.

112
Задание 39 № 2259

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Menschen vergessen mit der Zeit, ...


Lernen will gelernt sein

I. Falsches Lernen und falsche Vorbereitung sind oft Gründe, warum Schüler und Studenten trotz langen und ausführlichen Lernens in Prüfungen versagen und schlechte Noten bekommen. Der Kölner Professor Martin Schuster bringt es auf den Punkt: „Tausendfaches Lesen von Stoffen führt nicht zum Lernen." Experten raten deshalb, beim Lernen strategisch vorzugehen und Lerninhalte nicht nur zu lesen, sondern sie sogleich wiederzugeben. Lernregel Nummer 1 heißt also, man soll nach dem Lesen das Buch weglegen und sich das Gelesene durch den Kopf gehen lassen, damit arbeiten. Dies kann durch einfaches Nacherzählen in eigenen Worten geschehen, es kann aber auch anhand kleiner Zeichnungen durchgeführt werden, die das Gelesene veranschaulichen und damit klar machen. Überhaupt ist es ganz wichtig, sich bewusst zu machen, was man da gerade gelesen hat und nun lernen soll, und zu versuchen, das Neue an bereits Bekanntes anzuknüpfen.

II. Die Natur hat das menschliche Gedächtnis nämlich so eingerichtet, ... wir uns am besten merken können, was wir verstehen oder was unser Gehirn als wichtige Information einstuft. Was wir nicht verstehen, vergessen wir in der Regel innerhalb kürzester Zeit wieder. Das erklärt, warum sich Erwachsene oft nicht mehr an schwierige mathematische Formeln erinnern können: weil sie sich seit der Schule nicht mehr damit befasst haben.

III. Lernregel Nummer 2 heißt, man soll sich seine Lernzeit einteilen. Eine lange Zeit ohne Pause zu lernen, das überfordert nämlich das menschliche Gedächtnis. Das Gelernte muss — wie man so schön sagt — sich erst setzen, bevor neue Informationen hinzukommen können. Sinnvoll ist es daher, alle 45 Minuten eine Pause zu machen.

IV. Lernregel Nummer 3 heißt, wer erst in der Nacht vor der Prüfung lernt, hat keine Zeit mehr, mit dem neuen Stoff zu arbeiten, Verknüpfungen mit dem Bekannten herzustellen und den neuen Stoff zu festigen. Mittelmäßige Noten sind dann oft das Ergebnis, und das so Gelernte wird schnell wieder vergessen.

1) was sie in der Schule gut verstanden haben.
2) was für ihr Leben wichtig ist.
3) was sie nicht nacherzählt haben.
4) womit sie sich nicht beschäftigen.

113
Задание 40 № 2260

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Beim Lernen braucht man Pausen, ...


Lernen will gelernt sein

I. Falsches Lernen und falsche Vorbereitung sind oft Gründe, warum Schüler und Studenten trotz langen und ausführlichen Lernens in Prüfungen versagen und schlechte Noten bekommen. Der Kölner Professor Martin Schuster bringt es auf den Punkt: „Tausendfaches Lesen von Stoffen führt nicht zum Lernen." Experten raten deshalb, beim Lernen strategisch vorzugehen und Lerninhalte nicht nur zu lesen, sondern sie sogleich wiederzugeben. Lernregel Nummer 1 heißt also, man soll nach dem Lesen das Buch weglegen und sich das Gelesene durch den Kopf gehen lassen, damit arbeiten. Dies kann durch einfaches Nacherzählen in eigenen Worten geschehen, es kann aber auch anhand kleiner Zeichnungen durchgeführt werden, die das Gelesene veranschaulichen und damit klar machen. Überhaupt ist es ganz wichtig, sich bewusst zu machen, was man da gerade gelesen hat und nun lernen soll, und zu versuchen, das Neue an bereits Bekanntes anzuknüpfen.

II. Die Natur hat das menschliche Gedächtnis nämlich so eingerichtet, ... wir uns am besten merken können, was wir verstehen oder was unser Gehirn als wichtige Information einstuft. Was wir nicht verstehen, vergessen wir in der Regel innerhalb kürzester Zeit wieder. Das erklärt, warum sich Erwachsene oft nicht mehr an schwierige mathematische Formeln erinnern können: weil sie sich seit der Schule nicht mehr damit befasst haben.

III. Lernregel Nummer 2 heißt, man soll sich seine Lernzeit einteilen. Eine lange Zeit ohne Pause zu lernen, das überfordert nämlich das menschliche Gedächtnis. Das Gelernte muss — wie man so schön sagt — sich erst setzen, bevor neue Informationen hinzukommen können. Sinnvoll ist es daher, alle 45 Minuten eine Pause zu machen.

IV. Lernregel Nummer 3 heißt, wer erst in der Nacht vor der Prüfung lernt, hat keine Zeit mehr, mit dem neuen Stoff zu arbeiten, Verknüpfungen mit dem Bekannten herzustellen und den neuen Stoff zu festigen. Mittelmäßige Noten sind dann oft das Ergebnis, und das so Gelernte wird schnell wieder vergessen.

1) um das Gehirn zu überfordern.
2) damit sich das Gelernte setzt.
3) um das Gelernte zu vergessen.
4) um mittelmäßige Noten zu bekommen.

114
Задание 38 № 2318

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die kleinsten Besucher vom Museum sind begeistert, weil ...


Wissenschaft mit Händen greifen

I. Im Deutschen Museum in München kann man Wissenschaft und Forschung mit den Händen greifen. Man muss nur wenige Schritte gehen — und man kommt durch viele Jahrzehnte Forschungsgeschichte. 1938 entdeckten Otto Hahn und seine Kollegen an einem einfachen Labortisch die Spaltung des Atomkerns, und 70 Jahre später arbeitet hier Paul Hix von der TU München mit Nano-Partikeln. Diesen langen Weg präsentiert heute das Deutsche Museum.

II. Auf rund 50000 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es etwa 28000 Exponate, darunter Originale wie das erste Auto, das erste Telefon, die erste Röntgenröhre. 20 Kilometer muss man zurücklegen, um das ganze Museum zu erkunden. Man kann durch ein Bergwerk spazieren oder sich das Innere einer 350000fach vergrößerten Zelle hautnah anschauen.

III. Auch nach Jahrzehnten hat das Experimentieren nichts von seiner Wirkung verloren. Als Besucher kann man auf Tastendruck einfache Experimente in Gang setzen — zum Beispiel zur Erzeugung von Energie. Im Besucherlabor darf man selbst Hand anlegen und mit Laborgeräten einer Banane auf den Grund gehen. Davon sind die kleinsten Forscher begeistert. Deshalb werden auch Aktionen speziell für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren angeboten.

IV. Im Deutschen Museum kommen aber nicht nur „normale" Besucher auf ihre Kosten: Nobelpreisträger wie der Chemiker Emst Otto Fischer und der Physiker Rudolf Mößbauer betonen immer wieder, dass sie hier das Interesse für ihren Beruf entdeckten.

V. Und im Physiksaal kann man Forschung in der Realität erleben, ... hier arbeiten Doktoranden wie

Paul Hix in einem Original-Labor: „Viele Besucher wissen gar nicht, wie so ein Forscheralltag aussieht, sondern kennen nur die Klischees vom verrückten Forscher aus Hollywoodfilmen." Im Zentrum für Neue Technologie werden nicht nur die wichtigsten deutschen Erfindungen ausgestellt, sondern auch die Ideen der zukünftigen Erfinder und Preisträger präsentiert. Unter dem Motto „Mehr Ideen, mehr Zukunft" werden auch problematische Seiten von Innovationen diskutiert.

1) sie dort die Möglichkeit haben, an einigen Experimenten teilzunehmen.
2) es dort in Labors viele Bananen gibt.
3) sie dort ihre eigene Wirkung auf die Wissenschaft spüren.
4) sie dort viel Energie für die Stadt erzeugen können.

115
Задание 39 № 2319

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Nobelpreisträger Ernst Otto Fischer und Rudolf Mößbauer behaupten, dass sie ...


Wissenschaft mit Händen greifen

I. Im Deutschen Museum in München kann man Wissenschaft und Forschung mit den Händen greifen. Man muss nur wenige Schritte gehen — und man kommt durch viele Jahrzehnte Forschungsgeschichte. 1938 entdeckten Otto Hahn und seine Kollegen an einem einfachen Labortisch die Spaltung des Atomkerns, und 70 Jahre später arbeitet hier Paul Hix von der TU München mit Nano-Partikeln. Diesen langen Weg präsentiert heute das Deutsche Museum.

II. Auf rund 50000 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es etwa 28000 Exponate, darunter Originale wie das erste Auto, das erste Telefon, die erste Röntgenröhre. 20 Kilometer muss man zurücklegen, um das ganze Museum zu erkunden. Man kann durch ein Bergwerk spazieren oder sich das Innere einer 350000fach vergrößerten Zelle hautnah anschauen.

III. Auch nach Jahrzehnten hat das Experimentieren nichts von seiner Wirkung verloren. Als Besucher kann man auf Tastendruck einfache Experimente in Gang setzen — zum Beispiel zur Erzeugung von Energie. Im Besucherlabor darf man selbst Hand anlegen und mit Laborgeräten einer Banane auf den Grund gehen. Davon sind die kleinsten Forscher begeistert. Deshalb werden auch Aktionen speziell für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren angeboten.

IV. Im Deutschen Museum kommen aber nicht nur „normale" Besucher auf ihre Kosten: Nobelpreisträger wie der Chemiker Emst Otto Fischer und der Physiker Rudolf Mößbauer betonen immer wieder, dass sie hier das Interesse für ihren Beruf entdeckten.

V. Und im Physiksaal kann man Forschung in der Realität erleben, ... hier arbeiten Doktoranden wie

Paul Hix in einem Original-Labor: „Viele Besucher wissen gar nicht, wie so ein Forscheralltag aussieht, sondern kennen nur die Klischees vom verrückten Forscher aus Hollywoodfilmen." Im Zentrum für Neue Technologie werden nicht nur die wichtigsten deutschen Erfindungen ausgestellt, sondern auch die Ideen der zukünftigen Erfinder und Preisträger präsentiert. Unter dem Motto „Mehr Ideen, mehr Zukunft" werden auch problematische Seiten von Innovationen diskutiert.

1) im Deutschen Museum ihre Nobelpreise erhalten haben.
2) auch „normale“ Besucher des Deutschen Museums sind.
3) im Deutschen Museum über ihre zukünftige Tätigkeit entschieden haben.
4) im Physiksaal durch die Forschung die Realität erleben.

116
Задание 40 № 2320

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Das Deutsche Museum informiert seine Besucher auch über ...


Wissenschaft mit Händen greifen

I. Im Deutschen Museum in München kann man Wissenschaft und Forschung mit den Händen greifen. Man muss nur wenige Schritte gehen — und man kommt durch viele Jahrzehnte Forschungsgeschichte. 1938 entdeckten Otto Hahn und seine Kollegen an einem einfachen Labortisch die Spaltung des Atomkerns, und 70 Jahre später arbeitet hier Paul Hix von der TU München mit Nano-Partikeln. Diesen langen Weg präsentiert heute das Deutsche Museum.

II. Auf rund 50000 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es etwa 28000 Exponate, darunter Originale wie das erste Auto, das erste Telefon, die erste Röntgenröhre. 20 Kilometer muss man zurücklegen, um das ganze Museum zu erkunden. Man kann durch ein Bergwerk spazieren oder sich das Innere einer 350000fach vergrößerten Zelle hautnah anschauen.

III. Auch nach Jahrzehnten hat das Experimentieren nichts von seiner Wirkung verloren. Als Besucher kann man auf Tastendruck einfache Experimente in Gang setzen — zum Beispiel zur Erzeugung von Energie. Im Besucherlabor darf man selbst Hand anlegen und mit Laborgeräten einer Banane auf den Grund gehen. Davon sind die kleinsten Forscher begeistert. Deshalb werden auch Aktionen speziell für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren angeboten.

IV. Im Deutschen Museum kommen aber nicht nur „normale" Besucher auf ihre Kosten: Nobelpreisträger wie der Chemiker Emst Otto Fischer und der Physiker Rudolf Mößbauer betonen immer wieder, dass sie hier das Interesse für ihren Beruf entdeckten.

V. Und im Physiksaal kann man Forschung in der Realität erleben, ... hier arbeiten Doktoranden wie

Paul Hix in einem Original-Labor: „Viele Besucher wissen gar nicht, wie so ein Forscheralltag aussieht, sondern kennen nur die Klischees vom verrückten Forscher aus Hollywoodfilmen." Im Zentrum für Neue Technologie werden nicht nur die wichtigsten deutschen Erfindungen ausgestellt, sondern auch die Ideen der zukünftigen Erfinder und Preisträger präsentiert. Unter dem Motto „Mehr Ideen, mehr Zukunft" werden auch problematische Seiten von Innovationen diskutiert.

1) mögliche Probleme neuer Technologien.
2) Preise für zukünftige Erfindungen.
3) den Optimismus im Hinblick auf die Zukunft der Technik.
4) Forschung der Nobelpreisträger.

Пройти тестирование по этим заданиям