СДАМ ГИА: РЕШУ ЦТ
Образовательный портал для подготовки к экзаменам
Немецкий язык
немецкий язык
сайты - меню - вход - новости


Каталог заданий.
Частичное. Выбор завершения предложения

Пройти тестирование по этим заданиям
Вернуться к каталогу заданий
Версия для печати и копирования в MS Word
1
Задание 38 № 38

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

In der letzten Zeit ist es üblich, ...


Bald nur noch „Du“?

I. „Jetzt sag Du“, ist auf dem Stein zu lesen. Er steht am Wanderweg zum Hochberghaus bei Grünau im Almtal (Österreich), genau auf 1000 Metern. In den Alpen sagen Bergsteiger nämlich ab dieser Höhe „Du“ zueinander. Der „Du-Stein“ ist ein klares Zeichen und das Bergsteiger-Du eine einfache Regel. Aber im Deutschen ist es sonst nie ganz einfach zu wissen, ob man andere Menschen duzen oder doch lieber siezen soll.

II. Schwierig ist es auch deshalb, weil es immer öfter üblich ist, dass man „Du“ sagt – auch zu Menschen, mit denen man nicht verwandt oder befreundet ist, und die in der Hierarchie höher stehen. Selbst manche Firmenchefs wollen jetzt, dass ihre Mitarbeiter sie duzen. Nicht nur in kleinen Start-ups, sondern auch in traditionellen und größeren Firmen – zum Beispiel bei der Otto-Group mit ihren 54 000 Mitarbeitern.

III. Trotzdem gibt es auch noch Branchen, die konservativer sind: In Anwaltskanzleien oder an Universitätskliniken sagen noch viele Kollegen „Sie“ und nennen oft die Titel mit, „Frau Doktor“ und „Herr Professor“. In vielen anderen deutschen Büros hören neue Kollegen aber sehr schnell Sätze wie „Wir sagen hier alle Du“. Auch Kinder duzen die Freunde ihrer Eltern heute automatisch.

IV. Es gibt schon erste Stimmen, die fragen: Stirbt das „Sie“ im Deutschen aus? „Nein, das „Sie“ stirbt nicht aus!“, sagt der Berliner Philologe Horst Simon. „Nicht, solange wir leben.“ Der Professor für Historische Sprachwissenschaften untersucht nicht nur Deutsche, sondern auch andere Sprachen. Simon hat sich mit dem „Du“ und dem „Sie“ in vielen Sprachen beschäftigt. Er sagt: „Menschen wollen mit der Anrede eine Differenz ausdrücken. Und es gibt ein menschliches Grundbedürfnis, höflich sein zu können.“

V. Deshalb haben fast alle Sprachen solche Formen der Anrede. Die einzigen europäischen Sprachen ohne Höflichkeitsform sind das Englische und das Gälische. Auch in den skandinavischen Sprachen ist das „Sie“ kaum mehr da, das „Du“ ist dort sehr verbreitet. Aber Forscher Simon hat herausgefunden, dass die Menschen sich zumindest im Englischen einen sprachlichen Ersatz suchen: in den Nomen, mit denen sie das „You“ ergänzen. Mit „Madame“ oder „Sir“ im Geschäftlichen etwa. Oder mit „Mate“ in der Bar, mit „Sweetie“ oder „Darling“ bei Freunden. So zeigen sie, wie sie zu jemandem stehen.

VI. Ob man jemanden duzt, der an der gleichen Universität studiert, im selben Büro arbeitet oder im selben Sportverein ist – das ist wahrscheinlich, kommt aber auf die genaue Situation an. Sicher ist: Das „Du“ ist heute viel üblicher als noch vor 20 Jahren. Auch, weil die Arbeitswelt internationaler wird. Wie sprechen sich Arbeitskollegen an, die sich auf internationalen Konferenzen mit „You“ und dem Vornamen anreden? Fallen sie im Deutschen wieder auf „Frau Müller“ und „Sie“ zurück? Populär ist auch eine Variante, … dem Englischen sehr ähnlich ist: Man sagt den Vornamen und „Sie“, das sogenannte „Hamburger Du“.

1
Задание 37 № 37

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите правильный вариант ответа на вопрос.

 

Wovon handelt der Text?

1) Von der neuen Bergsteiger-Du-Regel im Deutschen.
2) Von den neuen Anredeformen in der deutschen Sprache.
3) Von den Tendenzen im Gebrauch der Anredeformen in den europäischen Sprachen.
4) Von einem Professor für Sprachwissenschaften, der neue Höflichkeitsformen fand.

2
Задание 39 № 39

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Meinung des Professors nach stirbt das „Sie“ im Deutschen nicht aus, weil ...

1) es auch im Englischen existiert.
2) es in allen europäischen Sprachen gibt.
3) es schwierig ist, ohne diese Form zu kommunizieren.
4) es den Menschen eigen ist, höflich zu sein.

3
Задание 40 № 40

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Welche Form der Anrede man gebraucht, hängt ...

1) von der Familie ab.
2) von der konkreten Situation ab.
3) von den Regeln der internationalen Arbeitswelt ab.
4) von den Regeln ab, die im Englischen existieren.

4
Задание 41 № 41

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите союз, который необходим для соединения выделенных в VI абзаце частей предложения.

1) das
2) die
3) dass
4) was

5
Задание 42 № 42

Прочитайте текст и выполните задания к нему. К какому слову в III абзаце относится выделенное притяжательное местоимение ihrer?

1) Freunde
2) Kinder
3) Kollegen
4) Sätze
1) auch zu fast unbekannten Menschen „Du“ zu sagen.
2) alle Anwälte nur mit „Du“ anzureden.
3) die Freunde der Eltern zu siezen.
4) alle Bergsteiger zu duzen.

2
Задание 39 № 39

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Meinung des Professors nach stirbt das „Sie“ im Deutschen nicht aus, weil ...


Bald nur noch „Du“?

I. „Jetzt sag Du“, ist auf dem Stein zu lesen. Er steht am Wanderweg zum Hochberghaus bei Grünau im Almtal (Österreich), genau auf 1000 Metern. In den Alpen sagen Bergsteiger nämlich ab dieser Höhe „Du“ zueinander. Der „Du-Stein“ ist ein klares Zeichen und das Bergsteiger-Du eine einfache Regel. Aber im Deutschen ist es sonst nie ganz einfach zu wissen, ob man andere Menschen duzen oder doch lieber siezen soll.

II. Schwierig ist es auch deshalb, weil es immer öfter üblich ist, dass man „Du“ sagt – auch zu Menschen, mit denen man nicht verwandt oder befreundet ist, und die in der Hierarchie höher stehen. Selbst manche Firmenchefs wollen jetzt, dass ihre Mitarbeiter sie duzen. Nicht nur in kleinen Start-ups, sondern auch in traditionellen und größeren Firmen – zum Beispiel bei der Otto-Group mit ihren 54 000 Mitarbeitern.

III. Trotzdem gibt es auch noch Branchen, die konservativer sind: In Anwaltskanzleien oder an Universitätskliniken sagen noch viele Kollegen „Sie“ und nennen oft die Titel mit, „Frau Doktor“ und „Herr Professor“. In vielen anderen deutschen Büros hören neue Kollegen aber sehr schnell Sätze wie „Wir sagen hier alle Du“. Auch Kinder duzen die Freunde ihrer Eltern heute automatisch.

IV. Es gibt schon erste Stimmen, die fragen: Stirbt das „Sie“ im Deutschen aus? „Nein, das „Sie“ stirbt nicht aus!“, sagt der Berliner Philologe Horst Simon. „Nicht, solange wir leben.“ Der Professor für Historische Sprachwissenschaften untersucht nicht nur Deutsche, sondern auch andere Sprachen. Simon hat sich mit dem „Du“ und dem „Sie“ in vielen Sprachen beschäftigt. Er sagt: „Menschen wollen mit der Anrede eine Differenz ausdrücken. Und es gibt ein menschliches Grundbedürfnis, höflich sein zu können.“

V. Deshalb haben fast alle Sprachen solche Formen der Anrede. Die einzigen europäischen Sprachen ohne Höflichkeitsform sind das Englische und das Gälische. Auch in den skandinavischen Sprachen ist das „Sie“ kaum mehr da, das „Du“ ist dort sehr verbreitet. Aber Forscher Simon hat herausgefunden, dass die Menschen sich zumindest im Englischen einen sprachlichen Ersatz suchen: in den Nomen, mit denen sie das „You“ ergänzen. Mit „Madame“ oder „Sir“ im Geschäftlichen etwa. Oder mit „Mate“ in der Bar, mit „Sweetie“ oder „Darling“ bei Freunden. So zeigen sie, wie sie zu jemandem stehen.

VI. Ob man jemanden duzt, der an der gleichen Universität studiert, im selben Büro arbeitet oder im selben Sportverein ist – das ist wahrscheinlich, kommt aber auf die genaue Situation an. Sicher ist: Das „Du“ ist heute viel üblicher als noch vor 20 Jahren. Auch, weil die Arbeitswelt internationaler wird. Wie sprechen sich Arbeitskollegen an, die sich auf internationalen Konferenzen mit „You“ und dem Vornamen anreden? Fallen sie im Deutschen wieder auf „Frau Müller“ und „Sie“ zurück? Populär ist auch eine Variante, … dem Englischen sehr ähnlich ist: Man sagt den Vornamen und „Sie“, das sogenannte „Hamburger Du“.

1
Задание 37 № 37

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите правильный вариант ответа на вопрос.

 

Wovon handelt der Text?

1) Von der neuen Bergsteiger-Du-Regel im Deutschen.
2) Von den neuen Anredeformen in der deutschen Sprache.
3) Von den Tendenzen im Gebrauch der Anredeformen in den europäischen Sprachen.
4) Von einem Professor für Sprachwissenschaften, der neue Höflichkeitsformen fand.

2
Задание 38 № 38

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

In der letzten Zeit ist es üblich, ...

1) auch zu fast unbekannten Menschen „Du“ zu sagen.
2) alle Anwälte nur mit „Du“ anzureden.
3) die Freunde der Eltern zu siezen.
4) alle Bergsteiger zu duzen.

3
Задание 40 № 40

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Welche Form der Anrede man gebraucht, hängt ...

1) von der Familie ab.
2) von der konkreten Situation ab.
3) von den Regeln der internationalen Arbeitswelt ab.
4) von den Regeln ab, die im Englischen existieren.

4
Задание 41 № 41

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите союз, который необходим для соединения выделенных в VI абзаце частей предложения.

1) das
2) die
3) dass
4) was

5
Задание 42 № 42

Прочитайте текст и выполните задания к нему. К какому слову в III абзаце относится выделенное притяжательное местоимение ihrer?

1) Freunde
2) Kinder
3) Kollegen
4) Sätze
1) es auch im Englischen existiert.
2) es in allen europäischen Sprachen gibt.
3) es schwierig ist, ohne diese Form zu kommunizieren.
4) es den Menschen eigen ist, höflich zu sein.

3
Задание 40 № 40

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Welche Form der Anrede man gebraucht, hängt ...


Bald nur noch „Du“?

I. „Jetzt sag Du“, ist auf dem Stein zu lesen. Er steht am Wanderweg zum Hochberghaus bei Grünau im Almtal (Österreich), genau auf 1000 Metern. In den Alpen sagen Bergsteiger nämlich ab dieser Höhe „Du“ zueinander. Der „Du-Stein“ ist ein klares Zeichen und das Bergsteiger-Du eine einfache Regel. Aber im Deutschen ist es sonst nie ganz einfach zu wissen, ob man andere Menschen duzen oder doch lieber siezen soll.

II. Schwierig ist es auch deshalb, weil es immer öfter üblich ist, dass man „Du“ sagt – auch zu Menschen, mit denen man nicht verwandt oder befreundet ist, und die in der Hierarchie höher stehen. Selbst manche Firmenchefs wollen jetzt, dass ihre Mitarbeiter sie duzen. Nicht nur in kleinen Start-ups, sondern auch in traditionellen und größeren Firmen – zum Beispiel bei der Otto-Group mit ihren 54 000 Mitarbeitern.

III. Trotzdem gibt es auch noch Branchen, die konservativer sind: In Anwaltskanzleien oder an Universitätskliniken sagen noch viele Kollegen „Sie“ und nennen oft die Titel mit, „Frau Doktor“ und „Herr Professor“. In vielen anderen deutschen Büros hören neue Kollegen aber sehr schnell Sätze wie „Wir sagen hier alle Du“. Auch Kinder duzen die Freunde ihrer Eltern heute automatisch.

IV. Es gibt schon erste Stimmen, die fragen: Stirbt das „Sie“ im Deutschen aus? „Nein, das „Sie“ stirbt nicht aus!“, sagt der Berliner Philologe Horst Simon. „Nicht, solange wir leben.“ Der Professor für Historische Sprachwissenschaften untersucht nicht nur Deutsche, sondern auch andere Sprachen. Simon hat sich mit dem „Du“ und dem „Sie“ in vielen Sprachen beschäftigt. Er sagt: „Menschen wollen mit der Anrede eine Differenz ausdrücken. Und es gibt ein menschliches Grundbedürfnis, höflich sein zu können.“

V. Deshalb haben fast alle Sprachen solche Formen der Anrede. Die einzigen europäischen Sprachen ohne Höflichkeitsform sind das Englische und das Gälische. Auch in den skandinavischen Sprachen ist das „Sie“ kaum mehr da, das „Du“ ist dort sehr verbreitet. Aber Forscher Simon hat herausgefunden, dass die Menschen sich zumindest im Englischen einen sprachlichen Ersatz suchen: in den Nomen, mit denen sie das „You“ ergänzen. Mit „Madame“ oder „Sir“ im Geschäftlichen etwa. Oder mit „Mate“ in der Bar, mit „Sweetie“ oder „Darling“ bei Freunden. So zeigen sie, wie sie zu jemandem stehen.

VI. Ob man jemanden duzt, der an der gleichen Universität studiert, im selben Büro arbeitet oder im selben Sportverein ist – das ist wahrscheinlich, kommt aber auf die genaue Situation an. Sicher ist: Das „Du“ ist heute viel üblicher als noch vor 20 Jahren. Auch, weil die Arbeitswelt internationaler wird. Wie sprechen sich Arbeitskollegen an, die sich auf internationalen Konferenzen mit „You“ und dem Vornamen anreden? Fallen sie im Deutschen wieder auf „Frau Müller“ und „Sie“ zurück? Populär ist auch eine Variante, … dem Englischen sehr ähnlich ist: Man sagt den Vornamen und „Sie“, das sogenannte „Hamburger Du“.

1
Задание 37 № 37

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите правильный вариант ответа на вопрос.

 

Wovon handelt der Text?

1) Von der neuen Bergsteiger-Du-Regel im Deutschen.
2) Von den neuen Anredeformen in der deutschen Sprache.
3) Von den Tendenzen im Gebrauch der Anredeformen in den europäischen Sprachen.
4) Von einem Professor für Sprachwissenschaften, der neue Höflichkeitsformen fand.

2
Задание 38 № 38

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

In der letzten Zeit ist es üblich, ...

1) auch zu fast unbekannten Menschen „Du“ zu sagen.
2) alle Anwälte nur mit „Du“ anzureden.
3) die Freunde der Eltern zu siezen.
4) alle Bergsteiger zu duzen.

3
Задание 39 № 39

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Der Meinung des Professors nach stirbt das „Sie“ im Deutschen nicht aus, weil ...

1) es auch im Englischen existiert.
2) es in allen europäischen Sprachen gibt.
3) es schwierig ist, ohne diese Form zu kommunizieren.
4) es den Menschen eigen ist, höflich zu sein.

4
Задание 41 № 41

Прочитайте текст и выполните задания к нему. Выберите союз, который необходим для соединения выделенных в VI абзаце частей предложения.

1) das
2) die
3) dass
4) was

5
Задание 42 № 42

Прочитайте текст и выполните задания к нему. К какому слову в III абзаце относится выделенное притяжательное местоимение ihrer?

1) Freunde
2) Kinder
3) Kollegen
4) Sätze
1) von der Familie ab.
2) von der konkreten Situation ab.
3) von den Regeln der internationalen Arbeitswelt ab.
4) von den Regeln ab, die im Englischen existieren.

4
Задание 40 № 100

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Daniela Hartmann und ihre Freundin ...


Heimatgefühle

 

I. Ortsnamen wie Rostock zählen in Namibia zu den Relikten der Kolonialzeit. 90 Jahre nach deren Ende ist „Deutsch“ für manche Bürger des westafrikanischen Staates immer noch ein Lebensgefühl.

II. In den großen Ferien auf eine große Fahrt zugehen, das war der Plan. Sie würden vier Wochen Zeit haben, ohne Schule, ohne Eltern. Daniela Hartmann und ihre Freundin mussten sich nicht überlegen, wohin die Reise gehen sollte, sie waren sich sicher: In dieses Land im Norden wollten sie fahren, das ihnen so fremd und so vertraut war, das sie so gut kannten, ohne jemals dort gewesen zu sein – Deutschland. Kaum 17.Jahre alt, stiegen beide im Mai 2007 ins Flugzeug el I.

III. Es war Danielas erster Besuch in dem Land, das ihre Vorfahren einmal Heimatgenannt hatten und das sie auch für ihre Heimat hielt. Was das Schönste, das Spannendste dort für sie war? „Bahnfahren“, sagt Daniela Hartmann und muss lachen. Einfach in einen Zug zu steigen und schon wenige Stunden später in einer anderen Stadt auszusteigen, das kannten sie nicht. In Namibia gibt es kaum Zugverkehr, und ... Daniela Hartmann das Bahnfahren aus Fernsehen und Büchern vertraut erschien, war dieses Erlebnis völlig neu. Sie sieht es als Beispiel für ihre seltsame Beziehung zu Deutschland: Sie kennt das Land genau – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann sagt, sie sei eine stolze Namibierin. Zugleich zählt sie in ihrer Heimat mit 19 Jahren bereits zu den bekanntesten Vertretern der deutschen Kultur: Sie ist Schülersprecherin an der „Deutschen Höheren Privatschule“ in Windhoek. Im ganzen Land gilt das Kürzel DHPS als Markenzeichen für eine der besten Bildungseinrichtungen und eine der ältesten deutschen Institutionen: Seit 1909 lernen Schüler hier.

IV. Auch in der Schülermitverwaltung der DHPS ist Daniela Hartmann engagiert. Sie mag die Arbeit. Sie kümmert sich um das Sozialprojekt „Guten Tag!“, das Weihnachtsgeschenke für Obdachlose stiftet, hat ein Sportfest organisiert, und vor einiger Zeit war die deutsche Bildungsministerin zu Besuch. Daniela Hartmann hat sie begrüßt. Es kam ihr seltsam vor: „Eine deutsche Ministerin bei uns zu Gast, ein komisches Gefühl.“

V. Während des Empfangs wurde die Atmosphäre lockerer, Daniela Hartmann sprach mit Besuchern aus Berlin, hörte, was diese von Deutschland und seinen weltbekannten Universitäten erzählten. Es hat sie interessiert – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann, eine stolze Namibierin, weiß, was sie nach dem Schulabschluss machen wird: studieren. In Südafrika.

1
Задание 39 № 99

Выберите правильный вариант ответа на вопрос.

 

Wovon handelt der Text?

1) Von den Auslandsreisen der deutschen Bildungsministerin.
2) Davon, warum Deutschland seine Kolonie in Afrika aufgeben musste.
3) Davon, was man empfindet, wenn man zwei Heimatländer hat: Namibia und Deutschland.
4) Von Namibia als Heimat, die fur Daniela Hartmann fremd und vertraut zugleich ist.

2
Задание 41 № 101

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Schülerin Daniela Hartmann...

1) hat deutsche Wurzeln, aber sie ist eine namibische Staatsangehörige, die stolz auf ihr Land ist.
2) gehört in der deutschen Heimat zu den berühmtesten Vertretern der namibischen Kultur.
3) reist lieber mit dem Zug als mit dem Flugzeug.
4) kauft sich meistens Markenartikel.

3
Задание 42 № 102

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Beim Empfang zu Ehren der deutschen Delegation ...

1) sagten die Gäste zu den Gastgebern Guten Tag.
2) fand Daniela das, was die Gäste von Deutschland berichteten, interessant und erstaunlicherweise auch nicht.
3) beschloss Daniela nach der Schule in Deutschland zu studieren.
4) wurden Weihnachtsgeschenke an Obdachlose verteilt.

4
Задание 43 № 103

Выберите союз, который необходим для соединения выделенных в тексте частей предложения в абзаце III.

1) obwohl
2) weil
3) dass
4) als

5
Задание 44 № 104

Прочитайте текст и выполните задание к нему.

 

К какому слову в абзаце III относится выделенное наречие dort?

1) Zug
2) Besuch
3) Land
4) Stadt
1) waren vor 5 Jahren in Deutschland, dem Land ihrer Vorfahren.
2) brauchten nicht lange das Reiseziel zu wählen.
3) kannten 2007 Deutschland nicht so gut, weil sie dort noch nie gewesen waren.
4) sind heute 17Jahre alt.

5
Задание 41 № 101

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Die Schülerin Daniela Hartmann...


Heimatgefühle

 

I. Ortsnamen wie Rostock zählen in Namibia zu den Relikten der Kolonialzeit. 90 Jahre nach deren Ende ist „Deutsch“ für manche Bürger des westafrikanischen Staates immer noch ein Lebensgefühl.

II. In den großen Ferien auf eine große Fahrt zugehen, das war der Plan. Sie würden vier Wochen Zeit haben, ohne Schule, ohne Eltern. Daniela Hartmann und ihre Freundin mussten sich nicht überlegen, wohin die Reise gehen sollte, sie waren sich sicher: In dieses Land im Norden wollten sie fahren, das ihnen so fremd und so vertraut war, das sie so gut kannten, ohne jemals dort gewesen zu sein – Deutschland. Kaum 17.Jahre alt, stiegen beide im Mai 2007 ins Flugzeug el I.

III. Es war Danielas erster Besuch in dem Land, das ihre Vorfahren einmal Heimatgenannt hatten und das sie auch für ihre Heimat hielt. Was das Schönste, das Spannendste dort für sie war? „Bahnfahren“, sagt Daniela Hartmann und muss lachen. Einfach in einen Zug zu steigen und schon wenige Stunden später in einer anderen Stadt auszusteigen, das kannten sie nicht. In Namibia gibt es kaum Zugverkehr, und ... Daniela Hartmann das Bahnfahren aus Fernsehen und Büchern vertraut erschien, war dieses Erlebnis völlig neu. Sie sieht es als Beispiel für ihre seltsame Beziehung zu Deutschland: Sie kennt das Land genau – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann sagt, sie sei eine stolze Namibierin. Zugleich zählt sie in ihrer Heimat mit 19 Jahren bereits zu den bekanntesten Vertretern der deutschen Kultur: Sie ist Schülersprecherin an der „Deutschen Höheren Privatschule“ in Windhoek. Im ganzen Land gilt das Kürzel DHPS als Markenzeichen für eine der besten Bildungseinrichtungen und eine der ältesten deutschen Institutionen: Seit 1909 lernen Schüler hier.

IV. Auch in der Schülermitverwaltung der DHPS ist Daniela Hartmann engagiert. Sie mag die Arbeit. Sie kümmert sich um das Sozialprojekt „Guten Tag!“, das Weihnachtsgeschenke für Obdachlose stiftet, hat ein Sportfest organisiert, und vor einiger Zeit war die deutsche Bildungsministerin zu Besuch. Daniela Hartmann hat sie begrüßt. Es kam ihr seltsam vor: „Eine deutsche Ministerin bei uns zu Gast, ein komisches Gefühl.“

V. Während des Empfangs wurde die Atmosphäre lockerer, Daniela Hartmann sprach mit Besuchern aus Berlin, hörte, was diese von Deutschland und seinen weltbekannten Universitäten erzählten. Es hat sie interessiert – und doch wieder nicht. Daniela Hartmann, eine stolze Namibierin, weiß, was sie nach dem Schulabschluss machen wird: studieren. In Südafrika.

1
Задание 39 № 99

Выберите правильный вариант ответа на вопрос.

 

Wovon handelt der Text?

1) Von den Auslandsreisen der deutschen Bildungsministerin.
2) Davon, warum Deutschland seine Kolonie in Afrika aufgeben musste.
3) Davon, was man empfindet, wenn man zwei Heimatländer hat: Namibia und Deutschland.
4) Von Namibia als Heimat, die fur Daniela Hartmann fremd und vertraut zugleich ist.

2
Задание 40 № 100

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Daniela Hartmann und ihre Freundin ...

1) waren vor 5 Jahren in Deutschland, dem Land ihrer Vorfahren.
2) brauchten nicht lange das Reiseziel zu wählen.
3) kannten 2007 Deutschland nicht so gut, weil sie dort noch nie gewesen waren.
4) sind heute 17Jahre alt.

3
Задание 42 № 102

Выберите завершение предложения в соответствии с содержанием текста.

 

Beim Empfang zu Ehren der deutschen Delegation ...

1) sagten die Gäste zu den Gastgebern Guten Tag.
2) fand Daniela das, was die Gäste von Deutschland berichteten, interessant und erstaunlicherweise auch nicht.
3) beschloss Daniela nach der Schule in Deutschland zu studieren.
4) wurden Weihnachtsgeschenke an Obdachlose verteilt.

4
Задание 43 № 103

Выберите союз, который необходим для соединения выделенных в тексте частей предложения в абзаце III.

1) obwohl
2) weil
3) dass
4) als

5
Задание 44 № 104

Прочитайте текст и выполните задание к нему.

 

К какому слову в абзаце III относится выделенное наречие dort?

1) Zug
2) Besuch
3) Land
4) Stadt
1) hat deutsche Wurzeln, aber sie ist eine namibische Staatsangehörige, die stolz auf ihr Land ist.
2) gehört in der deutschen Heimat zu den berühmtesten Vertretern der namibischen Kultur.
3) reist lieber mit dem Zug als mit dem Flugzeug.
4) kauft sich meistens Markenartikel.

Пройти тестирование по этим заданиям